Absolute beginner

Storakulix

New Member
Aug 24, 2026
1
0
1
Hallo ich plane von meiner bisherigen Bastellösung (verschiedene native und virtuelle Systeme auf verschiedenen Maschinen) meines Home Labs auf Proxmox umzusteigen.

Bislang bin ich noch in der Planungsphase, als HW soll ein Minisforum EU N5 Air alsGrundlage dienen

HW Config:
MinisforumN5 Air
32 GB DDR5 RAM SO DIMM
2 x 1TM SSD NVME
4 x 4TB Festplatte NAS

Folgende Services sollen auf die HW:

ProxmoxVE
- Homeassistant
- OpenCCU
- Webserver
- CloudApplication
- NAS
- Reverse Proxy
- Radius
- Let's Encrypt ACME DNS

Ich frage mich gerade wie das ganze am besten für die Funktionalitäten am bestzen umzusetzen ist, Vor allem wenn ich schon extern schon mehrere VLAN getaggte Netze anliegen?

Externe Netze:
- Management
- Servers
- SmartHome

Die einzelnen VMs sollen innerhalb der Netze unterschiedliche IPv4 nutzen. IPv6 ist in allen netzen mit unterschiedlichen Präfixen belegt.


Greats
 
So das ist aber interessant, dass es eine NAS Hardware für Proxmox genutzt werden soll. Schau mal hier im Forum, was andere, die schon 2025 darüber nachgedacht haben dieses Gerät zu nutzen, schrieben. Nutze doch aktuelle AMD oder Intel Hardware und ein eigenes Proxmox Server System als home Lab Rechner aufzubauen. Denke an Erweiterungsmöglichkeiten, denke an Rechenleistung und entsprechende Möglichkeiten auch Platten zu installieren. Der größte Kostenrahmen wird sicherlich Arbeitsspeicher, die SSDs und Festplatten sein. Darüber hinaus ist für mich die Wartbarkeit sehr wichtig.
Ein NAS ist immer auf bear Metal, also eigene Hardware, zu betreiben.
Die Nachteile und Probleme wurden schon mannigfalt hier diskutiert und deshalb suchst du bitte hier im Forum danach.
 
  • Like
Reactions: micneu and ThoSo
Hallo @Storakulix, das Netz-Thema ist der einfachste Teil: eine VLAN-aware Bridge auf dem PVE (bridge-vlan-aware yes, bridge-vids 2-4094), Switchport als Trunk, und dann trägst du pro VM/CT einfach das VLAN im Tag-Feld am NIC ein. Tagging dann NUR dort und nicht nochmal im Gast, sonst hast du es doppelt und wunderst dich. Fürs Management gibst du entweder der Bridge selbst die IP oder legst ein vmbr0.X an. Bei v6 würd ich für die Server feste Adressen aus dem jeweiligen Präfix nehmen statt SLAAC, macht Firewallregeln und DNS angenehmer.

Storage: die beiden NVMe als ZFS-Mirror für PVE und die VM-Disks, die 4x4TB als eigener Pool fürs NAS (RAIDZ1 oder zwei Mirror-vdevs, je nachdem ob dir Platz oder IOPS wichtiger sind). ARC-Limit setzen nicht vergessen, sonst zieht sich ZFS bei 32 GB den RAM, den du eigentlich für HA und den Rest brauchst. Fürs NAS selbst: entweder Pool bleibt auf dem Host und du machst nen LXC mit Bind-Mount für Samba/NFS, oder TrueNAS-VM mit durchgereichtem Controller. Ersteres ist im Homelab sparsamer und weniger Gefrickel, ich würd damit anfangen.

HA am besten als HAOS-VM, der Rest (Webserver, Reverse Proxy, Radius, ACME) läuft prima in einzelnen LXCs, das spart ordentlich RAM. Hängt an der OpenCCU ein USB-Funkstick? Den reichst du am besten per Port-Pfad durch (host=<bus>-<port>), das überlebt Reboots zuverlässiger als die Vendor:Product-ID. Und plan dir gleich ein Backup-Ziel außerhalb der Kiste ein, Snapshots auf demselben Blech sind kein Backup.
 
  • Like
Reactions: ThoSo