OMV as LXC or VM

chris_lucio

New Member
Sep 15, 2026
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Hallo,

ich bin neu bei Proxmox (9.2.18) und bin gerade dabei mehrere Raspberry Pi Projekte etc. in ein System zu bringen. Dazu läuft auf einem nicht zu starken PC (4GB Ram - aber Upgrade auf 8Gb wird bald gemacht) mal Home Assistant in einer VM und dazu OMV als LXC für einfaches SMB Share und FTP für Überwachungskameras. Der LXC für OMV läuft derzeit mal recht gut mit 512MB Ram, weswegen ich mich auch mal dafür statt einer VM entschieden habe. Grundsätzlich ist meine Frage aber was besser für das "durchreichen" der Festplatten ist?

Der PC hat eine SSD (sda) für das System etc. und eine zweite HDD (sdb), welche ich ausschließlich für OMV brauche. Die Dokumentation die ich dazu gefunden habe, ist für mich leider etwas widersprüchlich bzw. verwirrend, weswegen ich mal nachfragen wollte.

Mein LXC ist privileged und hat die Rechte: FUSE=1, Mount=ext4, nesting=1

Damit die HDD in OMV verfügbar ist, habe ich mich mal mit Mounting Points etc. herumgespielt und als beste Lösung für mich habe ich mal die Option der Durchreichung in Ressources empfunden. In Proxmox habe ich unter Ressources -> /dev/sdb freigegeben.
-> dadurch wurde die HDD richtig in OMV angezeigt. als ich diese dort aber formatiert habe, bekam ich immer ein Timeout, weswegen ich dann zusätzlich noch /dev/sdb1/ durchgereicht habe. Das war für mich schon verwirrend, da sdb1 als child mMn ja gleich verfügbar hätte sein sollen in OMV. Was sagt ihr dazu?
Ich wollte explizit keinen Mounting Point, da Proxmox dann bei mir ca. 60Gb von 1Tb reserviert hat, was ich nicht wollte (vielleicht habe ich da aber auch etwas falsch gemacht) und weiters wollte ich die Spindown Option von OMV nutzen. Mir ist aber derzeit nicht klar, ob die PowerSavings und Spindown von OMV in diesem Setting jetzt korrekt arbeiten. Was meint ihr?

Dazu ist jetzt meine Überlegung von LXC auf eine VM zu wechseln, da laut Foren/Dokumentation der Zugriff auf die HDD leichter sein sollte, hätte die entsprechenden Empfehlungen wie "qm set" jetzt nicht unbedingt besser empfunden. Bin aber dazu gerne für Feedback offen.

Danke für eure Hilfe.
 
Dazu läuft auf einem nicht zu starken PC (4GB Ram - aber Upgrade auf 8Gb wird bald gemacht) mal Home Assistant in einer VM und dazu OMV als LXC für einfaches SMB Share und FTP für Überwachungskameras.
Da würde ich mal sagen, das die Maschine auch mit 8GB deutlich unterdimensioniert ist.
Poste doch bitte einmal die Hardware Spezifikationen, damit man dazu etwas mehr sagen kann.

Zum Thema OMV als VM oder LXC finden sich hier im Forum auch der eine oder andere Treat. Die meinungen hierzu gehen da etwas auseinander. Vom Handling und der Unabhängigkeit sind VMs imho besser geeignet. Aber da sollte auch etwas RAM in der VM sein.

Beachte auch die Mindestanforderung der eingesetzten Programme (HA / OMV) als VM !
 
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Was spricht dagegen die HDD in PVE als Speicher zu integrieren und dem CT etwas davon zu geben? Durchreichen macht meiner Meinung nach selten Sinn.
 
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Da würde ich mal sagen, das die Maschine auch mit 8GB deutlich unterdimensioniert ist.
Poste doch bitte einmal die Hardware Spezifikationen, damit man dazu etwas mehr sagen kann.

Zum Thema OMV als VM oder LXC finden sich hier im Forum auch der eine oder andere Treat. Die meinungen hierzu gehen da etwas auseinander. Vom Handling und der Unabhängigkeit sind VMs imho besser geeignet. Aber da sollte auch etwas RAM in der VM sein.

Beachte auch die Mindestanforderung der eingesetzten Programme (HA / OMV) als VM !


