Raid 1 mit 2x nVME erstellen

MickyF

Member
Nov 18, 2025
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Hi!

Ich versuche aktuell unter Proxmox 9.1.4 ein Raid 1 meiner beiden nVME zu erstellen und bin mit unten verlinkter Anleitung grandios gescheitert.

Ich bin dabei der Anleitung hier bzw. dem entsprechenden Video gefolgt, was soweit auch funktionierte, dennoch habe ich das neu erstellte Raid oder den Mount-Point nicht in meinem Node gefunden.
Schlimmer noch, beim Reboot gabs auch einen Fehler (habe ich leider nicht mti Bild dokumentiert), so dass ich das erstellte Raid wieder aus /etc/fstab entfernen musste.

Letztendlich würde mich interessieren, wie kann ich aus meinen beiden nVME nun ein Raid 1 erstellen?

1768589228177.png
 
M.E. ziehst du dir mit RAID innerhalb von Proxmox eine weiter Abstraktionsschicht an Bord, die kaum etwas bringt (siehe Ausfall Netzteil, LAN. etc. pp).
Lieber ordentliches Backup und adäquates Restore und Finger weg von Techniken (RAID), die dir heimlich Bonbons ins Hemd kleben, die keine Sau braucht.

Wenn es um Ausfallsicherheit eines zentralen Speichers geht, dann spielt Proxmox eben keine Rolle und da ist RAID natürlich sinnvoll.
 
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Ich verwende Proxmox hier im Home-Lab, also würde ich das in Kauf nehmen. Backup mit PBS ist bereits vorhanden.

Ich könnte bspw. einen ZFS Mirror aufsetzen da dies Proxmox im GUI anbietet, ich habe nur in meinem UGREEN Nas keinen ECC Speicher, von daher bin ich mir nicht sicher, ob ZFS die richtiger Wahl ist.
 
Nun bitte nicht mit dem UGREEN Nas als Proxmox VE Host rumspielen.
Das ist ein NAS und bleibt ein NAS. Da fehlt es doch an allen Stellen an RAM, Kernen und Rechenleistung.
 
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@news Sehe ich nicht so, ich habe das Original OS, also UGOS entfernt und komplett durch Proxmox ersetzt.
Das läuft sehr performant, bei 32 GB und der sechs Kern CPU.
Da setzten andere auf weitaus weniger leistungsfähiger Geräte.
 
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Klappt Hotswap oder Hotspare denn noch?
Nutzte ich eigentlich nicht, da die beiden nVME intern verbaut sind. Die vier HDD Slots sind bei mir lediglich mit einer HDD belegt.

Im oben verlinkten Video, zeigt Dennis jedoch schon dass die Platten nach wie vor Hotswappable sind.
 
Darum ging es mir ja.
Entweder zuverlässiger, zentraler Speicher oder Homelab bei dem Daten auch einfach weg sein können.
Bei letzterem brauche ich einfache keine RAID-Zwischenschicht.
 
Lieber ordentliches Backup und adäquates Restore und Finger weg von Techniken (RAID), die dir heimlich Bonbons ins Hemd kleben, die keine Sau braucht.
Weil es soviel Spaß macht Betriebssysteme nach einen Plattenausfall neu zu installieren oder (hoffentlich vorhandene) Backups wiederherzustellen?

Backup und RAID haben verschiedene Zwecke, das eine ersetzt nicht das Andere.

Der Standardweg bei Proxmox über einen zur Installation erstellten ZFS mirror ist grundsolide und auch ohne redundante Strom- und Netzwerkversorgung ist etwas Redundanz (beim Storage) immer noch besser, als gar keine.

Ich finde es nicht in Ordnung solche schlechten Ratschläge Homeusern zu erteilen, die das nicht einordnen können.


Entweder zuverlässiger, zentraler Speicher oder Homelab bei dem Daten auch einfach weg sein können.

Ich mag merkwürdige Menschen kennen, aber die meisten mir bekannten Homeuser finden es eher lästig, wenn ihre Urlaubsphotos, Medienbibliothekk und Steuerunterlagen weg sind. Selbst mit Backup, weil das wiederherzustellen Zeit in der eh zu knappen Freizeit frisst. Der Punkt am RAID ist nicht Backup zu ersetzen, sondern seltener Restore zu brauchen, das ist auch (und gerade) im Homelab sinnvoll.
Bei letzterem brauche ich einfache keine RAID-Zwischenschicht.

Merkwürdig, dass auch kommerzielle Produkte für Homeuser (wie Synologys und Ugreens NAS OS) dann RAID haben, offensichtlich planen die völlig am Bedarf ihrer Kunden vorbei.
 
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Ok, ich habe mehrere Synology NAS in Betrieb, allesamt mit RAID 1, von daher war es mir auch wichtig, den Proxmox entsprechend hochzuziehen.

