Ich möchte Proxmox neu aufsetzen - Was sollte ich verändern?

Aktuell habe ich aber Probleme weil corosync beide nodes regelmäßig neu startet. Ich muss noch rausfinden, ob das am Switch oder an der NVMe liegt. Trotz inzwischen über 300 Neustarts ist das Dateisystem noch in Ordnung. Auch die NVMe zeigt keine defekten Daten an.
Sowas liegt so gut wie immer daran, dass jemand geglaubt hat, dass er nur mit einer Netzwerkkarte für alles auskommt. Es hat schon Gründe, warum in der Doku empfohlen wird, bitte ein eigenes Cluster-Netzwerk auf eigenen Karten zu haben und das bereits vorhande nur als Fallback zu konfigurieren:
https://pve.proxmox.com/wiki/Cluster_Manager#pvecm_cluster_network

Ich glaube, das hatten wir sogar schon hier im Thread oder war das ein Anderer? Das ist natürlich bei Mini-PCs nicht so leicht machbar, aber selbst die eher frickeligen USB-Netzwerkkarten sind dann besser als gar nichts. Wenn du das nicht gewährleisten kannst, dann nimm besser pve-zsync (https://pve.proxmox.com/wiki/PVE-zsync Damit kannst du die VMs und LXCs mittels zfs auch ohne Cluster replizieren, HA geht dann aber NICHT, man muss dann ggf. die VMs/lxcs von Hand starten) und/oder den Proxmox DataCenter Manager für Migrationen zwischen den Knoten. Backup braucht es freilich trotzdem, ich würde dafür auf beiden Mini-PCs einen ProxmoxBackupServer drauf packen, der dann die VMs/Container des anderen sichert. Diese Backups dann halt noch zusätzlich auf eine USB-Platte sichern (geht als removable datastore) oder auf einen Vserver mit PBS, Cloud-PBS-Speicher oder s3 storage als offsite-Backup,
 
Naja, HA auf Ebene des Hypervisors sollte man eh nur dann machen (imho), wenn die Anwendungen das nicht nativ können. Und so ziemlich jede ernsthafte SQL-Datenbank hat selbst Clusteringmöglichkeiten. Wer die dann nicht einsetzt (etwa weil man unbedingt meint Veeam benutzen zu müssen, was bei MySQL/MariaDB und Postgres keine Backups von Clustern unterstützt) ist dann, sorry, not, sorry selbst schuld. Und der kleinste mögliche Intervall ist eine Minute, das ist nicht für alle Sachen akzeptabel, aber für z.B. einen Loadbalancer oder Software zur Steuerung von Posteingängen und Ausgängen (da kriegt man ja mit, wenn was fehlt) reicht das ja. Das ist eben mein Punkt: Ob das ok ist oder nicht, hängt vom Usecase ab.
Uff. Eine DB soll also HA herstellen, während Proxmox HA als Feature propagiert und sonst ist man doof?

In diesen Thread schreibt aber halt jemand, der sich seinen Heimserver neu aufsetzt. Und die portugiesische Apotheke oder die öfter erwähnten Mittelständler würde ich jetzt nicht als Homelab betrachten.
Gerade in der Situation sollte man keine Dinge vorspiegeln, die nicht erfüllbar sind. Egal ob eine portugiesische Apotheke so ein Risiko eingeht.
Kurz zusammengefasst: Kein zuverlässiger zentraler Speicher, keine HA.