[SOLVED] Proxmox richtig aufbauen (Empfehlungen)

thebermud

Active Member
Mar 9, 2020
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Hallo zusammen,
ich habe mir neue Hardware gekauft und möchte nun Proxmox möglichst sinnvoll einstellen.
Zu meiner Hardware:
- Terramaster 2Bay Nas mit 2 nvme 256gb Festplatten und 2 x 4TB HDD Festplatten, 32GB Arbeitsspeicher, 4 Kerne
- USB Festplatte mit 2 TB Speicher
- 1 Mini PC Lenovo Think Centre, 256GB nvme Festplatte, 16 GB Arbeitsspeicher

Mein eigentlicher Plan war es den Mini PC mit dem Terramaster zu ersetzen. Ich bin mir jedoch unsicher geworden, ob es nicht sinnvoller ist beides zu nutzen.

Momentan läuft Proxmox auf beiden, alle VM's und LXC's sind auf dem Terramaster. Dort sind die beiden nvme s im Raid sowie die beiden HDD Festplatten. Die HDDs habe ich als ZFS Speicher hinzugefügt. Es ist eine VM mit PBS installiert und dort habe ich 1 TB von den HDDs als Speicher für die Backups freigegeben, den Rest über openmediavault als nas Speicher.
Den Mini PC könnte ich theoretisch also abschalten.

Die Frage ist nun, ist das alles so sinnvoll aufgebaut? Sollte ich das mit der vorhandenen Hardware anders aufbauen bzw. aufsetzen? Habe ich das mit den Festplatte sinnvoll aufgeteilt? Gibt es einen besseren Weg?

Ich könnte den Terramaster auch als reinen Backup Server nutzen, nur dafür erscheint der mir zu schade und zu teuer um den nur dafür zu nutzen.

Danke schon mal fürs Feedback
 
Gibt es einen besseren Weg?
Es gibt meist einen anderen Weg. "Besser" hängt von den definierten Zielen ab. Vollständig, zu 100 Prozent!
  • wenn du Strom sparen willst: schalte alles ab, was du nicht wirklich brauchst. Wer braucht schon Rechner?
  • wenn du keinerlei "echte" Daten hast, kannst du den Backup Server / PBS weglassen
  • wenn du auch in Zukunft an deine Daten herankommen willst, verwende ZFS und mach regelmäßig/automatisch (3-2-1) - Backups
  • wenn du ohne tagelange Ausfallzeiten an die Daten heran willst, oder deine VMs als "Server" Dienste (Beispiel: Haus-Automation) anbieten, die nicht ausfallen sollen: baue einen Cluster - das erlaubt dann "High Availability"
Fazit: erst die Ansprüche definieren. Dann eine Lösung suchen. Danach Dinge kaufen.
 
Fazit: erst die Ansprüche definieren. Dann eine Lösung suchen. Danach Dinge kaufen.
Da hast du sicherlich Recht. Das wichtigste was ich betreibe ist Home Assistant auf einer VM, dazu noch LXC's mit Zigbee2mqtt, mqtt, node-red sowie zwave-js-ui. Ich finde des gedanken dazu spannend, ein eigenes NAS für Daten zu betreiben, da ich momentan alles in der Cloud von Google hab. Ich habe in der Vergangenheit nur den MiniPC genutzt und meine Backups auf eine externe Festplatte gelegt. Da alles immer umfangreicher wurde und durch diverse Videos zum Thema Backup habe ich gelernt, dass meine Lösung nicht optimal ist und habe mir jetzt den Terramaster 2Bay gekauft. Ich muss dazu sagen, dass ich ein wirklicher Noob bin. Ich hab es nicht geschafft an die Daten der externen Festplatte für die Backups zu kommen, daher habe ich erst PBS installiert und es damit geschafft die Backups auf das neue Proxmox zu bekommen.
Mit der neuen Hardware möchte ich nun von Anfang an alles sinnvoll aufbauen und einrichten. Ziel ist es natürlich, dass die Daten zukünftig vernünftig gesichert werden, falls mal Hardware kaputt geht. Ich hoffe ich konnte meine Ansprüche besser definieren.

P.S. : High Availability ist nicht wichtig aber da mein smart Home nicht tagelang ausfallen soll scheint es doch sinnvoll zu sein den Mini PC zu behalten.
 
