Proxmox Backupserver ?

basti123

Member
Oct 6, 2022
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Hallo, ich habe mein promox mit 5 VM auf einem Mini PC am laufen. Aktuell gehen die Backups via SMB auf ein NAS.

Idee: auf dem NAS können auch VM‘s laufen. Macht es Sinn da ein Proxmox Backup Server zu installieren.

Was macht mehr Sinn ? Backup via SMB zum NAS oder via Promox Backup zum NAS?
 
Bei mir läuft der PBS auch auf einer NAS und das funktioniert super. Jedenfalls für den privaten Heimgebrauch. Ich hätte zwar inzwischen lieber einen seperaten PBS Server wo nichts anderes läuft, aber da habe ich aktuell noch keine Hardware für. Aber der PBS auf dem NAS ist besser als gar keinen zu haben. PBS bietet einfach viel mehr Vorteile, als die Backups über SMB im PVE. Ich würde auf den PBS nicht verzichten wollen.
 
Idee: auf dem NAS können auch VM‘s laufen. Macht es Sinn da ein Proxmox Backup Server zu installieren.
Es kommt auch darauf an, wie groß die VZDumps und wie oft du Backups macht.

Ich habe auf meiner "alten" Synology 923+ PBS in einer VM installiert. NFS.
Da ich halt sehr viel ausgemountet habe, also zB die Dokumente für Paperless speichere ich ausserhalb der VM, ebenso die FIles von Synthing, bleiben die VMs und LXC recht klein. Würde sagen, bei mir ist PBS übertrieben. Aber damals hatte ich Bock drauf. :D
 
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Backup via SMB zum NAS oder via Promox Backup zum NAS?
Ohne einen PBS machst du "vzdump"-basierte Backups, richtig? Jedes Backup ist ein Vollbackup und belegt jeweils (in etwa) den gleichen Platz, richtig?

Mit PBS macht man ebenfalls jedesmal "logisch" ein Vollbackup, es werden aber nur neue, veränderte Daten tatsächlich zum PBS transportiert und dort gespeichert. Die Magie dahinter steckt in der PBS-Software und basiert auf "chunks" ("Klumpen") und der damit möglichen Deduplizierung.

Ich kann hier im Homelab etwa 30 mal soviel Backups in meinen PBS' ablegen, als ich für "normale" Backups benötigen würde. Das ist für mich der Hauptgrund, warum ich (fast) ausschließlich PBS verwende.

Nachteil: durch das Zerlegen in viele kleine Blöcke braucht ein PBS nennenswert mehr IOPS, als das Abspeichern einer einzigen großen Datei braucht. https://pbs.proxmox.com/docs/installation.html#recommended-server-system-requirements

Das betrifft insbesondere auch ein "Restore" (und ein "Verify"), denn dann werden alle Daten-Blöcke gelesen. (Aber nicht unbedingt das tägliche Backup - da werden ja nur verhältnismäßig wenig neue Datenblöcke geschrieben.)

Ob dein NAS schnell genug dafür ist, kann ich nicht sagen. Aber "ich habe ausschließlich Blechplatten, ohne magische Beschleunigung" ist bei mir oft nicht hinreichend. Glücklicherweise ist die Software vollständig auch kostenfrei nutzbar und kann somit einfach getestet werde. :-)
 
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Meine Erfahrung mit PBS auf einem NAS: Ich habe eine Synology DS224+, den RAM habe ich um 8GB erweitert. PBS darauf zu installieren verlief gut und war schnell erledigt. Allerdings dauerte die Datensicherung auf PBS auf der Synology ziemlich lange. Mir war es zu lange. Ich nehme an, dass die drehenden Platten das Problem waren. Deshalb habe ich im Laufe des letzten Jahres mir für PBS dedizierte Rechner gekauft: Einen von Beelink und einen von GMKtec. Diese Rechner sind mit einem N100- bzw. N150-Prozessor ausgestattet. RAM wird ja nicht viel benötigt bei PBS, 8GB reichen völlig für mein kleines Home-Lab. Mit diesen beiden Rechnern laufen die Backups in angemessener Geschwindigkeit, so wie ich mir das vorgestellt habe, da beide mit SSDs ausgestattet sind. PBS auf einer DS224+? Geht, macht aber kein Spass. Just my 2 Cents.
 
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Ja klar sind SSDs da besser, ABER mir persönlich ist es nicht so wichtig ob ein Backup 30 Minuten oder 1 Stunde dauert. Passiert ja eh nachts. Ja gut, wenn man alle paar Stunden ein Backup macht, dann versteh ich das auch....
Nervig ist es nur beim Backup Restore. Da merkt man das dann leider. Aber das brauch ich zum Glück nicht oft :D
 
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PBS mit drehenden Platten macht generell keinen Spaß, mit DS224+ hat das nichts zu tun.
Na ja, die Synology NASe sind ja auch nicht gerade für ihre super CPU-Performanz bekannt (gehe mir auch wahrscheinlich keinen mehr kaufen). Aber klar, die drehenden Platten sind das Haupthindernis.
 
Moinsen,
alles sicherlich richtig. :)
Hier ist auf dem NAS (920+) auch pbs in einer VM. Proxmox sichert jede Nacht 3 VMs und 2 LXC. Ich hatte zu Anfang (vor ca. 1/2 Jahr) mal einen restore probiert, das war nach 20 MInuten fertig. Also für den gewerblichen Bereich ein absolutes No-go denke ich als naiver Privatanwender mal. Aber im homelab...besser langsam und mit zeitweiligem Dasein ohne die Dienste, aber besser als nüscht. :) Und in der Synology laufen hier auch nur hdds. Kommt am Ende sicherlich v.a. auf den Kontext an, unter dem es laufen soll / muss.
Da ich auch hier die eigentlichen Dateien (also auch die paperless Dinge) extern von Proxmox speichere, also auch außerhalb der VMs, geht es eben dann recht schnell, da überschaubare Mengen. Aber: eben alles im Hobbykeller.
 
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