Intel vt-d Support

sunghost

Renowned Member
May 27, 2011
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Soweit ich weiß unterstützt Proxmox seit min Version 4.x Intel vt-d. Meine Frage ist, ob es automatisch, sofern die CPU es kann, aktiviert ist und wie man es ggf. feststellen kann, wenn es nicht der Fall ist.
Danke
 
Hallo Wolfgang,
ja den Artikel habe ich auch schon gefunden. Die Punkte 1 und 2 sind mir auch klar. Ich entnehme dem aber, dass Proxmox Intel vt-d nicht "out-of-the box" umsetzt und nutzt und ich entsprechend konfigurieren muss um Passthrough nutzen zu können, richtig? Ich hatte gehofft, dass vt-d, sofern CPU es unterstützt und im BIOS aktiviert ist, von Proxmox "verwendet" wird und entspr. z.B. die Option bei der Disk als "Passthrough" anbietet, ansonsten halt nicht. So dachte ich, wollte es hier halt aber von den Pros nochmal in Erfahrung bringen.
 
Vt-d brauchst du nur um dezidierte HW durchzureichen einzelne Disks werden als Bolckdev durchgereicht und nicht als HW deswegen
gehören die nicht dazu.
 
Hi,
ah ok. Ich dachte, dass ich so "direkt die Disk" durchreichen kann, also ohne Cache vom Host oder der VM, also mehr Performance erreichen kann. Ok, also hat das damit nichts zu tun und die Optionen die ich für die Disks wie z.B. writethrough, directsync, etc. einstellen kann, kan nich auch bei einer CPU ohne intel vt-d. Das brauche ich dann z.B. nur um z.B. was durchzureichen?

edit: so habe nochmal etwas gelesen und demnach wäre "PCI passthrough allows you to use a physical PCI device (graphics card, network card) inside a VM (KVM virtualization only). If you "PCI passthrough" a device, the device is not available to the host anymore." Somit würde das Device dem Host gar nicht mehr zur Verfügung stehen. D.h. also es hat nicht wirklich was mit meinem Gedanken zu tun und ich könnte auch eine CPU wählen die zwar vt-x kann, aber nicht unbedingt vt-d, damit ich meine Gäste virtualisieren kann und die selbe Disk IO liefern kann wie ein vergleichbares System mit vt-d. Richtig?
 
Last edited:
Wenn es dir nur um Disken kannst du das auch ohne vt-d machen aber dann ist die Disk auch exclusive an die Vm vergeben.
Wenn du raw Disk Performance in der VM haben willst verwende LVM (nicht Thin-LVM) mit virtio. da hast du ca 3-5% Verlust.
Oder verwende LXC da hast du host native Durchsatz.
 
Wenn es dir nur um Disken kannst du das auch ohne vt-d machen aber dann ist die Disk auch exclusive an die Vm vergeben.
Wie meinst du das? Bei der Erstellung einer VM(KVM) geb ich doch nicht die Disk (z.b.sda1) an, sondern nur den Typ (z.b. virtio), Cachemodus und Größe....
 
Du kannst über das cli oder manuell in der Konfig eine ganze Disk zuweisen.

z.B. qm create 1234 --virtio0 /dev/sda2

oder eben das in die Konfig schreiben.

virtio0: /dev/sda2
 
Ah ok. Die Cli habe ich bisher für so etwas nicht genutzt, sondern immer die GUI. Ok damit halte ich fest, für die "normale" Nutzung, also ersteller einer VM über die GUI, brauche ich kein vt-d, aber dann wenn ich Hardware direkt einer VM zur Verfügung stellen möchte schon, wobei diese dann dem Host nicht bereit steht. LVM (virtio) muss ich mir mal ansehen. Bisher verwende ich raw oder qcow2 wegen den snapshots z.b.
 
Bisher verwende ich raw oder qcow2 wegen den snapshots z.b.

Wenn du Snapshots brauchst kannst du auch keinen direkten Hardwarezugriff erlauben und IMHO wird das dann auch von PVE blockiert, da die VM nicht konsistent gesnapshottet werden kann. Bis auf die Ausnahme einer Grafikkarte oder Netzwerkadapter ist mir nicht bekannt/bewusst was man sonst 1:1 durchreichen will.
 
Hi,
ok dann habe ich die Funktion verstanden und weiß nun wie ich damit umgehen könnte .). Dank an Euch.