Runtipi-LXC, Send-App und DynDNS - Problem

omavoss

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Mar 15, 2024
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Hallo ihr Wissenden hier,

ich habe im Runtipi die send-app installiert und darin reverse-proxy eingeschaltet. Im Konfigurationsfeld habe ich eine extra dafür eingerichtete DynDNS-Domain eingetragen, diese Domain ist explizit auf einen A-Record eingeschränkt, kann also ausschließlich IPv4. Ping und nslookup auf diese Domain funktionieren und geben die aktuelle IPv4-Adresse zurück.

Die Send-App erzeugt erfolgreich einen Link, mit dessen Hilfe die zu sharende Datei von außerhalb heruntergeladen werden soll. Leider funktioniert letzteres nicht. Der Link führt ins Leere: "die Webseite ist nicht erreichbar".

Runtipi selbst ist auf dem Proxmox-Server hinter dem Port 8126 erreichbar, muss ich evtl. diesen Port im Router weiterleiten, und falls ja, mit welchem Protokoll?

Ich mache etwas falsch und finde den richtigen Ansatzpunkt nicht, auch weil die Hilfe für Send sehr sehr spärlich ist. Könnt ihr mir bitte etwas Hilfe geben? Vielen Dank.
 
Hallo,
ich hole den Thread wieder hoch. Vielleicht fällt ja doch noch jemandem etwas ein, was zur Lösung meines Problem beitragen könnte. herzlichen Dank.
 
Grundsätzlich: das Proxmoxforum ist für solche Fragen die falsche Anlaufstelle. Hier geht es um den Hypervisor selbst (und auch den BS oder das MGW). Appspezifische Fragen sind beim Hersteller besser aufgehoben. Einen Thread nach rund 2 Tagen zu pushen gehört übrigens nicht zum „guten Ton“.

In Deinem Fall solltest Du Dich zunächst mal mit den Grundlagen auseinandersetzen. Ergo Dinge wie NAT/port forwarding, Absicherung mittels Firewall und/oder Proxy, TLS-Terminierung, etc. Runtipi basiert auf Docker, das ist schon der nächste Punkt. Docker in LXCs ist nie empfehlenswert, im Forum finden sich haufenweise Fragen und Probleme dazu und eben auch jedes Mal der Rat, Docker in einer VM laufen zu lassen.

Wenn Du schon eine Klick-fertig-Lösung verwenden willst, dann lieber in einer VM mit Proxy (Traefik, Nginx Proxy, etc.).
 
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@cwt :
Ich bitte hiermit um Entschuldigung für meine Ungeduld wegen des Pushens, es soll hier nicht wieder vorkommen.

Es bleiben mir wegen meiner bisher verflossenen Lebenszeit von 73 Lenzen nicht mehr viele Monate oder gar Jahre, um mich tiefgründig mit den Themen und Grundlagen, die Du empfahlst, auseinanderzusetzen. Deshalb bevorzuge ich, wie Du ebenfalls empfohlen hast, Klick-Fertig-Lösungen,

Ich bin derzeit bei Traefik gelandet. Nun gibt es dort einen Haufen Plugins, aber die Suche nach Send oder Sharing ergibt keinen Treffer.
Falls Du ein dort enthaltenes Plugin empfehlen kannst, welches Datei-Sharing ohne Verwendung von Providern, wie z.B. Dropbox oder Magenta-Cloud ermöglicht, lass es mich bitte wissen.

Schöne Grüße und danke.
 
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Traefik ist jetzt nicht sonderlich für seine Einsteigerfreundlichkeit bekannt, da alles über Konfigurationsdateien gesteuert wird. Aber wenn ich die Doku von Runtipi richtig verstehe, wird das automatisch gehandelt.

Zum Einstieg würde ich Dir raten, eine einfache Linux VM Deiner Wahl aufzusetzen. Ob jetzt Ubuntu oder Debian ist Geschmacksache. Ich persönlich nutze Debian und Alpine. Bei Debian reicht die „Basisinstallation“ vom netimg mit ssh-server und den standard tools. Anschließend installierst Du Docker und das gewünschte Runtipi. In Deinem Router sollte es ausreichen, die Ports 80 & 443 auf die VM zu „forwarden“. Runtipi managed TLS-Verbindungen via Traefik und sollte von Let‘s Encrypt die Zertifikate abrufen. Die Weiterleitung an die verschiedenen Dienste bzw. Pakete und Ports erledigt dann der Proxy.
 
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