Das kann ja nicht unbewältigbar sein. Schlimmstenfalls macht man einen neuen LXC mit Docker und kopiert die Daten vom andern rein. Oder.
Für Leute, die wissen, was sie tun, ist es natürlich nicht unbewältigbar

Die Leute in den einschlägigen reddit-subs (r/proxmox, r/homelab etc) sind das aber in der Regel gerade nicht

Beim letzten Update hätte ein neuer lxc aber auch nicht geholfen, es gab schlicht durch das Upgrade einen breaking Change (aus Securitygründen) bei AppArmor, darum musste da was angepasst werden (Details kriege ich gerade nicht mehr zusammen, aber hier finden die sich inklusive Erklärung eines Mitglieds des lxc-Upstreams
https://bugzilla.proxmox.com/show_bug.cgi?id=7006 )
Frühere Fälle wo ein Update was gebrickt hat:
Und dann soll es ja noch Leute geben (einer schreibt hier gerade

), die grundsätzlich dazu zwar in der Lage sind, aber schlicht keinen Bock darauf haben auch noch privat Server-Hausmeister zu spielen, der Quatsch soll gefälligst funktionieren. Darum habe ich für mich folgende Regel:
- Anwendung soll per docker oder podman container installiert werden: Kommt in meine Standardvmfür docker-Container
- Anwendung will Netzwerkfreigaben: Tendenziell auch eher in eine VM (keine Lust auf Gefrickel mit bind-mounts und genausowenig Lust auf die Securityproblematik von priviligierten lxc-Containern)
- Anwendung braucht keine Netzwerkfreigaben und lässt sich auch ohne docker-container installieren (pi-hole oder jellyfin sind da gute Beispiele für): Dann als lxc-Container
- Anwendung soll per docker-container installiert werden, aber braucht z.B. auch Zugriff auf die iGPU o.ä.: Dann in sauren Apfel beißen und als docker- oder podman-Container im lxc installieren.
- Sobald der oci-Support in ProxmoxVE stabil ist (1), envtl. darüber die Anwendung ans Laufen bringen. Ich mag den Ansatz dahinter aber tbh nicht besonders, da durch das Konvertieren eines oci-Images der meines Erachtens größte Vorteil von oci-Containern (die Unveränderbarkeit der Images) flöten geht.
Der Punkt ist: Ich mache es nur dort, wo es nicht anders geht, damit ich bei einen problematischen Update möglichst wenig reparieren muss. Nun ist mein Ansatz natürlich nicht der Alleinseligmachende, man kann auch das auch anders machen, wenn das für einen besser passt. Aber alleine um so eine Einschätzung treffen zu können, muss man halt schon die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten kennen und einordnen können. Mein Eindruck ist, dass die wenigsten clickbait-Video-Opfer oder sonstigen Neulinge das können. Ist ja auch keine Schande, wir alle haben einmal angefangen. Aber da ich unterstelle, dass zumindestens ein Teil der Leute das nicht macht um Linux zu lernen, sondern weil die halt ein paar Dienste (Klassiker HomeAssistantOs) mit möglichst wenig Aufwand hosten wollen, finde ich es wichtig den Leuten zumindestens darauf hinzuweisen, dass ein Setup unter dem Aspekt "möglichst keine Überraschungen durch Updates" envtl. etwas suboptimal ist
