Hallo zusammen,
meine aktuelle Synology DS216+II mit 8 GB RAM ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen. Ich stehe daher vor der Entscheidung, wie ich mein bestehendes NAS sinnvoll ablösen kann.
Ganz offen gesagt hat mich die strategische Entscheidung von Synology, den vollen Funktionsumfang zeitweise nur noch mit eigenen HDDs zu erlauben, ziemlich geärgert. Auch wenn man diese Entscheidung nach massivem Community-Feedback wieder relativiert hat, bleibt bei mir ein gewisser fader Beigeschmack.
Aus diesem Grund habe ich mich intensiver mit alternativen Lösungen beschäftigt.
Relativ schnell stößt man dabei auf Systeme wie das Ugreen DXP4800 Plus, das von der Hardware her ausreichend Leistung bietet und sich problemlos mit Proxmox betreiben lässt, um darauf z. B. TrueNAS oder Unraid zu installieren. Die Vor- und Nachteile der einzelnen NAS-Betriebssysteme möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht diskutieren, dazu gibt es bereits genug Beiträge.
Als ich mir das DXP4800 Plus einmal konkret konfiguriert habe (2 × 1 TB M.2 NVMe, 32 GB RAM und 4 × 4 TB WD Red), bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen: Am Ende standen rund 1.800 € auf dem Zettel.
Ja, DDR5-RAM ist aktuell teuer, aber selbst wenn ich die RAM-Kosten herausrechne, lande ich immer noch bei ca. 1.500 €. Das empfinde ich für das Gebotene als sehr viel Geld.
Daraufhin kam der Gedanke auf: Warum nicht selbst bauen?
Und genau hier beginnt das klassische Thema: Welches Mainboard, welche CPU, welches Gehäuse?
An dieser Stelle brauche ich einmal die Proxmox-Schwarmintelligenz:
Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?
Welche Hardware-Setups nutzt ihr selbst?
Vielleicht noch ein paar Worte zu meinem eigentlichen Ziel:
Zum einen soll die neue Lösung meine Synology DS216+II vollständig ablösen. Diese dient bei mir aktuell hauptsächlich als „Datenkrake“. Eine Kamera ist zwar über die Surveillance Station angebunden, das ist aber eher dem Umstand geschuldet, dass DSM ohnehin eine Lizenz mitbringt – ein echtes Muss ist das für mich nicht.
Zum anderen soll die neue Proxmox-NAS-Lösung auch meinen bisherigen HomeLab-Server ersetzen, der aktuell auf einem Mini-PC läuft. Darauf betreibe ich derzeit drei VMs:
Mein aktueller HomeLab-Server läuft mit einem AMD Ryzen 5 PRO 3400GE, 32 GB RAM, einer 128-GB-SSD für Proxmox und einer 1-TB-M.2 für die VMs. ZFS oder RAID für die VM-Disks nutze ich bislang nicht.
Genau deshalb stehe ich nun vor der Frage, wie es sinnvoll weitergeht und welche Hardware-Plattform sich dafür anbietet
Ein persönlicher Wunsch wäre ein 19″-Gehäuse mit 1 HE oder 2 HE, mindestens:
Hier scheitert es aktuell schon am Gehäuse: Entweder finde ich nichts Passendes oder ich lande preislich direkt wieder in Regionen, in denen ich mir auch gleich ein fertiges System wie das DXP4800 Plus inkl. Platten hinstellen könnte. Vielleicht suche ich aber auch einfach falsch.
So, jetzt habe ich genug geschrieben – und ChatGPT durfte einmal drüber schauen
Ich bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Setups.
Viele Grüße
Patrick
meine aktuelle Synology DS216+II mit 8 GB RAM ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen. Ich stehe daher vor der Entscheidung, wie ich mein bestehendes NAS sinnvoll ablösen kann.