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Wer braucht schon Rechner?
...und das machte meinen Tag. :D
Auch oft zu lesen, dass man die Kraft von 1000 Rechenzentren haben will, weil ist ja cool und so, den Nachbarn beeindrucken. Aber wenn das Dingen dann 70W schluckt wird geheult. Als ob 70W viel wäre, als ob Proxmox oder der Rechner schuld wäre, dass Strom so teuer ist.

erst die Ansprüche definieren. Dann eine Lösung suchen. Danach Dinge kaufen.
So wahr!

Ich könnte den Terramaster auch als reinen Backup Server nutzen, nur dafür erscheint der mir zu schade und zu teuer um den nur dafür zu nutzen.
Also ich will das Ding nicht schlechtreden, zumal ich das gar nicht kenne. Intuitiv klingt ein "NAS" jetzt nicht für mich, als könnte man damit ein vollwertiges Betriebssystem installieren.
Hab jetzt doch mal geguckt und mir drängt sich direkt die Frage auf, wenn es das auch als 4Bay gibt, wieso du dich für die 2Bay entschieden hast.
 
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Hab jetzt doch mal geguckt und mir drängt sich direkt die Frage auf, wenn es das auch als 4Bay gibt, wieso du dich für die 2Bay entschieden hast.
Also wahrscheinlich wirst du nun den Kopf schütteln aber ich dachte das mit 2 Platten mit 4 TB im Raid1 einfach ausreichen zumal ich für die 4 Bay dann auch 2 Festplatten hätte mehr kaufen müssen was mich dann schon wieder 250€ mehr gekostet hätte.
Also ich will das Ding nicht schlechtreden, zumal ich das gar nicht kenne. Intuitiv klingt ein "NAS" jetzt nicht für mich, als könnte man damit ein vollwertiges Betriebssystem installieren.
Ich hab da nun 3 VM's und 5 LXC's laufen und die CPU Auslastung liegt im Durchschnitt bei unter 8 Prozent. Bisher scheint es auszureichen.

Aber warum wieso weshalb ich was gekauft habe, darum soll es gar nicht gehen. Ich bin n Anfänger und der mini pc ist nun 4 Jahre alt und hab jetzt die zusätzliche Hardware gekauft.

Die Frage ist einfach, wie würde jemand der Ahnung hat und nicht viel mehr Geld ausgeben möchte mit der nun vorhandenen Hardware alles aufbauen.
ich könnte den mini pc weiter als Produktionsnode nutzen, die externe Festplatte als NAS Speicher und alles auf dem Terramaster NAS sichern.
Oder nur den Terramaster nutzen und irgendwann wenn mal wieder Kohle da ist n zweiten kaufen und den minipc zum "rumspielen" und lernen nutzen.
Halt wie würde jemand der Ahnung hat sich das ganze mit der vorhandenen Hardware aufbauen

P.S. ich könnte mir maximal vorstellen für den Mini PC ne neue Festplatte zu kaufen wenn es dem ganzen Aufbau mehr Sinn gibt am Ende. Momentan ist da eine 256gb nvme drin und hab noch Platz für ne normale HDD da drin
 
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Also wahrscheinlich wirst du nun den Kopf schütteln aber ich dachte das mit 2 Platten mit 4 TB im Raid1 einfach ausreichen zumal ich für die 4 Bay dann auch 2 Festplatten hätte mehr kaufen müssen was mich dann schon wieder 250€ mehr gekostet hätte.
Ne, ich wollte nur den Gedankengang nachvollziehen. Die weiteren Festplatten hättest du nicht zwingend sofort kaufen müssen, aber damit die Möglichkeit zum späteren Aufrüsten gehabt z.B. wenn dir dann klar wird, dass ein Raid1 mit großen Festplatten nicht mehr so geil ist, wenn während dem lange dauernden Rebuild die andere ausfällt.

Ich hab da nun 3 VM's und 5 LXC's laufen und die CPU Auslastung liegt im Durchschnitt bei unter 8 Prozent. Bisher scheint es auszureichen.
Die CPU limitiert selten. RAM und möglichst viele Anschlüsse für Datenträger sind wichtig.

