Ja ok, dass ist ein Grund. Aber kann ein Node, wenn man eine Stabile Produktionsumgebung hat, ohne Probleme 100 Tage oder mehr laufen? wie Stabil läuft so ei System?Generell müssen Sie erst neu starten, um ein konkretes Ziel zu erreichen. Zb. ähm zB. Kernel- oder Microcode-Updates anwenden.
Es ist absolut unwahrscheinlich, dass es 100 Tage keine entsprechenden Updates gibt. Und wenn man nicht rebootet, kann man sich deren Einspielen auch Sparen. Wenn eure Produktionsumgebung den Ausfall eines Knotens für die Dauer des Reboots nicht aushalten kann, habt ihr ein Problem in euren Setup und solltet es so umstellen, dass es das kann.Ja ok, dass ist ein Grund. Aber kann ein Node, wenn man eine Stabile Produktionsumgebung hat, ohne Probleme 100 Tage oder mehr laufen? wie Stabil läuft so ei System?
Ja, ich kann den Node in den Wartungsmodus stellen und die VMs migrieren dann auf den anderen Nodes. Mir ging es eigenlich nur generell, wie lange so ein Node stabil laufen kann. Aber Danke für deinen HinweisEs ist absolut unwahrscheinlich, dass es 100 Tage lang keine entsprechenden Updates gibt. Und wenn man nicht neu startet, kann man sich deren Einspielen auch sparen. Wenn eure Produktionsumgebung den Ausfall eines Knotens für die Dauer des Reboots nicht aushalten kann, habt ihr ein Problem in eurem Setup und solltet es so umstellen, dass es das kann.
Im Zeitalter KI-unterstützter Sicherheitsforschung vergeht eigentlich keine Woche, ohne dass neue Sicherheitspatches fällig werden.
Danke für deine Antwort.WENN man gute Hardware hat (!) UND man Updates nicht unbedingt installieren muss/will, DANN sind ein paar hundert Tage Uptime gar kein Problem.
Willkommen in der Linux-Welt![]()
Jup. Und das läuft auch auf einem 08/15-PC problemlos deutlich länger als 100 Tage, wahrscheinlich sogar jahrelang. Vorausgesetzt natürlich, der PC raucht nicht irgendwann ab. Ist ja schließlich Linux und nicht Windows, das man einmal pro Woche neu starten muss, damit es stabil läuft.WENN man gute Hardware hat (!) UND man Updates nicht zwingend installieren muss/will, DANN sind ein paar hundert Tage Uptime gar kein Problem.
Danke, für einen äußerst guten BeitragJup. Und das läuft auch auf einem 08/15-PC problemlos deutlich länger als 100 Tage, wahrscheinlich sogar jahrelang. Vorausgesetzt natürlich, der PC raucht nicht irgendwann ab. Ist ja schließlich Linux und nicht Windows, das man einmal pro Woche neu starten muss, damit es stabil läuft.
Aber im Moment werden beinahe täglich neue Kernel-Lücken entdeckt, und KVM/LXC basieren letztlich auf Kernel-Funktionalitäten. Man muss also schon froh sein, wenn man mal wieder auf eine Uptime von mehr als einer Woche kommt. Also ja, diese Updates sollte man natürlich installieren!
Eine hohe Uptime des Server OS war vielleicht vor 20 Jahren noch etwas, worauf man stolz sein konnte. Heute bedeutet es eher, dass man seine Systeme nicht besonders gut wartet bzw. sicherheitsrelevante Kernel-Updates unnötig lange hinauszögert.
Fairerweise muss man aber sagen, dass auch Minor-Kernel-Updates, die vermeintlich nur Sicherheitsupdates enthalten, auch schon negative Seiteneffekte erzeugt haben. Das ist eher unwahrscheinlich, aber in gewissen Edge Cases kann das schon mal vorkommen. Ich verstehe also, dass man das zuerst testen will, bevor man es einfach ausrollt.Naja, wenn ihr das Pech habt in eurer Firma (wie in den meisten Firmen) am chronischen Patchverhinderungsmanagement ("Change-Management") zu leiden,
@Fairerweise muss man aber sagen, dass auch Minor-Kernel-Updates, die hauptsächlich nur Sicherheitsupdates enthalten, auch schon negative Seiteneffekte erzeugt haben. Das ist eher unwahrscheinlich, aber in gewissen Edge Cases kann das schon mal vorkommen. Ich verstehe auch, dass man das zuerst testen will, bevor man es einfach ausrollt.
Aber am Ende des Tages ist es halt ein Abwägen: Nicht alle Bugs sind gleich kritisch für die Virtualisierungsplattform und nicht alle Bugs sind in jeder Umgebung ausnutzbar. Das wirklich seriös abzuschätzen, halte ich gerade im KMU-Bereich für, äußerst schwierig, deshalb ist es sicher besser, wenn man im Zweifelsfall die Patches zeitnah installiert. Stur mindestens 100 Tage oder noch länger warten, um eine hohe Uptime im Dashboard zu erreichen, macht heutztage definitiv keinen Sinn mehr.
Ausser vielleicht läuft das Ding komplett isoliert irgendwo, mit VMs die ebenfalls komplett offline sind, und nur zwei Leute haben Zugriff darauf, die eh schon root Rechte haben.![]()
Müssen wir dochBenutzt ihr bei euren „Kritis“-Aufgaben, denn so einfach wie die bezahlten Enterprise Repositories die eine wenig besser getestete Software anbieten?
Hmm, wird das denn bei den Entscheidern auch so gesehen?Müssen wir doch
du sagst esHmm, wird das denn bei den Entscheidern auch so gesehen?
Häufig läuft es! Außerdem wird kein Geld mehr ausgegeben oder eingepflanzt.
Wie? sagen wir Admins...
Okay, ich kenne mich mit Ceph nicht aus. Aber das ist doch im Kontext dieses Threads kein Argument. Und am Ende des Tages ist es auch in deinem Kontext wahrscheinlich keine dauerhafte Lösung, oder?<Eigentlich> wäre ein Update fällig, aber ich habe wenig Lust mir dadurch Probleme mit CEPH einzufangen. In Abwägung kann und werde ich also warten bis es hier eine Lösung gibt, da ich im Augenblick nicht die Zeit habe, das ganze CEPH zu löschen und das Restore einzuspielen.
apt-mark hold package-name. Das kann aber natürlich, ebenfalls keine dauerhafte Lösung sein.Ihr abt beide recht und danke für eure Antwort. Wir haben aufgrund einer kritischen Infrastruktur enormen Aufwand bezüglich Change Management und Dokumentation. Man kommt bei den Patches einfach nicht so schnell nach. Die Vorgehensweise und Ausfallsicherheit zu gewährleisten dauert oft 6 Wochen und kann aufgrund von Kritis nicht beschleunigt werden.
Ein Teilnehmer der Diskussionsrunde sprach indes an, dass die vielen CVEs ein riesiges Problem in Bereichen sind, wo Updates aufgrund von Zertifizierungs-Vorschriften schwer und teuer sind – etwa beim Linux-Einsatz in Krankenhäusern. Kroah-Hartman erklärte dazu, die Gesetzgeber von USA und EU hätten das Problem erkannt und arbeiteten an Lösungen, was aber Zeit erfordere.
https://www.heise.de/news/Linux-Kritik-Gruende-und-Folgen-der-CVE-Schwemme-im-Kernel-9963793.html
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