Backup-Strategie & Hardware-Setup – brauche dringend Rat

Mockprinz

New Member
Aug 12, 2025
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Hallo zusammen,


nach längerem Überlegen habe ich mich entschlossen, hier um Hilfe zu bitten.
Ich bin kein IT-Profi, interessiere mich aber sehr für Proxmox und finde das Konzept eines eigenen Homelabs bzw. Selfhostings großartig – meine Daten selbst hosten, statt sie an Dritte weiterzugeben.


Wie es angefangen hat:
Ursprünglich habe ich mir einen Mini-PC (GMKtec M5 Plus) gekauft, weil er 24/7 laufen sollte und sehr stromsparend ist. Und zack bin ich in das "Rabbit-hole" gefallen – Container, VMs, alles selbst hosten. Ziemlich schnell musste ich mir eine Lösung überlegen um meine Daten zu sichern. Ich habe mich für ein Synology DS224+ mit 2× 8 TB HDDs entschieden.
Mein erstes Setup:


  • Mini-PC → leichte VMs/LXCs
  • NAS → Bulk-Daten über NFS (z.B. Immich als Vm mit NfS share für Photos/Videos auf Nas)
  • Mini-PC und NAS direkt verbunden und mit Fritz!Box, da jeweils 2 LAN Ports
  • Backup → HyperBackup auf externe Festplatte
  • Zusätzlich alle paar Wochen ein zweites Backup an einen anderen Ort (3-2-1 Methode)

Ich war bisher nur Synology HyperBackup gewohnt und habe keine Erfahrung mit rsync, Skripten oder Proxmox Backup Server.


Was sich geändert hat:
Die Fritz!Box 7590 nervte irgendwann, da sie nur 1 Gbit LAN hat. Für das NAS reicht das, der Mini-PC und auch der Main-PC könnten aber 2,5 Gbit nutzen.
Mounten und Rechteverwaltung sind auf dauer einfach nur umständlich und unnötig kompliziert. Mein Main-PC steht ungenutzt herum, da Gaming keine Rolle mehr spielt. Daher kam mir die Idee, ihn als leistungsstarken Proxmox-Server zu nutzen (Ryzen 9 5950X, 128 GB RAM, RTX 3080). Alles intern kein Mounten mehr etc.
Herausforderung: Mehr Leistung bedeutet auch mehr Stromverbrauch.


Mein aktueller Plan:


Main-PC (The Muscle)


  • Ryzen 9 5950X, 128 GB DDR4-3600, RTX 3080
  • 1× 500 GB SSD (OS)
  • 2× 1 TB NVMe (ZFS-Pool)
  • 2× 8 TB HDD (Bulk-ZFS-Pool)
  • 16 TB externe HDD (Backup)
  • 2,5 Gbit LAN
  • Heavy Workload (Immich transcoding, AI-Workloads, Plex, Windows Vm)
  • Only if needed → wake on lan

Mini-PC (The Robin)


  • Ryzen 7 5825U, 32 GB DDR4-3200
  • 500 GB NVMe
  • 24/7-Betrieb (5–10 Watt)
  • Kleine Container/VMs wie Home Assistant, Pi-hole, Paperless, PBS ?
  • Eventuell PBS als VM
  • 2,5 Gbit LAN

Synology DS224+


  • 18 GB RAM
  • 1× 3 TB HDD (aus alter externer Festplatte)
  • Die beiden 8-TB-HDDs sind jetzt im Main-PC
  • am liebsten verkaufen

Mein Wunsch-Setup:

Am liebsten würde ich nur den Main-PC und den Mini-PC betreiben – ohne NAS.
Main-PC → nur einschalten, wenn Leistung gebraucht wird (mit WakeOnLan über HA) - just an Idea, Umsetzung fraglich

Mini-PC → 24/7-Betrieb für die leichten Dienste


Mein Problem:
Ich kenne mich mit rsync, Proxmox Backup Server oder Backup-Skripten überhaupt nicht aus. Bisher nur Erfahrung mit HyperBackup auf dem NAS und das war immer sehr einfach – bei Proxmox fehlt mir dieses sichere Gefühl.


Meine Fragen an euch:


  1. Haltet ihr es für sinnvoll, das NAS wegzulassen und nur mit Main- und Mini-PC zu arbeiten?
  2. Welche einfache, zuverlässige Backup-Strategie würdet ihr jemandem ohne rsync-/Script-Erfahrung empfehlen?
  3. Macht PBS Sinn oder gibt es eine „Plug and Play“-Alternative, die näher an HyperBackup dran ist?
  4. Ist dieses Setup totaller Unsinn und ihr würdet die Hardware anders konfigurieren?

Liebe Grüße !
 
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