Upgrade von 6.3-2

BerndZ

New Member
Jul 20, 2026
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Hallo zusammen,

Ich bin neu hier im Forum und komme gleich mit einem (für mich großen) Problem!
Aber kurz zu mir:
Ich bin mittlerweile 60 Jahre jung – aber immer neugierig auf aktuelle Technik.
So habe ich eine selbstgebaute (Teil)-Insel PV Anlage mit ausreichend großem Speicher der uns hier weitestgehend autark macht im Strombereich.
Ich betreibe einen etwas vernachlässigten IOBroker - seit einigen Jahren auf einem Intel NUC mit Proxmox.

Und hier beginnt nun mein Problem:
Meine installierte Version von Proxmox ist die VE 6.3-2.
Aus irgendeinem Grund scheint ich das nicht upgraden zu können.

Da ich in vielerlei Hinsicht hier jetzt Änderungen in der Haustechnik plane, bin ich gerade dabei meine ganzen Einzellösungen zusammenzuführen.

Beim Versuch, eine aktuelle Version des IOBrokers in einem neuen Container einzurichten, erhalte ich folgende Fehlermeldung:
Wie komme ich hier weiter?

Besten Dank im voraus,
Bernd
 

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  • Proxmox.jpg
    Proxmox.jpg
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Sie haben zwei Möglichkeiten:

Die erste Möglichkeit ist die schrittweise Aktualisierung Ihres Systems:
- Aktualisieren Sie Ihr System auf Proxmox 6.4:
apt update && apt full upgrade
- Aktualisieren Sie Proxmox 6 auf 7:
https://pve.proxmox.com/wiki/Upgrade_from_6.x_to_7.0
- Aktualisieren Sie Proxmox 7 auf 8:
https://pve.proxmox.com/wiki/Upgrade_from_7_to_8
- Und idealerweise aktualisieren Sie auch Proxmox 8 auf 9:
https://pve.proxmox.com/wiki/Upgrade_from_8_to_9

Die zweite Möglichkeit ist folgende:
- Sichern Sie Ihre LXC/VMs.
- Installieren Sie Proxmox 8 oder idealerweise 9 komplett neu.
- Stellen Sie Ihre LXC/VMs aus der Sicherung wieder her.
 
Zunächst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort!
Beim Sichern bekomme ich folgende Fehlermeldung:
 

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  • Proxmox2.jpg
    Proxmox2.jpg
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Ok, das mit den Sicherungen habe ich mittlerweile hinbekommen, aber nur lokal gespeichert.
Gespeichert wurde das Lokal mit der Endung .tar.zst
Ist das richtig? Und wie kann ich die vom Proxmox auf meinen Rechner ziehen?
Wenn ich das gelöst habe, würde ich wahrscheinlich das gesamte System Schritt für Schritt auf die aktuelle Version aktualisieren.
Bei einer kompletten Neuinstallation bin ich überfragt wie man das kann, denn der Intel NUC hat weder Bildschirm noch Tastatur oder Maus realisieren.
Der hängt per LAN im Netzwerk und ist über die Weboberfläche oder SSH erreichbar.
 
Mehrere Möglichkeiten
Zum einen könntest das mit WinSCP kopieren.
Oder wenn vorhanden, eine externe USB Platte anklemmen, diese Mounten und kopieren. Hätte auch den Vorteil, wenn diese später als Verzeichnis eingebunden wird, das der restore direkt von usb laufen kann.
Aber mach mehr als nur jeweils ein Backup pro Container bzw VM.


Mal in den Raum gefragt, die Kiste hat doch auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wenn dort noch PVE 6 läuft. Wäre es im Rahmen der Modernisierung nicht sinnvoll hier ebenfalls eine neue Maschine einzusetzen?
 
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Ist das richtig? Und wie kann ich die vom Proxmox auf meinen Rechner ziehen?
Offenbar bist du hier im speziellen Proxmox- und im allgemeinen Linux-Kontext noch nicht sehr sattelfest.