Aber warum wieso weshalb ich was gekauft habe, darum soll es gar nicht gehen. Ich bin n Anfänger und der mini pc ist nun 4 Jahre alt und hab jetzt die zusätzliche Hardware gekauft.
Naja zu nem gewissen Teil ja doch, du willst ja optimieren und sicher nicht auf ewig ein Anfänger sein. Du sollst ja ein befriedigendes Ergebnis haben und manchmal geht das nur mit passender/anderer Hardware. Mir gehts auch nicht darum, jemanden zu "verurteilen" für seine Käufe, falls das so rüberkam. ;)

Viel Wahlmöglichkeit sehe ich da nicht. Die Kiste mit dem meisten RAM, den meisten Kernen und den meisten Anschlüssen für disks nimmst du als PVE, weil da die meiste Leistung gebraucht wird.
Die schlechtere Kiste nimmst du als PBS. Vom PBS aus das Backup vllt. noch wöchentlich auf die USB-disk.
Wenn machbar/kompatibel, vielleicht 8GB RAM vom Lenovo abzwacken und in den Terramaster stecken.
 
Naja zu nem gewissen Teil ja doch, du willst ja optimieren und sicher nicht auf ewig ein Anfänger sein. Du sollst ja ein befriedigendes Ergebnis haben und manchmal geht das nur mit passender/anderer Hardware. Mir gehts auch nicht darum, jemanden zu "verurteilen" für seine Käufe, falls das so rüberkam. ;)
Nein nein, das kam gar nicht so rüber. Die richtige Hardware ist ein Thema worüber man sich glaube ich wochenlang austauschen kann und ich wollte nur nicht das der Thread abschweift vom eigentlichen Thema.
Die CPU limitiert selten. RAM und möglichst viele Anschlüsse für Datenträger sind wichtig.
Achso, das war mir nie so richtig klar.
Viel Wahlmöglichkeit sehe ich da nicht. Die Kiste mit dem meisten RAM, den meisten Kernen und den meisten Anschlüssen für disks nimmst du als PVE, weil da die meiste Leistung gebraucht wird.
Die schlechtere Kiste nimmst du als PBS. Vom PBS aus das Backup vllt. noch wöchentlich auf die USB-disk.
Wenn machbar/kompatibel, vielleicht 8GB RAM vom Lenovo abzwacken und in den Terramaster stecken.
Jetzt wird es spannend :D Also der Lenovo mini pc hat 2 Festplatten anschlüssse, einmal nvme und einmal 2,5 zoll hdd und 2 Ram Plätze mit 2x 8GB DDR4. Der Terramaster hat 3x nvme, 2x 3,5 Zoll HDD und insgesamt 2x 16 GB DDR5 Ram. Der "schlechtere" ist also eigentlich der Lenovo, aber da könnte ich keinen Raid aufbauen fall mal ne Platte kaputt geht. Also müsste ich theoretisch den Mini PC etwas aufrüsten und als PVE nutzen und den Terramaster als Backup?
 
In dem Fall den Terramaster als PVE, allein schon wegen dem RAM (Größe und bereits DDR5).

Es ist eine VM mit PBS installiert und dort habe ich 1 TB von den HDDs als Speicher
Aber das ist ein Problem. Wenn die Kiste abraucht, ist der PBS zum Restoren nicht mehr da.
 
In dem Fall den Terramaster als PVE, allein schon wegen dem RAM (Größe und bereits DDR5).


Aber das ist ein Problem. Wenn die Kiste abraucht, ist der PBS zum Restoren nicht mehr da.
Ja und genau das ist das Problem. Terramaster müsste eigentlich PVE sein ist dafür aber eigendlich zu gut im Vergleich zu meinem Mini PC.

Um eine gewisse Sicherheit für die Backups zu haben müsste also eigentlich der Mini PC PVE sein oder? Und der terramaster nur für Backup.

Würde es Sinn machen den Mini PC z.b. auf 32gb Speicher aufzurüsten oder sollte ich eher sparen um n zweiten terramaster zu kaufen? Hab gelesen es macht Sinn die gleiche Hardware zu verwenden daher nochmal der terramaster
 
Du musst das Backup nicht zwingend "live" gespiegelt haben. Wie gesagt, lass das Backup auf den PBS laufen (auf eine disk) und diese Backups schiebst du dann nochmalig auf deine externe Platte. Zwei physisch getrennte Backups sind besser als ein Backup auf RAID1.
Und salopp gesagt...selbst wenn der PBS mit einer Einzelplatte abraucht...du hast ja immer noch dann das Original.

Nicht geil insgesamt, aber so würde ich das machen.

