Neuinstallation mit ZFS: verschiedene Größenangaben

HDD als Verzeichnis mit ext4
Kann man machen und ich werde dir das nicht auszureden versuchen. Ich verwende lieber ZFS, aus den bereits dargelegten Gründen.
 
HDD als Verzeichnis mit ext4
Ich würde es so handhaben, da selbst bei fest eingebauter Platte erheblich bessere Portabilität gegeben ist. Beim Umbau muss das Zielsystem sonst zwingend über ZFS-Fähigkeiten verfügen und es muss diesbezügliches Knowhow vorhanden sein. Gerade bei großen Datenträgern zahlt sich die einfachere Basis aus.
Ich lege z.B. gerne PBS-VMs komplett auf fetten Speichermedien (sogar per USB verbunden) ab. Die kann ich mit minimalstem Aufwand irgendwohin umstöpseln. Ist zwar lahmarschig bei einer GC aber ich habe Geduld. Ein Restore ist ggü. GC sogar sauschnell.

Wie @UdoB schon sagte, kann dir keiner die Entscheidung abnehmen.
 
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@TErxleben
Da würde mich mal interessieren, mit welchen Komponenten du ein System aufbaust?
Ich setze z.B. gerne Prodesk 600 G6 oder Optiplex 5060 im Microformat ein. Davon i.d.R. mindestens 3 Stück, die ich nicht geclustert betreibe. Die Dinger verfügen dann immer über:
  • 64GB RAM
  • i3/i5 ab 8Gen.
  • 4TB NVMe
  • zusätzliche 2.5GBit/s M.2 Netzkarte
  • OMV- oder PBS-VMs, sofern die internen 4TB nicht reichen, kommen auf rotierendes Eisen das per USB angebunden ist.
So ein Host fidelt 6-8 speicherhungrige Win-VMs ab und über sowas wie OMV muss man diesbezüglich gar nicht sprechen (Da liegt die Krux eher bei verfügbarem Speicherplatz) , ohne auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Bei Bedarf muss man halt mit einem weiteren PVE-Host erweitern.
Absolut notwendige VMs (DHCP/DNS, SSH, Guacamole, OpenWRT) werden per Bashscript überwacht und ggf. auf einem anderen Host gestartet. Das garantiert im Fehlerfall eine automatische Wiederverfügbarkeit innerhalb von maximal 5min. Redundanz ist so (fast)voll vorhanden. Datenbanken o.ä. lassen sich so natürlich nicht automatisieren. Die müssen manuell gestartet werden. Auch USB-Dongles etc. müssen manuell umgestöpselt werden.
So ein Dreigestirn zieht 60W. USV, KVM und externe Sicherung lasse ich mal außen vor.
Was in diesem Format leider nicht realisierbar ist, sind z.B. 4 Netzwerkschnittstellen. Eben alles was Platz benötigt. Dafür kann so ein Host locker per Post verschickt werden. Jedenfalls eleganter als 19" Rackserver. Als nächstem Schritt weicht man dann auf SFF-Format usw. aus.
So ein Setup wickelt ohne Problem 20 Win-clients und sonstige Infrastruktur ab. Fehlt Leistung, dann skaliert man locker mit einem weiteren PVE-Host und wird nebenbei sogar noch redundanter.
 
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Die Swap-Frage aus #16 ist hier irgendwie untergegangen: ja, auf die 256er ist genau richtig. Swap als zvol im rpool kann dir unter RAM-Druck den Host einfrieren (Kernel will swappen, ZFS braucht dafür selbst RAM), deshalb legt der Installer bei ZFS von sich aus keinen an. Eigene Partition auf einer Disk außerhalb vom Pool ist der saubere Weg, und die kleine Toshiba hat mit 10% Wear dafür noch genug Leben.

Was ich im Thread noch nicht gesehen hab: schau dir das ARC-Limit an, bevor du die Datenpools anlegst. arc_summary | head oder cat /sys/module/zfs/parameters/zfs_arc_max. Bei ZFS-Root setzt der Installer das auf 10% vom RAM, bei deinen 78 GB also grob 8 GB. Für einen 18TB-Pool ist das knapp, gerade wenn da Immich mit zigtausend kleinen Files draufsoll, dann rappelt die Spindel für jedes Metadaten-Lesen. Ich würd dem ARC da eher 16-24 GB gönnen, du hast ja RAM übrig. Geht über /etc/modprobe.d/zfs.conf und danach update-initramfs -u -k all.
 
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