Aber ich versteh schon dass dies auch etwas Overhead sein kann.

Nichtdestotrotz, laufen auch auf dem Proxmox für mich wichtige Docker Container und VMs, wie bspw. Influxdb, Grafana, Pi-hole, Authentik, Portainer, Pulse, Dockerhand usw.

Da will ich für ein Home-Lab eben maximal mögliche Ausfallsicherheit.
 
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Weil es soviel Spaß macht Betriebssysteme nach einen Plattenausfall neu zu installieren oder (hoffentlich vorhandene) Backups wiederherzustellen?
Was ich aktuell durchführe, Neuinstallation mit Restore eines Backups, da ich aus lauter Unachtsamkeit in einer Konsole das /etc Verzeichnis komplett gelöscht habe
 
Weil es soviel Spaß macht Betriebssysteme nach einen Plattenausfall neu zu installieren oder (hoffentlich vorhandene) Backups wiederherzustellen?

Backup und RAID haben verschiedene Zwecke, das eine ersetzt nicht das Andere.

Der Standardweg bei Proxmox über einen zur Installation erstellten ZFS mirror ist grundsolide und auch ohne redundante Strom- und Netzwerkversorgung ist etwas Redundanz (beim Storage) immer noch besser, als gar keine.

Ich finde es nicht in Ordnung solche schlechten Ratschläge Homeusern zu erteilen, die das nicht einordnen können.




Ich mag merkwürdige Menschen kennen, aber die meisten mir bekannten Homeuser finden es eher lästig, wenn ihre Urlaubsphotos, Medienbibliothekk und Steuerunterlagen weg sind. Selbst mit Backup, weil das wiederherzustellen Zeit in der eh zu knappen Freizeit frisst. Der Punkt am RAID ist nicht Backup zu ersetzen, sondern seltener Restore zu brauchen, das ist auch (und gerade) im Homelab sinnvoll.


Merkwürdig, dass auch kommerzielle Produkte für Homeuser (wie Synologys und Ugreens NAS OS) dann RAID haben, offensichtlich planen die völlig am Bedarf ihrer Kunden vorbei.
1) Ausfall eines PVE-Hosts ist etwas ganz anderes, als der Ausfall darauf laufender VMs.
2) RAID gehört in zentrale Speichersysteme!
3) ZFS hilft bei HW-Ausfall genau nix!
4) Mir schlechte Ratschläge zu unterstellen und gleichzeitig "Sicherung" durch "Redundanz" auf ein und derselben Maschine zu propagieren, ist echt grenzwertig.
5) Meine Intention ist die strikte Trennung zwischen zentralem Speicher und "Möchtegernredundanz" via zusätzlicher Abstraktion.
6) Abstraktionen (hier RAID) enthalten immer potentiellen Fehlerquellen.

P.S.:
Es macht natürlich viel mehr Spaß, mal eben irgendwelche HW zu tauschen, weil SW der Meinung ist sie sei fehlerhaft.
 
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Was ich aktuell durchführe, Neuinstallation mit Restore eines Backups, da ich aus lauter Unachtsamkeit in einer Konsole das /etc Verzeichnis komplett gelöscht habe
So ist es .m.E. richtig. PVE-Host neu aufsetzen dauert 15min. VMs zurückspielen (natürlich je nach Größe) +30min.
 
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@news Sehe ich nicht so, ich habe das Original OS, also UGOS entfernt und komplett durch Proxmox ersetzt.
Das läuft sehr performant, bei 32 GB und der sechs Kern CPU.
Da setzten andere auf weitaus weniger leistungsfähiger Geräte.
Ja ich kenne den Beitrag von Dennis auf YT. Er berichtet immer schön, nicht alles möchte ich nachbauen.
 
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So ist es .m.E. richtig. PVE-Host neu aufsetzen dauert 15min. VMs zurückspielen (natürlich je nach Größe) +30min.
Ja, korrekt, aber ich habe Proxmox ein wenig gepimpt, muss dann noch Nut installieren, PBS einrichten, Volumes einrichten, Authentik Authentifizierung einrichten usw. gibt schon noch einiges zu tun.
 
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Zu produktiveren: Und um einen ZFS Mirror für existierende Platten nach Installation zu erstellen:
https://pve.proxmox.com/wiki/ZFS_on_Linux#_zfs_administration beschreibt das auf der Konsole.

In der GUI:
1768597856849.png

Bei mir sind keine Platten mehr frei, aber bei dir sollten die beiden NVMEs auftauchen. Falls du noch was drauf ist, musst du sie erst wipen (damit sind die Daten darauf natürlich weg), damit sie dort auftauchen:
1768597971522.png
 
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