Hab gelesen es macht Sinn die gleiche Hardware zu verwenden daher nochmal der terramaster
Nicht zwingend nötig, es erleichtert nur den Plattenwechsel, wenn man den Rechner als spare betrachtet. Sinnvoller, aber auch nicht wirklich nötig im Clusterbetrieb.
Würde es Sinn machen den Mini PC z.b. auf 32gb Speicher aufzurüsten
Wenn das mit unter 40€ machbar ist, spricht wahrscheinlich nichts dagegen, musst du entscheiden. Aber wie gesagt, PVE auf der schnelleren Kiste wäre ratsamer/besser/sinnvoller.
 
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Du musst das Backup nicht zwingend "live" gespiegelt haben. Wie gesagt, lass das Backup auf den PBS laufen (auf eine disk) und diese Backups schiebst du dann nochmalig auf deine externe Platte. Zwei physisch getrennte Backups sind besser als ein Backup auf RAID1.
Und salopp gesagt...selbst wenn der PBS mit einer Einzelplatte abraucht...du hast ja immer noch dann das Original.

Nicht geil insgesamt, aber so würde ich das machen.


Nicht zwingend nötig, es erleichtert nur den Plattenwechsel, wenn man den Rechner als spare betrachtet. Sinnvoller, aber auch nicht wirklich nötig im Clusterbetrieb.

Wenn das mit unter 40€ machbar ist, spricht wahrscheinlich nichts dagegen, musst du entscheiden. Aber wie gesagt, PVE auf der schnelleren Kiste wäre ratsamer/besser/sinnvoller.
Vielen dank, deine Infos helfen mir auf jedenfall weiter. Du hattest weiter oben gefragt, warum ich kein 4 Bay gekauft habe. Kannst du mir den Sinn dahinter erklären? Ein Grund neben dem Preis war bei mir ja, dass ich davon ausgegangen bin, dass 2 Platten im Raid 1 völlig ausreichend für mich sind.

Dann hab ich noch eine Frage zu den Backups. Wenn ich ein Backup von OpenMediaVault machen will, dann macht er das von der kompletten Platte die ich in OMV drin habe. Das kann ja mitunter sehr groß sein. Gibt es eine Möglichkeit nur die Daten auf der Platte zu sichern und nicht die komplette Platte?
 
Du hattest weiter oben gefragt, warum ich kein 4 Bay gekauft habe. Kannst du mir den Sinn dahinter erklären?
"Lieber haben und nicht brauchen als andersrum" ;)
Denkweise und Planung. Wenn du einen ganz normalen "Client"-PC kaufst oder Komponenten zum Selberbauen planst du einfach anders. Da reichen 1-2 Platten, es wird nur ein Betriebssystem laufen. Bei einem Hypervisor wie PVE braucht man von allem viel mehr, weil eben mehrere Betriebssysteme parallel laufen. Es braucht mehr RAM und mehr Plattenspeicher, soviel IOPS wie möglich, liegt in der Natur der Sache. Ebenfalls weil da mehr parallel läuft und das ja wichtiger Krams ist, sollte man das mit viel Redundanz unterfüttern. Daher vorneweg Reserven mitnehmen, auch wenn jetzt noch nicht absehbar ist, dass man leere Slots bestücken wird, das gleiche gilt für RAM-Slots auf Boards, CPU-Kerne etc...möglichst eine Upgrade-Sackgasse vermeiden.

dass ich davon ausgegangen bin, dass 2 Platten im Raid 1 völlig ausreichend für mich sind.
Das kann morgen schon anders aussehen und dann ärgerst du dich. ;)

Dann hab ich noch eine Frage zu den Backups. Wenn ich ein Backup von OpenMediaVault machen will, dann macht er das von der kompletten Platte die ich in OMV drin habe. Das kann ja mitunter sehr groß sein. Gibt es eine Möglichkeit nur die Daten auf der Platte zu sichern und nicht die komplette Platte?
Ob man explizit was ausklammern kann, weiß ich nicht...da muss wer anders was dazu sagen.
Aber das ist ein gutes Beispiel um das mit den Reserven zu verdeutlichen. Am besten ist es, möglichst viele Storages zu haben. Minimum 1x RAID nur für Proxmox, 1x RAID für VMs und LXC, 1x großes RAID für Multimediadaten (die könntest du dann in OMV mounten), 1x RAID für Backup.
Da sind wir bei minimum 8 benötigten Anschlüssen oder NVME Slots und wie gesagt, bei den heutigen Plattengrößen ist ein RAID1 nicht mehr so pralle. Musst du dann irgendwann mal den rebuild fahren und dir stirbt die übriggebliebene Platte, ist das RAID tot.
Wenn du nur 5 Anschlüsse für Datenträger hast, bleibt dir nichts anderes übrig als Abstriche zu machen.
 
