Hardwarer oder Software RAID

Naja, das ist ja dateisystemspezifisch, also Sache des Admins. zfs special devices kann man ja auch nicht über die UI erzeugen.
Das ist aber nur ein CLI-Einzeiler, der erheblichen Zusatzboost für sehr viele Einsatzszenarien bietet. Wer hat schon einen 20TB SSD-Speichergrab im Einsatz? Irgendwelche gravierenden Nachteile konnte ich bisher nicht beobachten.
 
Es funktioniert halt nicht generisch, wer z.B. SW-RAID mit zfs einsetzen möchte oder muss ( mangels hw-raid ), den bringt das nichts.
 
Der linux kernel "standard" von sagen wir mal default=100 ala 100% fifo zu setzen ist auch totaler bullshit. Werte über 100 machen keinen Sinn, auch wenn möglich, aber metadaten nehmen im Verhältnis zu Daten so wenig Platz ein, daß "erst" Metadaten überschreiben bevor Filedaten überschrieben werden Null Sinn macht. Und bei nur 8GB Ram möchtest du die Prio ggf. noch "härter" setzen, zB auf "10" und solltest eh mehr RAM zuteilen, hoffe du hast auch device read_ahead auf 4096, damit du bei jedem chunk read auch jenen komplett einliest (wenn er kleiner ist gibt es auch keinen unnötigen preread, weil der pro File gilt).
 
Es funktioniert halt nicht generisch, wer z.B. SW-RAID mit zfs einsetzen möchte oder muss ( mangels hw-raid ), den bringt das nichts.
Das ist doch weit hergeholt. Alle NAS-Systeme nutzen ext4 als Defaultsystem. So auch PBS. Da jetzt unbedingt ZFS als Argument heranzuholen geht am Thema vorbei. Wer sich beim PBS bewusst für ZFS entscheiden, sollte auch in der Lage sein, dieses nachträglich zu deaktivieren, sofern es nicht schon während des Installationsvorgang geschieht.
Muss jeder Wissen, ob er mit ZFS in Verbindung + Specialdevices werkeln möchte, oder ob er mit ext4 auf HDDs und einem CLI-Befehl die Performance selbiger gigantisch steigern kann.
I.ü. verpufft die Einstellung doch nur und verschwendet ggf. RAM.
 
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Wenn man ein reguläres Filesystem von Linux benutzt, daß keine eigenes caching wie zfs (ARC) mitbringt, braucht man zB nur
Code:
echo 20 >/proc/sys/vm/vfs_cache_pressure
machen und die Metadaten werden im Filesystem cache im Memory nicht mehr von Filedaten überschrieben, hilft einem PBS ungemein. PS: Ein raidctrl weiß nichts von Filesystem oder LVM Metadaten, der speichert nur write back vorm schreiben und macht readahead.
:)
Edit: Beschleunigt natürlich auch rsync beim Abgleich zweier Filesysteme, gerne auch lokal von/zu nfs, speedup 100x nicht unüblich.
Der Befehl von Waltar war für xfs, nicht ext4
ext4 und xfs sind beides reguläre mitgelieferte Filesysteme, funktioniert insofern auch für beide.

Steht auf 16384. Nur Speicherschwendung oder auch echter Karussellbremser?
Die PBS chunks sind nur max 4MB, insofern wird 16MB preread nichts bringen, ein Unterschied wird nicht meßbar sein und auf einem Fileserver ggf. eher die Latency vergrößern, ist einfach zuviel, 4096 (4MB) ist schon ideal optimal für alles - außer bei nvme's (verraided oder nicht), da möchte man ggf. "0" oder sehr wenig (zB 128k) haben -> System testen, wegen HW Verhalten.
 
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