[SOLVED] paperless-ngx - LXC oder VM

jan-t

Well-Known Member
May 13, 2020
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Hallo Forum,

welche Empfehlung gebt Ihr mir https://github.com/paperless-ngx/paperless-ngx zu installieren?
Als LXC oder als VM?

Die gefundenen Threads beziehen sich alle auf LXC.
Da das System dauerhaft betrieben werden und evtl. auch ein Umzug ansteht tendiere ich zu einer VM.

Kann man einen Scanner direkt am Promox VE betreiben, macht das Sinn oder verkompliziert das?

VG
jan-t
 
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Wenn Du es, wie von denen präferiert, als docker betreibst, nimm eine VM. Docker in LXC ist nicht empfohlen. Wenn Du es in einem LXC betreiben möchtest, ist der Weg hier sehr rudimentär beschreiben.
Scanner könnte man vielleicht als USB-Device direkt an die VM weiterreichen. Damit habe ich jedoch keine Erfahrung und andere können mehr sagen.
 
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Habe mein paperless auch in einer VM laufen. Was außerdem ebenfalls sehr sinnvoll ist: Sich einen Dokumentenscanner oder einen anderen Scanner besorgen, der es erlaubt auf eine Netzwerkfreigabe/sftp-Server o.ä. zu scannen, dann spart man sich das Genarve mit dem Durchreichen von USB.

Ein ganz netter Vortrag zu paperless: https://talks.mrmcd.net/2024/talk/B9K89S/

lxcs sind bei docker nicht empfohlen und sollte man vermeiden, aber manchmal der einfachste Weg, wenn man z.B. eine iGPU für Transcoding o.ä, nutzen will. Bei paperless braucht man das aber nicht, also kann man sich den Ärger damit auch sparen ;)
 
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Proxmox VM mit paperless-ngx ist meine Wahl

Hallo, habt Ihr bitte eure docker-compose yaml Datei als Vorlage für paperless-ngx in einer VM?
 
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Das habe ich schon getan, papperless-ngx docker soll nicht die Daten und Konfiguration enthalten, dazu möchte ich ein extra Volume.
 
Dann pass die Volumes an? Musst doch nur das named Volume von Docker durch ein bind Mount ersetzen.... Wofür brauchst du da die Vorlage von jemanden?
 
Ist Proxmox die richtige Basis, wenn mein Hauptanliegen ein paperless-ngx nextloud System werden soll?
Die Daten HDD's sollen auf raid basieren.

Eigentlich ein Ersatz für ein fertiges QNAP, Synologysystem oder UGREN System, das auf OpenSource basiert.
So wie ich das jetzt sehe, bin ich mit OpenMediaVault vermutlich besser bedient.
OMV unterstützt von Haus aus Docker.

paperless-ngx sollte man laut Entwickler mit Docker installieren.
 
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Das kommt immer ganz drauf an. Bei kleinen Dingen wie paperless oder bitwarden welche man per docker leicht installieren kann man gerne ein vorhandenes NAS nehmen.
Spätestens ab Nextcloud scheiden sich die Geister. Ich würde hier dann schon auf Proxmox setzen und Nextcloud in einem LXC aufsetzen.

Paperless würde ich aber definitiv in Docker stecken und als Dockerhost immer eine VM nehmen. Die Daten lassen sich doch alle super irgendwo zentral ablegen. Kann man alles in Proxmox oder einfach in der Dockerhost VM einbinden. BindMount oder NFS oder SMB. Wobei ich SMB echt nicht nehmen würde bei einem reinen Linuxsystem.
 
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Es werden auch Windows Rechner genutzt.

Nextcloud in einem LXC
Warum nicht da auch eine VM?

Das Backupsystem möchte auch bedenken.

Die Daten lassen sich doch alle super irgendwo zentral ablegen.

Das sollte auf einem RAID system geschehen.
 
