Hallo zusammen,
ich plane aktuell ein neues Proxmox-Cluster für einen Kunden und evaluiere verschiedene Ansätze zum Schutz vor Ransomware und Bedienfehlern.
Dabei bin ich auf folgendes Konzept gestoßen:
Ein System soll im laufenden Betrieb kontinuierlich eingefroren bzw. gesichert werden, sodass es bei einem Ransomware-Befall oder einem größeren Fehler innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten auf einen früheren Zustand zurückgesetzt werden kann, ohne dass zunächst ein klassisches Backup zurückgespielt werden muss.
Meine Überlegung geht dabei in Richtung:
ZFS als Storage
sehr häufige Snapshots (z.B. alle 5 Minuten mittels Sanoid)
Snapshots lokal auf dem Storage vorhalten
im Fehlerfall Rückkehr auf einen definierten Zeitpunkt per ZFS-Rollback
Mich interessieren eure Praxiserfahrungen zu folgenden Punkten:
Wird ein solches Konzept produktiv eingesetzt?
Wie konsistent sind Rollbacks kompletter VMs bei sehr häufigen ZFS-Snapshots?
Wie löst ihr das Thema Ransomware, wenn sich die Snapshots auf demselben Storage befinden?
Nutzt jemand dafür zusätzlich Syncoid/ZFS-Replikation auf ein zweites System?
Welche Grenzen oder Fallstricke seht ihr im Vergleich zu klassischen Proxmox Backup Server Sicherungen?
Mir ist bewusst, dass Snapshots kein Ersatz für ein echtes Backup sind. Die Idee wäre vielmehr, eine sehr schnelle "Rewind"-Funktion für die letzten Stunden oder Tage zu realisieren und PBS weiterhin als Backup-Lösung zu nutzen.
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Best-Practices.
Grüße
ich plane aktuell ein neues Proxmox-Cluster für einen Kunden und evaluiere verschiedene Ansätze zum Schutz vor Ransomware und Bedienfehlern.
Dabei bin ich auf folgendes Konzept gestoßen:
Ein System soll im laufenden Betrieb kontinuierlich eingefroren bzw. gesichert werden, sodass es bei einem Ransomware-Befall oder einem größeren Fehler innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten auf einen früheren Zustand zurückgesetzt werden kann, ohne dass zunächst ein klassisches Backup zurückgespielt werden muss.
Meine Überlegung geht dabei in Richtung:
ZFS als Storage
sehr häufige Snapshots (z.B. alle 5 Minuten mittels Sanoid)
Snapshots lokal auf dem Storage vorhalten
im Fehlerfall Rückkehr auf einen definierten Zeitpunkt per ZFS-Rollback
Mich interessieren eure Praxiserfahrungen zu folgenden Punkten:
Wird ein solches Konzept produktiv eingesetzt?
Wie konsistent sind Rollbacks kompletter VMs bei sehr häufigen ZFS-Snapshots?
Wie löst ihr das Thema Ransomware, wenn sich die Snapshots auf demselben Storage befinden?
Nutzt jemand dafür zusätzlich Syncoid/ZFS-Replikation auf ein zweites System?
Welche Grenzen oder Fallstricke seht ihr im Vergleich zu klassischen Proxmox Backup Server Sicherungen?
Mir ist bewusst, dass Snapshots kein Ersatz für ein echtes Backup sind. Die Idee wäre vielmehr, eine sehr schnelle "Rewind"-Funktion für die letzten Stunden oder Tage zu realisieren und PBS weiterhin als Backup-Lösung zu nutzen.
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Best-Practices.
Grüße