Benchmark für Windows-VMs gesucht

Die meisten "langsamen Windows VMs" die hier im Forum aufschlagen, das liegt an Config-Fehlern. Also fehlende VirtIO-Treiber, CPU-Typ auf kvm64 statt host, IDE statt VirtIO-SCSI als Disk-Controller. Wenn das passt, läuft ne VM bei 95%+ der Bare-Metal-Leistung, da gibt @TErxleben die richtige Hausnummer.

Für nen schnellen Sanity-Check nehm ich CrystalDiskMark (Storage-Durchsatz) und schau mir die CPU mit CPU-Z an. Passmark geht auch, ist halt etwas umfangreicher. Aber wenn du sagst du hattest noch nie Probleme, würd ich mir da ehrlich gesagt keinen Stress machen. Bei Windows Server 2025 mit Datenbank-Anwendungen ist eher spannend ob Balloon-Treiber laufen und ob du writeback als Cache-Modus nutzt, das macht bei DB-Workloads nen deutlichen Unterschied.
Dem kann ich nur zustimmen. Der geradezu pornösen Resourcenverbrauch von Win-VMs beim Update oder sogar auch im Idlebetrieb macht Optimierungen per externem Monitoring nahezu unmöglich. Da bleibt nichts anderes, als direkt VMs zu untersuchen.
 
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35 Jahre IT Support, da hat man seine Tools parat und man kann auch Windows-Logfiles in z.B. ELK zusammen ziehen um zentral zu suchen. Wenn an einmal die passenden Vorlagen für VMs und eine Handvoll Scripte parat hat ist das Routine. Wobei Linux-System in aller Regel deutlich geschmeidiger laufen und besser zu entstören sind. Bei einer 4stelligen Anzahl von VMs und Container sind Standards und definierte Verfahren Pflicht.

Nur mal so btw:

Bei einer vierstelligen Anzahl von VMs kann ich mir das gut vorstellen. Aber auch die meisten Profis hier im Forum werden so viele VMs in einem Unternehmen nicht zusammenbringen.

Freut mich persönlich, wenn der Auftraggeber / Arbeitgeber das alles zahlen mag. Ich hätte da aber immer die latente Angst, dass man gesagt bekommt, "andere bieten das viel billiger an".