Ideale Server-Konfig für externen Speicher

Ich möchte nur von der QNAP-NAS weg. Wir haben eine mit Dual-Controller - sollte eigentlich doppelt ausfallsicher sein - unsere Erfahrung wir haben viermal so viele Probleme mit asynchronen Datenbanken zwischen den zwei Controlern. Daher die Idee mit der TrueNAS.

Warum? - Wahrscheinlich eine Kopfsache. Vielleicht denke ich da auch zu verknotet. Folgende Punkte schwirren mir immer im Kopf:
- Wenn der Speicher zu knapp wird, dann kann ich bei externen einfach ein weiteren Datastore hinzufügen und die zwei PVE Cluster getrennt sichern
- wenn die zwei Cluster getrennt gesichert werden und ein Speicher defekt ist, dann hab ich zur Sicherheit noch den zweiten
- Wenn ich zu viel Speicher hab, dann liegt der ungenutzt rum - bei einer NAS kann ich den zumindest teilweise noch nutzen
- bei einer NAS übernimmt das OS die Überprüfung der Festplatten und meldet sich rechtzeitig bei mir und sag genau, welche Platte ein Problem hat - beim PBS hab ich keinerlei Erfahrung mit der Festplatten- und Filesystemverwaltung (ich hab mich bisher erst mehr schlecht als recht in ZFS-Grundlagen eingearbeitet)
- ...
Ich glaube dein Hauptproblem ist tatsächlich Kopfsache.
Wenn Speicher knapp wird, stecke einfach eine oder mehrere Disks nach.
Getrennt sichern, erhöht die Komplexität, aber diese gefühlte Sicherheit ist keine, denn wenn ein Backup kaputt geht, dann nach Murphys Law immer das, was du gerade benötigst. Also lieber ein vernünftiges Backup und davon eine Kopie.
Wenn du zu viel Speicher hast.... Du willst gar keine Produktivdaten auf deinem Backupsystem haben. oder du müsstest ja wieder ein anderes Backupsystem dafür kaufen. Dann lieber mit vernünftig geplantem Speicher beginnen und bei Bedarf nachrüsten.
Das was dein NAS so toll macht, macht es schlechter als der PBS. Smart Werte bekommst du auch angezeigt, aber das Verify im PBS funktioniert besser als jede Pseudo Sicherheit in einem NAS.
Der PBS hat nur eine Aufgabe, die er perfekt kann. Ein NAS bietet hunderte Features, kann aber nur weniges richtig.

Du kannst ZFS nutzen, muss es aber nicht. Kommt drauf an was du als Hardware da hast oder beschaffen willst.
 
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Wahrscheinlich spielt auch die Gesammtsituation etwas mit:
Ich bin kein gelernter Sysadmin. Ich arbeite für ein kleines Ingenieurbüro und betreue lokal die EDV. Vor 1 1/2 Jahren haben wir den externen EDV-Support gewechselt. Wir möchten auch so viel wie möglich wieder intern erledigen. Ein Langzeitziele ist auch weg von MS und proprietären Systemen zu kommen. (Ist aber auf Grund der Mitarbeiter zum großen Teil Wunschdenken.) In diesem Zuge sind wir von MS Hyper-V auf Proxmox umgestiegen. Zusätzlich haben wir einen Teil unserer Infrastruktur in ein Rechenzentrum ausgelagert (ursprünglich als produktiv im Homeoffice geplant mit sync ins Büro - inzwischen haupsächlich aber nur als Sicherheit verwendet). Vorher hatten wir zwei DFS-Fileserver hier lokal, die die Daten auf iSCSI ausgelagert hatten. Da dies auch zu mehreren Fehlern geführt hatte (war zum Teil wohl auch falsch konfiguriert) haben wir die Daten wieder auf eine virtuelle Festplatte in der VM verschoben.
Die Sicherung bisher lief über Veeam auf eine NAS und von dort aus auf ein Tape. Hat in der HyperV Umgebung recht gut funktioniert. Unter Proxmox haben wir bisher noch nicht geschafft einer vernünftige Veeam-Sicherung zu erstellen. (Wird zwar inzwischen von Veeam auch unterstütz, aber da sind die auch noch in der Entwicklungsphase).
Langfristig ist geplant die VMs mit PBS zu sichern und Fileserver, MS-SQL und Exchange zusätzlich mit Veeam, da es VSS kann - Da kann man leichter auf einzelne Elemente zugreifen. Ausserdem kann man dort auch leichter einzelne Tapesicherungen erstellen lassen. Bei PBS gibt es meines Wissens nach keine Möglichkeit einzelne Sicherungen zu exportieren.
Das hättest du auch in zwei Sätzen schreiben können:
Wir wollen viel, aber bei uns isses wie es ist und daran können wir nichts ändern.
Wir schrauben aber sicherheitshalber schon mal an Dingen, von denen wir keine Ahnung haben.
 