Dell Inspirion 3252 mit Intel Pentium N370 (1,6 - 2,4 Ghz Quad core) mit SSD Upgrade und eben noch dann mit 8GB Ram. Nicht das stärkste System, aber zumindest mehr Power als 2-3 Raspberry Pi 3. Für HA und OMV sollte es also meiner Meinung nach reichen und vielleicht noch ein paar kleinerer Spielerein.


Was spricht dagegen die HDD in PVE als Speicher zu integrieren und dem CT etwas davon zu geben? Durchreichen macht meiner Meinung nach selten Sinn.


Von meiner Seite aus nichts. Darum wollte ich ja fragen was so die besten Lösungen sind. Habe mich in diesem und natürlich auch anderen Foren eingelesen und bin wie gesagt auf kein vernünftiges Conclusio gekommen.
 
Ich würde ZFS nutzen (eventuell ARC auf <= 1G limiteren) und dem CT einfach ein bisschen Speicher davon nach /mnt/data oder so geben. OMV muss ja nicht unbedingt die Physische Festplatte verwalten, sondern nur den Speicher.
 
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Da OpenmediaVault als lxc nicht supported wird (siehe: https://forum.openmediavault.org/in...ccess-additional-drives-via-proxmox-with-lxc/ ): Entweder OMV als VM aufsetzen oder ein beliebiges Linux aus ProxmoxVEs Templates als lxc-Container mit samba als Dateiserver und Cockpit oder Webmin, falls man gerne eine Weboberfläche hätte. Wenn man die nicht unbedingt braucht: https://github.com/bashclub/zamba-lxc-toolbox hat einen samba-Server mit netter Einbindung von zfs-Snapshots als "Schattenkopie" im Windows-Explorer.
 
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Ich würde ZFS nutzen (eventuell ARC auf <= 1G limiteren) und dem CT einfach ein bisschen Speicher davon nach /mnt/data oder so geben. OMV muss ja nicht unbedingt die Physische Festplatte verwalten, sondern nur den Speicher.

Danke für den Tipp. Nur die Frage bzgl. HDD Spindown und Energiemanagement. Die HDD läuft dann so ja immer durch bzw. wird nicht abgeschalten wenn inaktiv oder?

Da OpenmediaVault als lxc nicht supported wird (siehe: https://forum.openmediavault.org/in...ccess-additional-drives-via-proxmox-with-lxc/ ): Entweder OMV als VM aufsetzen oder ein beliebiges Linux aus ProxmoxVEs Templates als lxc-Container mit samba als Dateiserver und Cockpit oder Webmin, falls man gerne eine Weboberfläche hätte. Wenn man die nicht unbedingt braucht: https://github.com/bashclub/zamba-lxc-toolbox hat einen samba-Server mit netter Einbindung von zfs-Snapshots als "Schattenkopie" im Windows-Explorer.


Danke für die Links. Das habe ich natürlich gelesen und dachte, dass das hinfällig bzw. outdatet ist, da das Durchreichen ja mittlerweile funktioniert und es fürs installieren auch noch Helper Scripts gibt.
Die anderen Optionen schauen aber auch gut aus.
 
mal Home Assistant in einer VM und dazu OMV
Eigentlich ist hier ja so gut wie alles bereits gesagt worden, aber vielleicht doch noch eine Anmerkung:

Willst Du die Kiste dann hinterher auch produktiv nutzen, oder jetzt einfach nur mal um damit und Proxmox herumzuspielen?

Falls Du die Kiste später auch produktiv nutzen willst wäre das erst was ich machen würde ihr mind. 16GB RAM zu gönnen und OMV würde ich auch in einer VM laufen lassen. Bzw. mache ich das ja auch so. :D

PVE.png

Die RAM-Aufteilung dann wie üblich, sprich Je 4GB für PVE, HA VM und OMV VM. Ja theoretisch würden alle drei auch mit nur 2GB RAM laufen, aber im produktiven Betrieb und zumindest bei HA, sind dann Probleme vorprogrammiert.

Das die alte Intel Pentium N3700 CPU dafür etwas schwach auf der Brust ist ist dann noch ein anderes Thema, aber zur Not könnte man auch damit halt leben.