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Es werden auch Windows Rechner genutzt.
Ja, für den Zugriff auf die Nextcloud, hier gehts aber wohl um das System wo Nextcloud bzw. Paperlesse drauf läuft ;)

Spätestens ab Nextcloud scheiden sich die Geister. Ich würde hier dann schon auf Proxmox setzen und Nextcloud in einem LXC aufsetzen.
Kommt immer drauf an, wenn man die NC nur zum Teilen von Daten benötigt, reicht auch die AIO Docker Version auf nem NAS ;)

Das Backupsystem möchte auch bedenken.
Was möchtest du da genau bedenken?
 
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Warum nicht da auch eine VM?
Gute Frage. ;) Bei mir läuft auch Docker im LXC mit 11 Containern bei 5%-10% CPU (2 cores) und knapp 50% RAM (4 GB). Seit Monaten ohne Probleme. PBS sichert den, man kann im Backup alle Files ansehen / rausholen, was will man mehr. Eigentlich kommt bei mir alles, was irgendwie linuxig installierbar ist, in LXC. Außer Docker aktuell PBS, Pulse, Jelly, Graylog.

Wenn ich also so Dogmen lese - macht "man" nicht - ja nu ... :rolleyes:
 
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Wenn ich also so Dogmen lese - macht "man" nicht - ja nu ... :rolleyes:
Das "Dogma" docker nur in vms zu betreiben hat halt beim Upgrade von PVE8 auf PVE9 dafür gesorgt, dass meine docker-Container einfach weiter funktioniert haben und ich nicht auf einen Fix warten musste:


Seit PVE9.1 kann man zwar auch lxc-Container direkt aus oci-images ( wie sie auch docker verwendet) erstellen, aber das Feature ist noch in technology preview und eigentlich sind diese Inages auch nicht dafür gedacht.

Man kann mich gerne paranoid und dogmatisch nennen, aber für die meisten Endanwender ( für die es ja "einfach funktionieren" soll ) sind vms für docker-Container die stressfreiere Variante.
Ich persönlich würde Endanwendern aber auch ProxmoxVE nur unter Vorbehalt empfehlen. Wenn die Leute gerne auch die Technik verstehen wollen und mit der höherem Lernkurve ubd Komplexität zurecht kommen: Go for it.
Nur zum Hosten einiger Dienste im Heimnetz sind ein NAS OS mit docker und VM-Support wie TrueNAS, OpenMediaVault oder unRAID besser geeignet.
 
Ich muss gestehen, ich bin vor ein paar Wochen auch wieder von Docker-VM zu Docker-LXC gewechselt. GPU unterstützung für Jellyfin und PhotoPrism war zu verlockend.

Wenn es mal wieder Probleme mit Docker im Container geben sollte, wechsle ich halt wieder auf eine VM. Eine "leere" VM mit Docker steht bereit. Wiederherstellen --> Rsync des Ordners mit yaml und config Ordnern --> ein paar mal "docker compose up -d" ... und in weniger als 15 Minuten laufen 18 Docker-Container wieder auf einer VM.
 
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Das "Dogma" docker nur in vms zu betreiben hat halt beim Upgrade von PVE8 auf PVE9 dafür gesorgt, dass meine docker-Container einfach weiter funktioniert haben und ich nicht auf einen Fix warten musste:
Überzeugt jetzt nicht so, das war ja Beta. Wer sich als Soll-einfach-funktionieren-Anwender mit seinem wichtigsten oder einzigen Host auf die Beta-Ebene begibt, ja nu. :oops:
Dafür hab ich ja 'n andern Host oder Nested-PVE. Da kann ich in Ruhe 'n Restore vom LXC probieren.
Nur zum Hosten einiger Dienste im Heimnetz sind ein NAS OS mit docker und VM-Support wie TrueNAS, OpenMediaVault oder unRAID besser geeignet.
So haben vermutlich die meisten mal angefangen. Aber irgendwann steigen die Ansprüche wohl. :) Oder, so geht's mir, das ganze vorgekaute Zeug ist zu überladen. :mad:
 
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