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Bei einem Hypervisor wie PVE braucht man von allem viel mehr, weil eben mehrere Betriebssysteme parallel laufen
Das verstehe ich und ist nachvollziehbar.
Aber das ist ein gutes Beispiel um das mit den Reserven zu verdeutlichen.
Das ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, da hast du recht. Dann bleibt es wohl alles eine Frage des Geldes welches man zur Verfügung hat da wie immer nach oben keine Grenzen gesetzt sind^^
So wie ich das jetzt überblicken kann wäre es wohl sinnvoll irgendwann mal n zweites NAS zu kaufen, dann vielleicht 4Bay um das als PVE zu nutzen. Das jetziges müsste ich von den Platten her aufrüsten damit ich das als Backup für das andere nutzen kann bzw. alles backupen kann.
 
So wie ich das jetzt überblicken kann wäre es wohl sinnvoll irgendwann mal n zweites NAS zu kaufen, dann vielleicht 4Bay um das als PVE zu nutzen
Nein bestimmt nicht, auch wenn es technisch bzgl. einer X86 CPU, funktionieren würde, ist es in Sachen Leistung, RAM-Ausstattung und allg. Erweiterbarkeit eine Einbandstraße.
Warum denn nicht im Hobbybereich auf Basis von PC Hardware planen?

Z.B. die AMD 5000 Serie, AM4:
* AMD® Ryzen 5 5600x, 6C/12T,
* AMD® Ryzen 7 5700x, 8C/16T oder
* AMD® Ryzen 9 5900x, 12C/24T.

oder INTEL 12000 Serie, LGA 1700:
* Intel® Core™ i3-12100, 4C/8T,
* Intel® Core™ i5-12400, 6C/12T,
* Intel® Core™ i5-12500, 6C/12T,
* Intel® Core™ i5-12600K, 6C/12T,
* Intel® Core™ i7-12700K, 12C/20T.

So eine Aufstellung kann man natürlich auch mit der INTEL 13000 Serie, LGA 1700 machen.

DDR4 Speicher ist preiswert und funktioniert.

Mit dem Intel Chipsatz B760 könnten wir auf dieses Board setzen:
* Biostar B760MX2-E Pro D4, 2x PCIe 4 x4 NVMe m.2, 4x SATA3, 4x SATA3, 2.5 GBit/s NIC

Wählt man ein AMD AM4 5000 System, ist der AMD Chipsatz B550 das passende:
* ASRock B550M PG RIPTIDE, µATX
* ASRock B550 PG RIPTIDE, ATX
* ASRock B550M PHANTOM GAMING 4, µATX
* ASRock B550 Phantom Gaming 4, ATX

Zur Erweiterung der SATA3 Ports kann man diesen 6x SATA-Controller sehr gut und stabil verwenden:
* SilverStone SST-ECS06

Für einen Proxmox VE PC reicht ein gutes PC-Netzteil aus:
* be quiet! Pure Power 11 400W

Das PC Gehäuse braucht kein RGB aber Platz und 3.5" HDD/ SSD Plätze:
* Aerocool Cipher S-BK-v1

CPU-/Gehäuse-Lüfter könnten:
* 2x 140mm PWM - vorne
* 2x 140mm PWM - oben
* 1x 120mm PWM - hinten
sein.

Hersteller Preis/Leistung, Alternate.de:
* ENDORFY Stratus 120 PWM
* ENDORFY Stratus 140 PWM
* ARCTIC P12 PWM PST 120x120x25 mm
* ARCTIC P12 PWM PST CO 120x120x25 mm, Kabelsplitter
* ARCTIC P14 PWM PST 140x140x27 mm
* ARCTIC P14 PWM PST CO 140x140x27 mm, Kabelsplitter

Mich interessiert, für was würdest Du dich entscheiden, schreibe das bitte alles in eine Tabellenkalkulation auf.
Und wird sehen die einzel Preise und den gesamt Preis.
 
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Nein bestimmt nicht, auch wenn es technisch bzgl. einer X86 CPU, funktionieren würde, ist es in Sachen Leistung, RAM-Ausstattung und allg. Erweiterbarkeit eine Einbandstraße.
Warum denn nicht im Hobbybereich auf Basis von PC Hardware planen?

