fsck /dev/mapper/pve-root

BigBen

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Jun 18, 2015
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Hallo,

mein Proxmox System ließ sich nicht mehr booten.

Beim Booten wurde immer eine Fehlermeldung angezeigt, die besagt hatte, dass in der Partition /dev/mapper/pve-root zu viele logische Fehler enthalten sind.

Weiter stand in der Meldung, dass die logischen Fehler mit den Parametern -a oder -p beseitigt werden könnten.

Mit diesen Parametern wurden schließlich auch die Fehler beseitigt.

Nun bootet das System wieder fehlerfrei.

Gibt es eine Einstellung oder Boot-Parameter, dass man beim Booten immer entwaige logische Fehler mit fsck automatisch beseitigen laassen kann? Gibt es ein fsck-Befehl, der beim laufendem Betrieb eine gemountetete Partition auf logische FEhler hin scannen kann? Dann könnte man regelmäßig zu einer festgelegten Uhrzeit einen Test durchführen lassen und bei Bedarf das System mit der Maßgabe die Partition automatisch zu reparieren neu Booten lassen.

Hintergrund: Normalerweise ist an dem Proxmox-System kein Monitor oder Tastatur angeschlossen. Es läuft im 24 Stunden Betrieb.

Es ist immer ein erheblicher Aufwand, das System vor-Ort abzubauen und woanders mit einem Monitor und Tastatur neu booten zu lassen, nur um feststellen zu können, dass logische Fehler in der Partition /dev(/mapper/pve-root ein Boot-Vorgang verhindern.

Nachtrag:

Auf dieser Webseite https://www.cyberciti.biz/faq/linux-force-fsck-on-the-next-reboot-or-boot-sequence/ wird ein Script vorgestellt, mit dem mit checkfs.sh die Dateisysteme auf Fehler gescannt werden können. Hat jemand nit dem Script oder einem vergleichbaren Script bereits Erfahrungen gemacht?
 

Dunuin

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Jun 30, 2020
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ZFS Mirror, Enterprise SSD, ECC RAM und USV würde auch schon helfen, dass da garnicht erst das Dateisystem korrupiert.
 

Neobin

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Apr 29, 2021
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Eben, die grundlegende Frage ist doch, warum kommt es überhaupt zu einer Beschädigung?
Besser immer der Ursache auf den Grund gehen und diese beheben.
 

BigBen

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Jun 18, 2015
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Es kam deswegen zu einem logischen Fehler auf der Festplatte, weil eine USV nicht direkt mit Proxmox verbunden ist. Daher kann Proxmox das System nicht automatisch sauber herunterfahren, wenn die USV in Batteriebetrieb umschaltet.

Ein vorhandenes NAS stellt einen USV Server bereit. Es muss lediglich die berechtigte IP vom Client in eine Liste eingetragen werden.

Auf der Proxmox-Seite muss ein Paket NUT oder APCUSB...(?) installiert und eingerichtet werden.

Fall jemand bereits eine vergleichbare Konstellation am Laufen hat, würde ich mich freuen, wenn die Konfig-Dateien mit mitgeteilt werden.

Auf der Webseite https://www.technik22.de/d/81-nut-client-auf-proxmox-installieren/8 wird erläutert, wie man ein nut-client auf einem Proxmox istalliere kann.
 
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