Zugriff mit Windows auf ein Proxmox Storage möglich?

KarstenZ

Active Member
Dec 27, 2019
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Hallo zusammen,

mit Proxmox PVE auf eine Windows-Freigabe zugreifen geht ja mit SMB/CIFS sehr gut.

Nun meine Frage: Kann ich mit Windows auch auf ein Storage im Proxmox PVE zugreifen?

Hintergrund:
Die Datensicherungen von Proxmox-VMs landen in einem Verzeichnis, erstellt auf einer internen NVME, weil die Ausfallzeiten sehr begrenzt sind.
Diese Sicherungen möchte ich dann mit in einer Windowsumgebung zeitunabhängig auf 2 NAS-Systeme kopieren.

Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
 
Dann richte dir doch "einfach" ein LXC mit samba ein, der diese Verzeichnisse bereitstellt, so dass du sie über Windows nutzen kannst. Ich würde diesen Umweg nicht machen. Ich nutze z.B. rsync um Daten zwischen Ziel und Quelle zu transferieren.
 
Hallo zusammen,

mit Proxmox PVE auf eine Windows-Freigabe zugreifen geht ja mit SMB/CIFS sehr gut.

Nun meine Frage: Kann ich mit Windows auch auf ein Storage im Proxmox PVE zugreifen?

Hintergrund:
Die Datensicherungen von Proxmox-VMs landen in einem Verzeichnis, erstellt auf einer internen NVME, weil die Ausfallzeiten sehr begrenzt sind.
Diese Sicherungen möchte ich dann mit in einer Windowsumgebung zeitunabhängig auf 2 NAS-Systeme kopieren.

Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
Warum extra ein Windows dazwischen packen?
Kopiere es doch direkt vom PVE auf das NAS. Du kannst das ja auch automatisch als Cron Job einrichten.
Dann hast du wieder eine Fehlerquelle weniger.
 
Hallo Falk,
Dank für die schnelle Antwort.
Windows deshalb, weil ich da nach Ablauf der Kopiervorgänge mittels seven.io und einem Script mit Erfolgsmeldung/Fehlmeldung mehrere Leute über das Ergebnis informiere.
Derzeit läufts anders herum:
- Windows als VM
- große 2. Festplatte im Windows angelegt und freigegeben
- diese im Proxmox als SMB/CIFS als Storage eingebunden
- so die Sicherungen dort verfügbar gemach und Kopiervorgänge über 2. internes Netzwerk direkt aus NAS.
 
Hallo Falk,
Dank für die schnelle Antwort.
Windows deshalb, weil ich da nach Ablauf der Kopiervorgänge mittels seven.io und einem Script mit Erfolgsmeldung/Fehlmeldung mehrere Leute über das Ergebnis informiere.
Derzeit läufts anders herum:
- Windows als VM
- große 2. Festplatte im Windows angelegt und freigegeben
- diese im Proxmox als SMB/CIFS als Storage eingebunden
- so die Sicherungen dort verfügbar gemach und Kopiervorgänge über 2. internes Netzwerk direkt aus NAS.
Hast du dir denn schon mal den PBS angeschaut? Dann hättest du dedup, könntest intern einen Sync einrichten und auch Benachrichtigungen sind möglich.
Dann hättest du noch mehr Mehrwerte und kein solches Gebastel.
 
Hallo Falk,
Ja, den PBS habe ich dort auch am laufen, aber nur sonntags wegen der sehr begrenzten Ausfallzeit innerhalb der Woche - 2-Schicht-Produktion.
Und, ja, das Gebastel ;-) wollte ich halt einfacher gestalten...
 
Hallo Falk,
Ja, den PBS habe ich dort auch am laufen, aber nur sonntags wegen der sehr begrenzten Ausfallzeit innerhalb der Woche - 2-Schicht-Produktion.
Und, ja, das Gebastel ;-) wollte ich halt einfacher gestalten...
Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn du einen PBS hast wo du mit inkrementellen Backups, das Backupfenster gering halten kannst, nutzt du diesen nur am Sonntag?
Erklär mal genauer was du alles hast und was du am Ende erreichen möchtest.
 