Ganz offen gesagt hat mich die strategische Entscheidung von Synology, den vollen Funktionsumfang zeitweise nur noch mit eigenen HDDs zu erlauben, ziemlich geärgert. Auch wenn man diese Entscheidung nach massivem Community-Feedback wieder relativiert hat, bleibt bei mir ein gewisser fader Beigeschmack.
Aus diesem Grund habe ich mich intensiver mit alternativen Lösungen beschäftigt.
Relativ schnell stößt man dabei auf Systeme wie das Ugreen DXP4800 Plus, das von der Hardware her ausreichend Leistung bietet und sich problemlos mit Proxmox betreiben lässt, um darauf z. B. TrueNAS oder Unraid zu installieren. Die Vor- und Nachteile der einzelnen NAS-Betriebssysteme möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht diskutieren, dazu gibt es bereits genug Beiträge.
Als ich mir das DXP4800 Plus einmal konkret konfiguriert habe (2 × 1 TB M.2 NVMe, 32 GB RAM und 4 × 4 TB WD Red), bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen: Am Ende standen rund 1.800 € auf dem Zettel.
Ja, DDR5-RAM ist aktuell teuer, aber selbst wenn ich die RAM-Kosten herausrechne, lande ich immer noch bei ca. 1.500 €. Das empfinde ich für das Gebotene als sehr viel Geld.
Daraufhin kam der Gedanke auf: Warum nicht selbst bauen?
Und genau hier beginnt das klassische Thema: Welches Mainboard, welche CPU, welches Gehäuse?
An dieser Stelle brauche ich einmal die Proxmox-Schwarmintelligenz:
Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?
Welche Hardware-Setups nutzt ihr selbst?
Vielleicht noch ein paar Worte zu meinem eigentlichen Ziel:
Zum einen soll die neue Lösung meine Synology DS216+II vollständig ablösen. Diese dient bei mir aktuell hauptsächlich als „Datenkrake“. Eine Kamera ist zwar über die Surveillance Station angebunden, das ist aber eher dem Umstand geschuldet, dass DSM ohnehin eine Lizenz mitbringt – ein echtes Muss ist das für mich nicht.
Zum anderen soll die neue Proxmox-NAS-Lösung auch meinen bisherigen HomeLab-Server ersetzen, der aktuell auf einem Mini-PC läuft. Darauf betreibe ich derzeit drei VMs:
- Home Assistant
- Debian 13 mit Portainer (UniFi Controller, Vaultwarden, Paperless, Nginx)
- ein weiteres Debian für CheckMK und privates DNS
- Nextcloud (als Alternative zum teuren 2-TB-iCloud-Abo)
- ggf. Frigate als Ersatz bzw. Ergänzung zur Surveillance-Lösung
Mein aktueller HomeLab-Server läuft mit einem AMD Ryzen 5 PRO 3400GE, 32 GB RAM, einer 128-GB-SSD für Proxmox und einer 1-TB-M.2 für die VMs. ZFS oder RAID für die VM-Disks nutze ich bislang nicht.
Genau deshalb stehe ich nun vor der Frage, wie es sinnvoll weitergeht und welche Hardware-Plattform sich dafür anbietet
Ein persönlicher Wunsch wäre ein 19″-Gehäuse mit 1 HE oder 2 HE, mindestens:
- 4 Hot-Swap-fähige SATA-HDDs
- zusätzlich 2 SSDs
- sowie 2 × M.2 NVMe direkt auf dem Mainboard
Hier scheitert es aktuell schon am Gehäuse: Entweder finde ich nichts Passendes oder ich lande preislich direkt wieder in Regionen, in denen ich mir auch gleich ein fertiges System wie das DXP4800 Plus inkl. Platten hinstellen könnte. Vielleicht suche ich aber auch einfach falsch.
So, jetzt habe ich genug geschrieben – und ChatGPT durfte einmal drüber schauen
Ich bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Setups.
Viele Grüße
Patrick