Code:
Ist sicherlich keine Doktorarbeit, aber verschafft einen Überblick. So richtig fette Schnitzer konnte ich auch nicht entdecken. Was fiel dir denn ins Auge?
Der Reihe nach ?
ext4:
"Allrounder für Web- und Datenbank-Workloads" - In zB
https://www.phoronix.com/review/linux-70-filesystems/4 mit default Einstellungen auf 1 nvme ist xfs in allen DB Tests schneller als ext4.
"Die Extents-Architektur reduziert Fragmentierung und hält Zugriffe auf große Dateien effizient." - Gilt genauso für xfs und ist sofern kein ext4 Alleinstellungsmerkmal.
xfs:
"Für XFS sind su/sw (Stripe Unit/Width) beim Erzeugen wichtig, damit Allokation zu RAID passt. && Auf XFS achte ich auf Stripe-Unit/Width passend zum RAID, damit der Durchsatz stimmt." - Mehrfach verschiedene sw oder hw-raid sets mit su/sw settings getestet und immer sind jene mit solchen settings abweichend der autom. default Erstellung bei metadaten und Bandbreiten Tests paar % langsamer !!
"inode64 verhindert Hotspots in niedrigen Inode-Bereichen" - ist default, aber nicht zu verwenden, wenn man hybrid-xfs mit 2 getrennten eg. raid1/raid6 Metadaten/Daten untendrunter verwenden möchte, was ein ext4 bzgl. Millionen Files weit den Rang abläuft.
Sachen wie "echo 20 >/proc/sys/vm/vfs_cache_pressure" sind dort auch völlig unbekannt, andere wichtige Einstellungen ebenso.
"overlay2 verlangt d_type/ftype-Unterstützung; XFS muss mit ftype=1 formatiert sein, sonst brechen Hardlinks/Whiteouts in Layern." - ftype=1 ist zwangs-default in xfs v5 Format und war nur wahlweise im deprecated v4 Format vom default "abwählbar/ftype=0".