Home-Assistant | KVM Technologie | PROXMOX oder OpenMediaVault

jan-t

Well-Known Member
May 13, 2020
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Hallo Forum, FnJ.

ich möchte ein Home-Assistant KVM installieren,
Der Rechner ist uralt, ein Raspberry ist mir zu beschränkt und zu teuer.

Code:
###
processor       : 0
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 15
model name      : Intel(R) Core(TM)2 CPU          6600  @ 2.40GHz
stepping        : 6
microcode       : 0xd0
cpu MHz         : 1596.124
cache size      : 4096 KB
physical id     : 0
siblings        : 2
core id         : 0
cpu cores       : 2
apicid          : 0
initial apicid  : 0
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 10
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ht tm pbe syscall nx lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good nopl cpuid aperfmperf pni dtes64 monitor ds_cpl vmx est tm2 ssse3 cx16 xtpr pdcm lahf_lm pti tpr_shadow dtherm
vmx flags       : tsc_offset vtpr
bugs            : cpu_meltdown spectre_v1 spectre_v2 spec_store_bypass l1tf mds swapgs itlb_multihit mmio_unknown


### RAM
               total        used        free      shared  buff/cache   available
Mem:           3.8Gi       1.9Gi       235Mi       1.5Gi       3.4Gi       1.9Gi
Swap:          4.2Gi          0B       4.2Gi

Welches System wird performanter sein, Proxmox oder Openmediavault?

MfG
jan-t
 
Last edited:
Warum nicht direkt linux
Ist doch alles Linux.

Für Home-Assistant gibt es nicht so viele Treiber, z. B. wifi.

Ein Proxmox, ein OpenMediavault ist einfacher, schneller zu installieren, als ein Debian.

Wird Proxmox langsamer sein?
 
Last edited:
PROXMOX oder OpenMediaVault kann man nicht miteinander vergleichen!
Die Zielsetzungen sind in meinen Augen komplett unterschiedlich.

Code:
What is openmediavault?
openmediavault is the next generation network attached storage (NAS) solution based on Debian Linux. It contains services like SSH, (S)FTP, SMB/CIFS, RSync and many more ready to use. Thanks to the modular design of the framework it can be enhanced via plugins. openmediavault is primarily designed to be used in small offices or home offices, but is not limited to those scenarios. It is a simple and easy to use out-of-the-box solution that will allow everyone to install and administrate a Network Attached Storage without deeper knowledge.
 
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In Bezug auf KVM kann man es schon vergleichen.

OMV kann besser mit Docker umgehen.
 
Warum nicht direkt linux und dann dein Home-Assistant nativ drauf?
Dein Statement verwirrt mich.

Jetzt habe ich es verstanden.
Eine native Installation von Home-Assistant ist nicht empfehlenswerts und wird nicht empfohlen.

Wenn, dann HAOS direkt.


Quelle: https://www.home-assistant.io/installation/

Deprecated installation types​

Home Assistant used to offer two additional installation types for advanced users: Home Assistant Core and Home Assistant Supervised. These two methods are now deprecated and no longer recommended for new users.
 
Last edited:
Oh, noch ein weiteres Problem, ich habe kein UEFI System.
Kann Proxmox UEFI emulieren?
 
Oh, noch ein weiteres Problem, ich habe kein UEFI System.
Kann Proxmox UEFI emulieren?
Ja, aber ein Core2Duo mit 4 GB RAM wird wahrscheinlich nicht besonders gut performen. Wenn du der VM das Minimum von 2 GB zuweist, das Home Assistant voraussetzt, bleibt genau das absolute Minimum an RAM für den Host übrig, das Proxmox voraussetzt. Außerdem ist die CPU halt auch einfach alt und für heutige Verhältnisse sehr langsam. Ihr fehlen auch diverse moderne Erweiterungen, von denen ich aber nicht weiß, wie relevant sie für Home Assistant sind.