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Reactions: Ernst T.
Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn du einen PBS hast wo du mit inkrementellen Backups, das Backupfenster gering halten kannst, nutzt du diesen nur am Sonntag?
Erklär mal genauer was du alles hast und was du am Ende erreichen möchtest.
Hier vorhanden:
- Proxmox PVE 8.4.14 mit 12 Kernen und 64GB RAM, interne Intel-SSDs als ZFS-Storage, internes RDX-Laufwerk
- 6 VMs
- mit 3x VM mit SQL-Datenbank und ca. 350000 Dateien, Produktion, Konstruktion, Lager
- 1 VM (noch) W10 mit entsprechenden Aufgaben -> Sicherungskontrolle auf QNAP-NAS und RDX-Spreicherung und Protokollierung
- 2x QNAP NAS für Sicherungen, 1x im internen Netzwerk LAN1, 1x direkt verbunden über LAN2 mit W10
- 2. QNAP NAS steht in 2. Gebäude
- RDX-Laufwerk für Ablage von Backups und sehr entfernter dezentraler Ablage

So läuft alles und ich wollte das "Gebastel" etwas einfacher gestalten ohne die Qualität der Protokollierung/Benachrichtigung aufzugeben.
 
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Dann richte dir doch "einfach" ein LXC mit samba ein, der diese Verzeichnisse bereitstellt, so dass du sie über Windows nutzen kannst. Ich würde diesen Umweg nicht machen. Ich nutze z.B. rsync um Daten zwischen Ziel und Quelle zu transferieren.
Der LXC ist dann ein Linux mit eigener Festplatte. Dann Samba nachinstallieren, okay. Wie binde ich dann ein Proxmox-Storage dann im Container und dann in Samba ein? Da steht doch dann das gleiche Freigabeproblem. Oder?
 
Der LXC ist dann ein Linux mit eigener Festplatte. Dann Samba nachinstallieren, okay. Wie binde ich dann ein Proxmox-Storage dann im Container und dann in Samba ein? Da steht doch dann das gleiche Freigabeproblem. Oder?
Die Idee mit dem LXC ist, weil man eigentlichkein SMB Server Paket auf einem PVE installieren sollte.
Hier vorhanden:
- Proxmox PVE 8.4.14 mit 12 Kernen und 64GB RAM, interne Intel-SSDs als ZFS-Storage, internes RDX-Laufwerk
- 6 VMs
- mit 3x VM mit SQL-Datenbank und ca. 350000 Dateien, Produktion, Konstruktion, Lager
- 1 VM (noch) W10 mit entsprechenden Aufgaben -> Sicherungskontrolle auf QNAP-NAS und RDX-Spreicherung und Protokollierung
- 2x QNAP NAS für Sicherungen, 1x im internen Netzwerk LAN1, 1x direkt verbunden über LAN2 mit W10
- 2. QNAP NAS steht in 2. Gebäude
- RDX-Laufwerk für Ablage von Backups und sehr entfernter dezentraler Ablage

So läuft alles und ich wollte das "Gebastel" etwas einfacher gestalten ohne die Qualität der Protokollierung/Benachrichtigung aufzugeben.
Ich sehe in deiner Aufzählung keinen PBS.
Am einfachsten wäre hier ein Backup auf das erste NAS und dann einfach den Sync Mechanismus von QNAP (ich glaube rsync basierend) zu nutzen.
Da haben die NAS in der Regel auch Benachrichtigungsfunktionen.
Da du die Backups scheinbar immer auf ein NAS schiebst, kannst du auch einfach mit Windows auf die Freigabe im NAS zugreifen.
 
Die Idee mit dem LXC ist, weil man eigentlichkein SMB Server Paket auf einem PVE installieren sollte.

Ich sehe in deiner Aufzählung keinen PBS.
Am einfachsten wäre hier ein Backup auf das erste NAS und dann einfach den Sync Mechanismus von QNAP (ich glaube rsync basierend) zu nutzen.
Da haben die NAS in der Regel auch Benachrichtigungsfunktionen.
Da du die Backups scheinbar immer auf ein NAS schiebst, kannst du auch einfach mit Windows auf die Freigabe im NAS zugreifen.
Sorry, PBS vergessen - ist ein älterer Server mit 16GB RAM und 1 500er SSD. Backupziel von diesem ist das 1. NAS.
Die Benachrichtigungen der NAS Systeme ist maximal Email, soll aber SMS sein! mit detaillierter Aufgliederung, welche Kopie wohin wann und wie lange.
Ist jetzt auch so. Und die Sicherung auf die interne NVME ist halt die schnellste, die dann verteilt wird und vollständig wieder hergestellt werden kann.
 