Vollkommen unabhängig vom gewählten Weg empfehle ich daher dringend ein RESTORE, bis hin zur laufenden VM bzw. Container im Vorfeld, zu testen. Dazu taugt ein (fast) beliebiger anderer Rechner, auf dem du dazu PVE installierst. Notfalls geht sogar eine "nested"-Installation des temporären Ziel-PVE als VM auf einem anderen Hypervisor (dessen Hardware dies allerdings hergeben muss).

Das in #2 erwähnte Ketten-Upgrade kann ich nicht empfehlen. Die Zwischenschritte erfordern zweingend veraltete Software - und alleine dieser Aspekt ist nicht trivial in den Griff zu bekommen. Nicht alle Repositories sind noch erreichbar und man muss daher "basteln". Eine Neuinstallation ist dagegen viel einfacher und sauberer.

Viel Erfolg!
 
Guten Morgen,
WinSCP war die Lösung, ich habe die VMs jetzt auf meinem Rechner.
Und ja,
Mal in den Raum gefragt, die Kiste hat doch auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wenn dort noch PVE 6 läuft. Wäre es im Rahmen der Modernisierung nicht sinnvoll hier ebenfalls eine neue Maschine einzusetzen?
wie ist das mit der neuen Maschine gemeint? ein neuer NUC? oder das ganze komplett neu aufgebaut?
Grundsätzlich hätte ich auch nichts gegen eine neue Hardware - aber der Markt ist so riesig...... gibt es da Empfehlungen?
Es muss auch kein NUC sein, darf aber die Baugröße nicht überschreiten!
Von der Anforderung her langweilt sich der aktuelle schon, dort läuft jetzt nur mein SmartHome (IOBroker) Und auch wenn mein IOBroker jetzt weitere Aufgaben bekommt bleibt es bei der Überwachung und Steuerung. Ich will sagen, viel Leistung ist nicht zwingend erforderlich.

Das in #2 erwähnte Ketten-Upgrade kann ich nicht empfehlen. Die Zwischenschritte erfordern zweingend veraltete Software - und alleine dieser Aspekt ist nicht trivial in den Griff zu bekommen. Nicht alle Repositories sind noch erreichbar und man muss daher "basteln". Eine Neuinstallation ist dagegen viel einfacher und sauberer.
Das ist tatsächlich auch mein Gedanke weil sicherlich auch um einiges schneller. Aber wie gesagt, ich habe weder Tastatur noch Monitor an dem NUC - dazu suche ich jetzt noch nach einer Lösung.
Bei einem neuen PC könnte ich den sogar parallel aufbauen und muss hier gar nichts rumbasteln.....
 
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ASUS macht ganz gute Maschinen - auch im NUC bereich : https://www.asus.com/de/displays-desktops/nucs/nuc-mini-pcs/asus-nuc-15-pro/
Ohne Einkaufswertung : https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/mini-pc_nuc-kit_15_pro_nuc15crhi3-402618

Möglich, das der jetzt "überdimensioniert" ist - daher wäre mal die aktuelle Hardware sinnvoll. Modell, CPU, Speicher (RAM und HDD)
Die Kiste ist auch offiziell für 24/7 ausgelegt !

Auch ein kleiner Monitor und eine Tastatur in Schrank für "Notfälle" zu haben ist kein Fehler -da würde ich mal in deiner Heimatstadt die Kleinanzeigen durchsehen und einen passenden Monitor abgreifen (am besten mit HDMI Anschluss) - der muss ja nicht viel kosten (vielleicht so 10 / 20 Euro) und darf auch "alt" sein - ggf kann man mit einem Adapter von DP / HDMI Richtung alter VGA / DVI Schluss umsetzen. Solche Adapter kosten nicht die Welt.
 
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Was genau hast du denn aktuell für Hardware? Gehe ruhig im Detail.
Ich habe aktuell im IOBroker zahlreiche Zigbee Kontakte und Sensoren, Shelly und Sonoff, Homematic Thermostatköpfe und Homatic IP Tastschalter.
Dann läuft aktuell Eine Influxdb Gen.1 Datenbank - künftig soll das die aktuelle sein. Dazu Grafana als Visualisierung.
Am Nuc hängt am USB eine Bridge für Homematic und zum anderen eine Zigbee-Platine.
Also bis hierhin langweilt der sich maßlos.