Aber teste es halt einfach mal. Wenn es nicht gut läuft, musst du wohl oder übel eine neuere Kiste kaufen. Dafür musst du nicht viel Geld ausgeben. Jeder gebrauchte SFF Büro-PC mit Intel-Gen6- oder neuerer CPU (die sollten dann auch sicher alle UEFI Boot können) und 8 GB RAM rennt Kreise um dein System. ;-)

Oh, und falls das Ding noch eine HDD haben sollte, also eine mechanische Festplatte, dann mach dir einen Gefallen und baue zumindest eine SSD ein. ;-)
 
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Aber teste es halt einfach mal.
Kann man mal machen um z.B. mal eine Installation durchzuspielen. Ein dann später produktives arbeiten damit kann man vergessen.
Wenn es nicht gut läuft,
Was dann bei der Kiste mit der Ausstattung der Fall sein wird. :D
Jeder gebrauchte SFF Büro-PC
Dadurch das in letzter Zeit die RAM-Preise "explodiert" sind, sind leider auch die Preise für irgendwelche refurbished Kiste entsprechend gestiegen. Ich hatte Anfang Dez. noch Glück und habe noch einen weiteren Fujitsu Esprimo D958 SFF Intel Core i3-8100, 16GB DDR4, ohne SSD für € 130 bekommen, aber für das Teil ruft der Händler inzwischen auch schon € 170 auf. Irgendeine refurbished Tiny Kiste (Fujitsu, Dell, HP, Lenovo) mit einer CPU der 7-ten Generation sollte man mit Glück aber auch noch für unter € 100 bekommen können. Bsp.:

Q556_Angebot.png
Bildquelle: https://www.mydealz.de/gruppe/mini-pc

Dazu dann noch eine NVMe SSD und man hat eine Kiste mit der man dann sowohl Proxmox + HA VM, oder halt HA bare metal installieren könnte.

Alternative irgendeine N100 China Kiste. Wobei auch die durch die RAM-Preise inzwischen im Preis gestiegen sind.

Die in #1 genannten Kiste in der Ausstattgung zu verwenden halte ich für mehr oder weniger "Zeitverschwendung". Es sei denn - wie schon gesagt - man wollte einfach nur mal eine Installation durchspielen.

VG Jim
 
Last edited:
Dadurch das in letzter Zeit die RAM-Preise "explodiert" sind, sind leider auch die Preise für irgendwelche refurbished Kiste entsprechend gestiegen.
Ja, das ist leider so. Wenn man den PC aber wirklich nur für HA braucht, würden theoretisch auch 8 GB reichen, und solche sollte man eigentlich auch jetzt noch für unter 100 € finden. Ich habe allerdings keine Erfahrung mit HA und könnte mir vorstellen, dass der RAM-Bedarf auch stark davon abhängt, was man damit alles machen will.
 
Last edited:
würden theoretisch auch 8 GB reichen
Jepp 8 GB RAM würde auch noch für beide Varianten reichen. Proxmox Host 4 GB + HA VM 4 GB, oder eben die 8 GB für für HA bare metal, sofern es nur um HA geht.
dass der RAM-Bedarf auch stark davon abhängt, was man damit alles machen will.
Jepp, bei einer eher einfachen HA Installation und Nutzung - so wie z.B. bei mir - ohne viele Integrationen und Addons, sollte man mit 1 - 2 GB RAM rechnen. Bsp. von mir hier:

HA_Sysinfo.png
Und da sind gerade mal nur diese paar Addons installiert.

HA_Addons.png

Satte 50 Watt verbraucht das System.
Du meinst die Kiste in #1. Das wären dann rund 40 Watt mehr als so eine Tiny/Mini-Kiste üblicherweise verbraucht. Diese 40 Watt mehr würden Dich dann, bei einem 24/7 Betrieb, ca. € 100 pro Jahre kosten. ;)

Stromkosten.png
Quelle: https://www.finanz-tools.de/stromkostenrechner

Noch ein Grund mehr die Kiste aus #1 nicht zu verwenden. :D

VG Jim
 
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@jan-t ich verweise mal auf dein Beitrag aus dem letzen Jahr und der heute angepassten PC-Teileliste:

Proxmox Homeserver, ZFS, AMD Mainboard B550, AMD Ryzen 5000 und 3000 CPU, SSD, HDD, NVMe 4.0 x4
# https://forum.proxmox.com/threads/p...5000-und-3000-cpu-ssd-hdd-nvme-4-0-x4.170196/
# https://geizhals.de/wishlists/4623362

Damit kannst Du ein System stromparend und mit potentional für Erweiterungen zusammen stellen.

Mit einem Ryzen 5 5600G(T) 6C/12T, kannst Du, basierend auf PCIe 3.0, dein System aufbauen.
Die AMD CPU hat 6 Kerne und 12 Threads, zur Leistungsaufnahmereduzierung kann man HT abschalten und die nutzbaren Kerne einschränken.
Die nutzbaren PowerSave States und es ist einfach möglich die maxiamale Leistungsaufnahme der CPU einzuschränken.
Ist die AMD Ryzen 5 PRO 5655G 6C/12T, lieferbar, wäre sie bzgl. ECC DDR4-Nutzung, die erste Wahl.
 