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OK, NAS als Backend für PBS ist eh schlecht. (Ganz oft im Forum schon erklärt worden)
Aber wenn es funktioniert, dann binde doch einfach das zweite NAS ein und mach da einen Sync im PBS. Da dies dann nur die Deltas überträgt, geht das extrem schnell.
Für Benachrichtigung würde ich auch keine SMS nutzen, ich habe diese Meldungen bei mir über Gotify gelöst. Dann hat man die Meldungen nicht im Postfach, sondern in einer extra App und die kann dich auch alarmieren, wenn mal ein Fehler passiert. Dann darf die App bei mir laut Alarm schlagen und sonst macht die bei mir keinen Ton.
 
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Irgendwie durch die Brust ins Auge.
  1. Ich gewähre aus Sicherheitgründen nie irgendwelchen Win-Kisten direkten Zugriff auf PVE/PBS-Maschinen.
  2. Wie bereits erwähnt, ist rsync zu anderen unixoiden Maschinen als Schweizer Taschenmesser hier ein angebrachtes Tool.
  3. Wo ist das Problem, in dieser Umgebung Nachrichten zu versenden?
  4. Wenn du eine Lieblingsbenachrichtigunglösung hast, die nur unter Win läuft, dann musst du Nachrichten einfach über diese leiten.
  5. Wenn ich RDX lese bekomme ich Schluckauf, oder habt ihr noch 500 Medien im Keller liegen?
  6. Eventuellen Laufwerksersatz kauft ihr dann bei Ebay?
 
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  1. Wenn ich RDX lese bekomme ich Schluckauf, oder habt ihr noch 500 Medien im Keller liegen?
  2. Eventuellen Laufwerksersatz kauft ihr dann bei Ebay?
Nur weil tandberg 2025 endgültig das geschäft aufgegeben hat, gibt es zu RDX keine Konkurenzlösung, die dir auf Knopfdruck das Band abmeldet und auswirft. Ich setze das auch heute noch ein, die Laufwerke und Medien sind aktuell vorhanden und werden erst einmal weiter genutzt. Ärgerlich ist hier nur die Verschlüsselung bzw das ATA Passwort der verbauten Festplatte, und man kann hier aktuell leider nichts machen.
Klar gibt es keine neuen Medien mehr und die Preise waren auch hoch, Bandlaufwerke bekommst aber auch nicht hinterher geworfen.
Icybox hat mit Tough Armor einen passenden Ansatz - ohne den Aufwurfknopfdruck halt. Ich habe das aber noch nicht getestet, vielleicht hat jemand da mal Erfahrungen damit gesammelt. Von der Idee her gut und du kannst verbauen was der Markt hergibt.

Ich wüste auch nicht, was jetzt gegen ebay hierbei spricht wenn ich Ersatz benötige. Alles eine Frage der Perspektive und des Bedarfs.
 
RDX ist bis heute ein richtiges Konzept um von den extrem anfälligen ultramechanischen Bandlaufwerken weg zu kommen.
Warum gibt es keinen Anbieter, der selbige Funktion nicht in modern anbietet?
Also z.B Gehäuse mit wechelbaren Standard-SSD/HDDs in mir passender Kapazität?
Im Gehäuse könnte man Medien sogar mechanisch "auswerfen". Dann wäre sogar eine elektrische Trennung gewährleistet.
Ich bin mir nicht sicher, wer LTO/RDX überhaupt noch einsetzt. Wahrscheinlich nur die, die massig Geld in die Technologie gesteckt haben.

Stattdessen findet der Austausch heutzutage mittels Umstöpseln durch einen "Beauftragten", fetter externe USB-Platten statt.

Wer die Kohle für LTO-14 mit 1,5 PB und astromonisch hohen Kosten tragen kann/muss ist ausdrücklich ausgenommen.

Die Verfügbarkeit nur noch per Ebay zeigt schon die "Lebendigkeit"
 
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Sorry, PBS vergessen - ist ein älterer Server mit 16GB RAM und 1 500er SSD. Backupziel von diesem ist das 1. NAS.
Die Benachrichtigungen der NAS Systeme ist maximal Email, soll aber SMS sein! mit detaillierter Aufgliederung, welche Kopie wohin wann und wie lange.
Ist jetzt auch so. Und die Sicherung auf die interne NVME ist halt die schnellste, die dann verteilt wird und vollständig wieder hergestellt werden kann.
Mhm kurze Frage, habt ihr Backup fleecing aktiviert, für den PBS aktiviert? ggf. auf die interne NVME? Das könnte die PBS Backups deutlich beschleunigen. (https://pve.proxmox.com/wiki/Backup_and_Restore)