In Planung:
- Meine PV Anlage wird von einem Raspberry Pi überwacht und ausgelesen – und zaubert mir über Grafana und der Software „Solaranzeige“ eine schöne Visualisierung auf ein Tablet in der Küche. Das soll künftig auch über den IOBroker kommen – auch die Daten weiterhin vom Raspberry, die Visualisierung dann über den Broker.
- Überwachung des dynamischen Strompreises (zB Tibber) und Ladesteuerung der PV-Akkus nur bei Bedarf UND günstigen Strompreisen.
- Ich fahre ein E-Auto. Über den IOBroker will ich eine Überschusssteuerung, also dass mein Auto nur geladen wird, wenn die Anlage zu viel Strom hat (das ist von April bis September nahezu sicher, die anderen Monate können auch sehr gute Zeiten haben, was aber vom Wetter abhängig ist.
- Wir wollen gerade die Heizung tauschen (Öl gegen Wärmepumpe) Die neue Heizung kann ich auch über Netzwerk auslesen und visualisieren, was dann auch über Grafana laufen soll.
- Den IOBroker etwas professioneller einsetzen und aus dem Hobbystatus herausheben.

Ich denke, keine dieser Aufgaben wird auch einen kleinen PC in irgendeiner Weise aus der Ruhe bringen ......

Was eventuell noch sein kann - aber das ist Zukunftsmusik und vorerst nur eine fixe Idee - ist ein Mailserver...... (aber ob das kommen wird ist mehr als fraglich)
 
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Was sagt Ihr denn zu diesem Exemplar
Boah! Da steht:

The NiPoGi N100 mini PC is equipped with built-in 1TB DDR4 RAM and 512GB M.2 SSD.
Ich hätte das eine TB DDR4 RAM :-)

Das Ding wird vermutlich durchaus das tun, was es verspricht. Aber: man kann halt nix erweitern. Und "Dual 4K" sind für einen Einsatz als Pseudo-Server genauso verschenkt wie "WiFi 2.4G + 5.0G and Bluetooth 4.2".

Ich habe natürlich ebenfalls ähnliche Mini-PC im Homelab, zum Beispiel MinisForum HM80. Am meisten ärgert mich, dass ich das RAM "nur" auf 64 GiB aufrüsten konnte. Das ist für mich zu wenig, auch wenn ich mehrere davon im Cluster habe. (Und nun ein paar weitere Nodes immerhin 128 GiB haben :-) Ja, ich übertreibe etwas. Möglicherweise etwas viel.)

Es gibt jedenfalls keine "one-size-fits-all"-Empfehlung hinsichtlich Hardware. Dazu sind die geplanten Verwendungszwecke und Anforderungen einfach zu unterschiedlich. Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem ich einen Celeron mit 16 GiB und mit nur einem einzigen Kupfer-NIC akzeptieren würde. ;-)
 
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Intel NUC i3 10. Gen - gekauft 12/2020, hergestellt 07/2020

Samsung 970 EVO Plus NVMe M.2 SSD, 1 TB

 

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    Proxmox3.jpg
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Das Ding ist für deine Anforderungen völlig iO
ThoSo hat die Frage vorhin gestellt, ob es nicht sinnvoll wäre, im Zuge der Modernisierung auch die Maschine zu ersetzen.
Daher dachte ich, dass es wegen dem Alter sinnvoll wäre.

Diese Aussage klingt jetzt eher so als wäre das (noch) nicht notwendig!?!?
Ich sehe keinen guten Grund das zu ersetzen, wenn es sich eh langweilt. Erst recht nicht durch ein N100 System, das lohnt sich wenig . Wenn du unbedingt etwas Kleines kaufen möchtest, würde ich Office/Business (U)SFF Systeme wie zB. Den M920Q empfehlen. Manche (M920Q auch) haben sogar AMT/vPRO für Fernwartung.
Ich MUSS nichts neues kaufen - die weiteren Projekte sind eh teuer genug....

Wenn ich den jetzt komplett neu aufsetzen will - reicht es dann mit dem neuen Proxmox auf dem USB-Stick und neu starten, oder muss ich anders vorgehen?
 
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