Damit kannst Du ein System stromparend und mit potentional für Erweiterungen zusammen stellen.
Was dann in Summe rund € 900 kostet. :D Ich meine die/Deine Zusammenstellung ist ja nicht das Problem, aber offensichtlich hast Du übersehen das ein entscheidender Faktor bei @jan-t die Kosten sind, wenn ihm selbst ein Raspi schon "zu teuer" ist. ;)

VG Jim
 
@jim_os nun so kann er sich der Thematik von einer weiteren Seite annähern, und die neuern CPU sind, was den Strombedarf angeht, viel sparsammer. So kommte das auch der Kühlung und den drehenden Gehäuselüftern entgegen.
Selbst die Erweiterbarkeit für die Zukunft. +1 Jahr, sollte man im Auge halten.
 
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Von was für einer "weiteren Seite" spricht Du denn die für @jan-t ggf. von Interesse sein sollte/könnte? Wenn jemand hier aus Kostengründen überlegt irgendeine total alte Kiste einzusetzen und ihm ein Raspi bereits zu teuer in der Anschaffung ist, dann dürfte sein Interesse an einem Vorschlag, der am Ende rund € 900 kostet, doch vermutlich gegen Null gehen. Egal von welcher Seite aus er sich der "Thematik annähert". :)

Was das betrifft:
und die neuern CPU sind, was den Strombedarf angeht, viel sparsammer.
Klar und das ist ja allgemein bekannt. Wenn es um das Thema Strombedarf und sparsam geht, würde aber eben auch schon aus Kostengründen eine bereits von mir erwähnte N100 Kiste reichen. Was aber natürlich nichts über die Qualität der dann darin verbauten Komponenten aussagt.

Wie bereits gesagt habe ich überhaupt kein Problem damit das Du diesen Beitrag von Dir verlinkst und diese Zusammenstellung erwähnst, nur finde ich es und sie in diesem Zusammenhang und diesem Beitrag halt unpassend. Aber ok, vielleicht kann @jan-t damit ja doch irgendetwas anfangen. :)

VG Jim
 
Sehe ich das auch so, obwohl der Bauvorschlag für einen „General Purpose“-Homerserver wirklich gut ist.

Aber dem TE scheint es wirklich nur um Home Assistant zu gehen und das Thema Virtualisierung kam nur auf, weil die bevorzugten Installationsarten ein qcow-Image oder eine ISO sind, und letzteres sich ohne UEFI-Boot nicht installieren lässt, was eine mindestens 15 Jahre alte Kiste halt noch nicht hatte.

Ich denke, entweder ein gebrauchter (maximal 10 Jahre alter) Office-PC oder ein modernerer N100/150-PC mit mindestens 8GB RAM wäre hier die richtige Lösung. Ersterer ist tendenziell günstiger in der Anschaffung. Letzterer amortisiert sich aber mit der Zeit, da er im Idle-Betrieb weniger Strom verbraucht.

Oder vielleicht doch ein Raspi, wenn es wirklich nur um HA geht...?
 
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@jan-t Aktuell bei ebay noch verfügbar.

Futro_Angebot.png
Link zu mydeal.de

Ja darin werkelt nur eine Pentium Silver J5040 CPU und auch ansonsten muss man Abstriche machen, aber wohl immer noch besser als Deine alte Kiste aus #1, sofort einsetzbar und halt günstig und darauf kam es Dir ja an. :)

Anm.: Ich habe mir das Angebot aber nicht näher/genauer angeschaut. Das musst Du dann selber machen und bei dem verlinkten mydealz.de Angebot gibt es dazu ja auch schon div. Infos und Diskussionen.

VG Jim
 
Dein Statement verwirrt mich.

Jetzt habe ich es verstanden.
Eine native Installation von Home-Assistant ist nicht empfehlenswerts und wird nicht empfohlen.

Wenn, dann HAOS direkt.


Quelle: https://www.home-assistant.io/installation/
die Anfordeungen von OMV sind geringer als von PVE. Mit docker kann das schon funktionieren. Zumindest wirst du dir mit einem ersten Test leichter tun, als wenn debian plus docker als basis nimmst.
Wenn man aber mal ein Raspi Bundel als Basis, je nach austattung mit RAM nimmt, reden wir da über knapp 100 euro.
Hast kein bestehendes proxmox system, das das einfach mit wupped?
 
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