Komisches Restore-Verhalten.

TErxleben

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Oct 20, 2008
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Hamburg
Vorweg: Es handelt sich um eine virtualisierten PBS. Die VM hat 16GB RAM und liegt auf einer einzelnen SSD. Es handelt sich im Host nur um SSD/NVMe.
Spiele ich eine 300GB Sicherung der SSD auf eine NVMe zurück, dann ist der Drops in 4,5min gelutscht.
Spiele ich eine 1.2TB Sicherung zurück, dauert es um den Faktor 20 länger.
Dieses ist schon in den ersten 5% der Rücksicherung ableitbar. Wärmeproblem kann es also nicht sein.
Wo könnte der Karussell-Bremser zu finden sein?
Die Restorezeit sollte meines Erachtens linear steigen.
Rechnerisch sollten rohe 1.2TB maximal in ca. 40min. statt 2,5h kopiert sein. Die CPU bummelte i.ü. auch nur rum.
 
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Ohne Beleg aus der Hüfte geschossen: ist das Schreib-Ziel ein preiswertes Device oder "Enterprise Class"?

Preiswertere SSD/NVMe haben oft einen dedizierten Single-Level-Cell Bereich, in den ankommende Daten schnell geschrieben werden können. Erst später werden die Daten an die finalen Speicherorte verschoben. Natürlich ist der SLC-Bereich relativ klein und kann von "einige GB" bis "einige hundert GB" gehen.

Falls also dieser schnelle Platz möglicherweise 500 GB groß ist, kannst du 500 GB schnell schreiben. Die nächsten 500 GB müssen dann aber erst auf das Freiräumen des schnellen Bereiches warten... (oder werden vielleicht auch direkt an die finale Stelle geschrieben, das weiß ich nicht.)