Fragen zum Thema NetAPP Proxmox und LVM with NVMe/TCP

CoolTux

Famous Member
Mar 14, 2019
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Hallo,

Ein Kollege von mir soll Proxmox mit einer NetApp verheiraten. Da die NetApp als DiskImage Storage Verwendung finden soll haben wir an LVM with NVMe/TCP gedacht.
Das scheint jetzt nicht direkt von Proxmox unterstützt zu werden wenn ich das richtig sehe. Also keine Konfiguration über den pvesm. Hat schon jemand Erfahrung in dem Bereich gesammelt und kann mir da ein paar Schlagworte oder eine Richtung geben in der ich mich entlang hangeln kann?



Danke und Grüße
 
Hallo,
Ich habe persönlich noch keine Netapp mit NVMe/TCP laufen aber laut Netapp wurde dies getestet:

https://docs.netapp.com/us-en/netap...ml#initial-virtualization-administrator-tasks

Persönlich habe ich mit Shared LVM kein Thema mit FC oder iSCSI gehabt. Snapshot-per-volume-chain ist zwar noch TechPreview aber funktioniert bis jetzt bei mir gut. Zu brachten ist das nur Thick Prov mit LVM shared unterstützt wird.
 
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Hoffe das hier jemand mit Praxiserfahrung im Forum ist was das Thema an geht
Da kann ich leider auch nichts bieten in der Kombination mit NetApp, aber ich rate jedem von LVM ab und bitte zu einem anständigen Storage in Hinblick auf die Proxmox VE Unterstützung zu setzen. Damit wird man wesentlich mehr Spaß haben.

NVMe-over-TCP ist generell kein großes Thema, dazu gibt es einiges hier im Forum oder auch auf der Blockbridge Seite, wie z.B. hier. Ob das Backend jetzt von NetApp oder was anderem kommt ist da nebensächlich, da die coolen Dinge eh nicht gehen mit LVM.
 
Ok, und in wie weit beantwortet es meine Frage oder hilft mir nbei meinem Thema? Bin verwirrt.
Hilft natürlich nicht direkt. Meine Frage, um vernünftig antworten zu können, zielte eher darauf: Warum überhaupt NetAPP in einen PVE einbinden?
 
Ah, verstehe. Es gibt halt so Kunden, und die drohen mit Geld, die möchten gerne vorhandenes verwenden. Und anscheinend liegt da wohl ne NetApp rum.
 
In größeren Firmen gibt's da idR immer welche und weil die quasi immer verfügbar sind werden sie auch gerne für vm images verwendet. Unser Kd kümmert sich gerade um 2 neue und dann nur noch für den vmware images Betrieb, weiter per nfs wie zuvor. Nächstes Jahr wird's wohl POC zur vmware Ablösung geben ...
 
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Ah, verstehe. Es gibt halt so Kunden, und die drohen mit Geld, die möchten gerne vorhandenes verwenden. Und anscheinend liegt da wohl ne NetApp rum.
Nichts gegen Kunden, die Geld unbedingt ausgeben wollen.
Aber wenn es nur als disk image storage dienen soll, würde ich nie zu etwas raten.bei dem ich etwas an einen PVE dranbasteln muss.
Lieber würde ich verkaufen, dass man unbedingt seine cloud-Kapazitäten erweitern/verbreitern sollte.
Der entsprechenden Kunde scheint bzgl. cloud-Kosten ja sowieso schon recht schmerzbefreit.
Was spielt eine vorhanden, existente Anbindung denn für eine Rolle, statt sich einen passenderen zu suchen?
 
In größeren Firmen gibt's da idR immer welche und weil die quasi immer verfügbar sind werden sie auch gerne für vm images verwendet. Unser Kd kümmert sich gerade um 2 neue und dann nur noch für den vmware images Betrieb, weiter per nfs wie zuvor. Nächstes Jahr wird's wohl POC zur vmware Ablösung geben ...
Gruselig aber leider wahr.
Das Leben ist aber kein Wunschkonzert, nur weil idiotische Entscheidungen unter den Teppich gekehrt werden sollen.
Seit ich mal als externer, gut bezahlter Berater in einem Meeting saß, bei dem ein Entscheidung adhoc ohne Rücksprache getroffen wurde, bin ich eher die Fraktion "Keine Arme, keine Schokolade".
 
Business Entscheidungen belaufen sich vielfach auf seit Jahren/Jahrzehnten Bewährtem, denn da weiß man was man wieder kauft, was im Gegensatz zu ganz anderem unklar ist, dafür ist ein POC idR zu kurz für Langzeitaussagen und Verhalten bei ungeplanten Betriebsstörungen.
 
Ich möchte euch ja nicht den Spaß verderben, aber es wäre mir lieb wenn wir uns hier auf das Threadthema konzentrieren können.

Danke Euch.
 
Ich möchte euch ja nicht den Spaß verderben, aber es wäre mir lieb wenn wir uns hier auf das Threadthema konzentrieren können.

Danke Euch.
Nichts gegen Spaß am Rande.
Meine durchaus zielführendere Meinung habe ich bereits geschrieben.
Kurzgefasst: Es ist Blödsinn, auf eigene Faust irgendwelche Endpoints am Basissystem vorbei, zu definieren
Letzteres maximal parallel per CLI. Dann hat man alles zur Hand, was das Ziel bietet.
 
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Hallo,

Ein Kollege von mir soll Proxmox mit einer NetApp verheiraten. Da die NetApp als DiskImage Storage Verwendung finden soll haben wir an LVM with NVMe/TCP gedacht.
Das scheint jetzt nicht direkt von Proxmox unterstützt zu werden wenn ich das richtig sehe. Also keine Konfiguration über den pvesm. Hat schon jemand Erfahrung in dem Bereich gesammelt und kann mir da ein paar Schlagworte oder eine Richtung geben in der ich mich entlang hangeln kann?
Hi, was für eine NetApp?
Bei einer FAS würde ich immer zu NFS raten. Das läuft nativ, auch sehr Performant und warum auf einem Filer Dateien ablegen, die wieder als Disk genutzt werden.
Ist es ein AFA, dann ist NVMeoverTCP eine gute Idee. Ich habe zwar noch keine NetApp aber Powerstore und DataCore per NVMeoverTCP angebunden, was deutlich einfacher, robuster und schneller als iSCSI ist.
Du trägst einfach die Target IPs in die /etc/nvme/discovery.conf ein, z.B.:
Code:
-t tcp -l 1800 -a 192.168.251.11 
-t tcp -l 1800 -a 192.168.251.12
Und dann führst du einmal nvme connect-all aus.
Den Rest kannst du bequem über die GUI machen.
 
Hallo Falk,

Die NetApp ist eine ASA-C30. Die vorhandene 25Gbit/s-Karten sind die Anbindung der Proxmox-Knoten an die NetApp.
NVMe/TCP ist gesetzt, weil der für die NetApp zuständige Dienstleister das so empfohlen hat, die Lizenzen wären wohl vorhanden.


Vielen Dank lieber Falk für die tollen und wertvollen Infos. Ich gabe das gerne so weiter.
 
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