VG Jim
 
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Also mit der Hardware ist eigentlich kein Blumentopf zu gewinnen.
Technische Daten : http://downloads.dell.com/Manuals/a...-3252-small-desktop_Reference Guide_de-de.pdf

Es gibt nur einen Steckplatz DDR3L - ist die Frage ob 16Gb hier überhaupt gehen.
Du hast 1x SATA mit 3GB (für CD/DVD) und 1x SATA 6GB für die HDD.

Von ZFS würde ich da auf jeden Fall die Finger lassen!

Mit der Kiste kannst Dir erste Erfahrungen mit Proxmox erspielen, Geld würde ich mir sparen und einen vernünftigen Rechner organisieren.

2GB für PVE fix reservieren (also nicht vergeben)
Die Platten beide im PVE einrichten (ext4, Verzeichnis).
OMV mit 2GB RAM, einer kleinen 20GB System und einer xxGB Datenplatte (nicht durchgereicht!) so einrichten, das genügen freier Speicher auf der Platte verfügbar ist.
deinem HA 2Gb gönnen und mit 2 GB noch Luft zum spielen.
Balloning in den VM abschalten.

Testen und sehen, wie das läuft!
Geld sparen und eine bessere Maschine erwerben! Die Kiste dann evtl. als "Backup-Speicher" verplanen.

Falls da ein Intel-Netzwerkadapter verbaut ist, auch mal hier nach e1000 Problemen und fixes ausschau halten.
 
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Vermutlich hat @chris_lucio dabei
Nicht das stärkste System, aber zumindest mehr Power als 2-3 Raspberry Pi 3.
auch eins nicht bedacht, nämlich das die Pentium N3700 CPU dann eben alle Aufgaben zusammen erledigen muss, die vorher eben zwei, drei oder x Raspi erledigt haben, oder ggf. erledigt hätten. :)

Wenn man diese Dell Inspirion 3252 Kiste ggf. eh noch herumstehen hat und sie sich zumindest mit 16GB RAM betreiben ließe, dann kann man sie halt mal für die ersten Gehversuche mit Proxmox nutzen und damit herumspielen, aber das war's dann auch schon.

Ich selber nutze hier seit Jahren ja auch irgendwelche refurbished Kisten für Proxmox, aber die haben zumindest eine Core i3-7100 oder auch Core i3-8100 CPU darin. Ja eine Core CPU der 6er oder notfalls noch der 5er Generation ginge auch noch, aber mit einer Pentium N3700 CPU wird man sicherlich auf Dauer nicht glücklich. Bestenfalls würde ich die Dell Inspirion 3252 Kiste mit der Pentium N3700 CPU nutzen um darauf HA bare metal laufen zu lassen. Aber sicherlich nicht Proxmox + HA VM + weitere VM oder LXC.

VG Jim
 
Das habe ich natürlich gelesen und dachte, dass das hinfällig bzw. outdatet ist, da das Durchreichen ja mittlerweile funktioniert und es fürs installieren auch noch Helper Scripts gibt.
Die Helferskripte werden eben (wie ja auch aus den Forumthread hervorgeht) halt auch von niemanden unterstützt, außer den Autoren der Skripte. Ich würde davon die Finger lassen, solange man nicht versteht, was die machen.
Die anderen haben ja schon genug zur Problematik der Hardware geschrieben. Was du machen könntest: OpenmediaVault bare metal installieren, dadrin dann HomeAssistantOS als docker container laufen lassen. Ist nicht optimal, aber vermutlich das Beste, was mit der vorhandenen Hardware geht.
 
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auch eins nicht bedacht, nämlich das die Pentium N3700 CPU dann eben alle Aufgaben zusammen erledigen muss, die vorher eben zwei, drei oder x Raspi erledigt haben, oder ggf. erledigt hätten. :)

Wenn man diese Dell Inspirion 3252 Kiste ggf. eh noch herumstehen hat und sie sich zumindest mit 16GB RAM betreiben ließe, dann kann man sie halt mal für die ersten Gehversuche mit Proxmox nutzen und damit herumspielen, aber das war's dann auch schon.
Lt. technischen Daten von Intel ist der Prozessor auf 8GB spezifiziert.
https://www.intel.com/content/www/u...0-2m-cache-up-to-2-40-ghz/specifications.html

Ist das nicht die alte ATOM Linie?
 
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