EFI, TPM Partitionen

TErxleben

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Oct 20, 2008
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Hamburg
Hat jemand vielleicht ein Bestpractice auf Tasche, mit dem ich die o.g. Partitionen von umgestellten WinVMs am liebsten automatisiert an den Anfang verschieben kann?
 
Best Practice hab ich dafür ehrlich gesagt keine, weil die Position auf der Platte funktional egal ist. Die Firmware sucht die ESP über die Partitionstyp-GUID, nicht nach Reihenfolge. Nervig wird es eigentlich nur, wenn du hinterher C: vergrößern willst und ESP oder Recovery hinten im Weg liegen. Ist es das, worum es dir geht?

Falls ja: die Recovery-Partition kriegst du mit reagentc /disable los, dann löschen und C: erweitern. reagentc /enable legt danach aber keine neue Partition an, sondern hängt WinRE als C:\Recovery\WindowsRE\Winre.wim direkt ins OS-Volume – funktioniert, kostet dich aber die separate Partition. Wer die zurück will, muss sie von Hand per diskpart anlegen und die WIM mit reagentc /setreimage dorthin zeigen lassen. Die ESP würde ich nicht verschieben, das ist Gefrickel mit offline gemounteter Disk und bcdboot danach, und da lässt sich nichts sinnvoll automatisieren. Wenn dir die Anordnung nicht passt, ist eine frisch partitionierte Zieldisk und rüberklonen meist schneller als jedes Verschiebe-Tool.

Von was auf was hast du denn umgestellt, MBR nach GPT oder von einem anderen Hypervisor rübergeholt? Je nachdem sieht das Layout anders aus.
 
Best Practice hab ich dafür ehrlich gesagt keine, weil die Position auf der Platte funktional egal ist. Die Firmware sucht die ESP über die Partitionstyp-GUID, nicht nach Reihenfolge. Nervig wird es eigentlich nur, wenn du hinterher C: vergrößern willst und ESP oder Recovery hinten im Weg liegen. Ist es das, worum es dir geht?

Falls ja: die Recovery-Partition kriegst du mit reagentc /disable los, dann löschen und C: erweitern. reagentc /enable legt danach aber keine neue Partition an, sondern hängt WinRE als C:\Recovery\WindowsRE\Winre.wim direkt ins OS-Volume – funktioniert, kostet dich aber die separate Partition. Wer die zurück will, muss sie von Hand per diskpart anlegen und die WIM mit reagentc /setreimage dorthin zeigen lassen. Die ESP würde ich nicht verschieben, das ist Gefrickel mit offline gemounteter Disk und bcdboot danach, und da lässt sich nichts sinnvoll automatisieren. Wenn dir die Anordnung nicht passt, ist eine frisch partitionierte Zieldisk und rüberklonen meist schneller als jedes Verschiebe-Tool.

Von was auf was hast du denn umgestellt, MBR nach GPT oder von einem anderen Hypervisor rübergeholt? Je nachdem sieht das Layout anders aus.
Es geht um das evtl. später nötige manuelle Gefrickel, beim Vergrößern von C:
Umstellung passiert i.d.R. beim Update von win10 auf 11 mit zwangsläufig einher gehender SeaBios/q35 Anpassung. Beides schon auf PVE-Basis.
Recovery-Partition sind eh platt und wurscht.
 
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Automatisiert und ohne jede VM einzeln anzufassen geht das mMn nur, wenn du das Verschieben komplett sein lässt und die ESP stattdessen neu baust. Sprich: Disk hinten per qm disk resize ein paar hundert MB größer machen, im Gast dann per diskpart-Skript create partition efi size=300 + format fs=fat32 quick in den neuen freien Platz, bcdboot C:\Windows /s <Laufwerksbuchstabe> /f UEFI drauf, alte ESP löschen und C: in die Lücke erweitern. Das sind zwei Textdateien, die du per qm guest exec über alle VMs drüberjagen kannst, ganz ohne Windows-Tool oder GUI.

Die Reihenfolge ist danach nicht ideal, aber genau das Problem, das dich stört, wäre weg: C: ist wieder direkt erweiterbar. Vorher Snapshot, versteht sich, weil der Bootpfad anfangs nur auf der neuen ESP hängt.

Wo liegt die ESP bei dir nach der Umstellung eigentlich, direkt hinter C: oder ganz am Ende? Je nachdem lohnt sich das Resize gar nicht und du kannst die neue ESP gleich in dem Loch anlegen, das die gelöschte Recovery hinterlassen hat.
 
Clonezilla würde ich mir sparen, das heißt pro VM ein ISO booten, zweite Disk dranhängen, Bootreihenfolge umstellen und hinterher wieder aufräumen. Also genau das Anfassen jeder einzelnen VM, das du ja vermeiden willst, nur mit mehr Schritten als vorher. Und die Annahme "Partitionen sind gleich" hält bei in-place gewachsenen Win10-auf-11-Kisten erfahrungsgemäß nicht, da sieht jede Disk ein bisschen anders aus.

Automatisieren lässt sich da nur, was im laufenden Gast passiert. Deswegen der Weg über diskpart plus bcdboot via qm guest exec, ohne Reboot-Orgie und ohne Tool-Installation im Gast. Aber wo liegt die ESP bei dir nach der Umstellung, direkt hinter C: oder ganz hinten? Dann weiß ich nicht, ob du überhaupt resizen musst oder ob der Platz der gelöschten Recovery schon reicht.