Z.B. die AMD 5000 Serie, AM4:
* AMD® Ryzen 5 5600x, 6C/12T,
* AMD® Ryzen 7 5700x, 8C/16T oder
* AMD® Ryzen 9 5900x, 12C/24T.

oder INTEL 12000 Serie, LGA 1700:
* Intel® Core™ i3-12100, 4C/8T,
* Intel® Core™ i5-12400, 6C/12T,
* Intel® Core™ i5-12500, 6C/12T,
* Intel® Core™ i5-12600K, 6C/12T,
* Intel® Core™ i7-12700K, 12C/20T.

So eine Aufstellung kann man natürlich auch mit der INTEL 13000 Serie, LGA 1700 machen.

DDR4 Speicher ist preiswert und funktioniert.

Mit dem Intel Chipsatz B760 könnten wir auf dieses Board setzen:
* Biostar B760MX2-E Pro D4, 2x PCIe 4 x4 NVMe m.2, 4x SATA3, 4x SATA3, 2.5 GBit/s NIC

Wählt man ein AMD AM4 5000 System, ist der AMD Chipsatz B550 das passende:
* ASRock B550M PG RIPTIDE, µATX
* ASRock B550 PG RIPTIDE, ATX
* ASRock B550M PHANTOM GAMING 4, µATX
* ASRock B550 Phantom Gaming 4, ATX

Zur Erweiterung der SATA3 Ports kann man diesen 6x SATA-Controller sehr gut und stabil verwenden:
* SilverStone SST-ECS06

Für einen Proxmox VE PC reicht ein gutes PC-Netzteil aus:
* be quiet! Pure Power 11 400W

Das PC Gehäuse braucht kein RGB aber Platz und 3.5" HDD/ SSD Plätze:
* Aerocool Cipher S-BK-v1

CPU-/Gehäuse-Lüfter könnten:
* 2x 140mm PWM - vorne
* 2x 140mm PWM - oben
* 1x 120mm PWM - hinten
sein.

Hersteller Preis/Leistung, Alternate.de:
* ENDORFY Stratus 120 PWM
* ENDORFY Stratus 140 PWM
* ARCTIC P12 PWM PST 120x120x25 mm
* ARCTIC P12 PWM PST CO 120x120x25 mm, Kabelsplitter
* ARCTIC P14 PWM PST 140x140x27 mm
* ARCTIC P14 PWM PST CO 140x140x27 mm, Kabelsplitter

Mich interessiert, für was würdest Du dich entscheiden, schreibe das bitte alles in eine Tabellenkalkulation auf.
Und wird sehen die einzel Preise und den gesamt Preis.

Vielen Dank dafür. Du hast Recht und nachdem ich nochmal eine Nacht darüber geschlafen habe, habe ich mich dazu entschlossen doch nochmal was neues zu kaufen. Ich wollte allerdings keinen großen PC irgendwo aufstellen und habe mich für mehr Kompaktheit anstatt mehr Anschlussmöglichkeiten entschieden.

MINIS FORUM MS-01 Mini Workstation Intel Core i5-12600H

Dieser ist es nun geworden, habe dazu 2 nvme mit 500gb und eine mit 1tb gekauft sowie einen einzelnen 32gb ram Baustein. Es gibt dafür für kleines Geld einen passenden Rackmount sodass ich das Ding in meinen kleinen Netzwerkschrank packen kann. Von der Leistung her denke ich, dass ich damit sehr sehr gut auskomme, dazu kann ich den Ram bis 96GB bei Bedarf erweitern. Das sollte locker für meine Zwecke ausreichen. ich habe auch nochmal über den Speicher nachgedacht. Ich verstehe, dass mehr Anschlussmöglichkeiten sinnvoller wären jedoch habe ich nach den ganzen Infos das Gefühl, dass ich mit so einem oder einem ähnlichem Setup auskommen werde. Falls ich mal irgendwann mehr Speichermöglichkeiten für Daten brauche, würde ich diese über ein zusätzliches NAS hinzufügen.

Durch eure Infos ist mir definitiv klar worden, dass der Terramaster ein NAS bzw. Backup Storage sein sollte. Falls ich mir irgendwas in den nächsten Jahren an meine Grenze komme, dann kann ich mir immer noch einen großen PC in den Keller stellen.
 
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