Wir schrauben aber sicherheitshalber schon mal an Dingen, von denen wir keine Ahnung haben.
Lieber "Ich bin mir nicht sicher also mach ich lieber nix - da mach ich schon nix falsch?" - Dann wären wir heute noch bei Hyper-V!
Meine Favoriten sind lieber "nach bestem Wissen und Gewissen", "aus Fehlern lernen" und "frage so wird Dir (vielleicht) geholfen" - Oder war das wieder zu viel Information.
Ausserdem: Langsam hat mich Falk so weit - ich werd nächste Woche mal mit meinem Chef reden, ob wir nicht doch einen vollen dedizierten Server anschaffen können. Wobei ganz klar sind mir ein paar Aussagen immer noch nicht. Wie kann ich eine Disk nachstecken, wenn schon alle Slots voll sind? Was ist eine vollwertige Backupkopie? - reicht es, wenn ich die lokalen Sicherungen z.B. über rsync auf eine NAS schieben würde? Kann ich die bestehenden Sicherungen auf die neue Hardware kopieren und dort verifizieren lassen oder sollte ich besser einen neuen Datastore anfangen? Was mach ich dann mit meinen Jahressicherungen? Kann man evtl. bestehende Sicherungen importieren?
Wie funktioniert die Tape-Sicherung - kann ich da einen aktuellen Backupsatz exportieren (vergleichbar mit Veeam) oder muss ich jedes Mal den ganzen Datastore sichern? Gibt es ein gutes Tutorial dafür? (Bandlaufwerk wäre schon vorhanden - ich würde dann nur eine zusätzliche Controllerkarte benötigen)
Sehe ich die Smart-Werte auch in der GUI vom PBS oder müsste ich mir die Werte aus dem System raussuchen? Überwiegen bei einem ZFS vs. RAID Controller eher die Vor- oder die Nachteile (Schutz vor bitrot, Snapshot, mehr Ressourcenverbrauch, ...)
 
Ganz schön voller Sack an Fragen.
Wie kann ich eine Disk nachstecken, wenn schon alle Slots voll sind?
K.A. Wie bekomme ich einen weiteren Koffer in meinen vollen Kofferraum?
Was ist eine vollwertige Backupkopie?
Z.B ein zweiter PBS im Pullbetrieb oder eine parallele Sicherung per vzdump.
reicht es, wenn ich die lokalen Sicherungen z.B. über rsync auf eine NAS schieben würde?
vzdump-files ja, kompletter PBS-Inhalt weniger. Dafür nutzt man besser einen PullPBS
Kann ich die bestehenden Sicherungen auf die neue Hardware kopieren und dort verifizieren lassen oder sollte ich besser einen neuen Datastore anfangen?
Warum? Eher Finger weg, sondern PullPBS nutzen
Was mach ich dann mit meinen Jahressicherungen?
Aufheben? Was verstehst du unter Jahressicherung?
Kann man evtl. bestehende Sicherungen importieren?
Genau das macht ein Pull-PBS fortlaufend.
Wie funktioniert die Tape-Sicherung - kann ich da einen aktuellen Backupsatz exportieren (vergleichbar mit Veeam) oder muss ich jedes Mal den ganzen Datastore sichern?
Durchaus ähnlich mit Veeam. Mit all den Nickligkeiten von Bandsicherungen.
Gibt es ein gutes Tutorial dafür? (Bandlaufwerk wäre schon vorhanden - ich würde dann nur eine zusätzliche Controllerkarte benötigen)
Ich kenne keine.
Sehe ich die Smart-Werte auch in der GUI vom PBS oder müsste ich mir die Werte aus dem System raussuchen?
Bei einem Baremetal-PBS ja. Als VM logischerweise nicht.
Überwiegen bei einem ZFS vs. RAID Controller eher die Vor- oder die Nachteile (Schutz vor bitrot, Snapshot, mehr Ressourcenverbrauch, ...)
Kann man keinesfalls pauschal beantworten. Die einen sagen so, die anderen sagen so. Zu dem Thema gibt es hier massig Diskussionen. Du müsstest nur mal die Suchfunktion bemühen.
 
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Wie kann ich eine Disk nachstecken, wenn schon alle Slots voll sind?
Aus diesem Grund nimmt man immer einen Server mit mehr Slots als man derzeit benötigt.
Server mit HDDs gibts viele mit 12 Slots auf 2HE und wenns mehr sein soll auch gern ein Gehäuse mit 36HDDs auf 4HE.
Ich bin der Freund von NVMe und nehme gerne ein günstiges 20Slot 2HE Gerät.
Was ist eine vollwertige Backupkopie? - reicht es, wenn ich die lokalen Sicherungen z.B. über rsync auf eine NAS schieben würde?
Da machst du einen Sync mit deinem PBS auf ein NAS, S3 Speicher oder besser einen zweiten Ransomware geschützten PBS.
Kann ich die bestehenden Sicherungen auf die neue Hardware kopieren und dort verifizieren lassen oder sollte ich besser einen neuen Datastore anfangen? Was mach ich dann mit meinen Jahressicherungen? Kann man evtl. bestehende Sicherungen importieren?
Jahressicherungen sind auch nur Restorepunkte. Schau dir mal das Konzept der vielen Dedup Sicherungen an.
Wie funktioniert die Tape-Sicherung - kann ich da einen aktuellen Backupsatz exportieren (vergleichbar mit Veeam) oder muss ich jedes Mal den ganzen Datastore sichern?
Ja du kannst das auftrennen, auch wenn ein wenig anders als bei Veeam.
Ich mache mir der Einfachheit halber einen extra Namespace wo die VMs rein gesichert werden, die auf Tape sollen.
Gibt es ein gutes Tutorial dafür? (Bandlaufwerk wäre schon vorhanden - ich würde dann nur eine zusätzliche Controllerkarte benötigen)
Am besten ins Wiki schauen.
Sehe ich die Smart-Werte auch in der GUI vom PBS oder müsste ich mir die Werte aus dem System raussuchen?
Wie beim PVE in der GUI.
Überwiegen bei einem ZFS vs. RAID Controller eher die Vor- oder die Nachteile (Schutz vor bitrot, Snapshot, mehr Ressourcenverbrauch, ...)
Da gibts ganz viele Diskussionen drüber und die Ultimative Antwort für jedermann gibts nicht. Kommt immer drauf an.
 
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Vielen Dank Euch erstmal - die Entscheidung ist gefallen: es wird ein Hardware PBS mit integriertem Speicher - allerdings mit HDDs und einer SSD als special device.
 
Vielen Dank Euch erstmal - die Entscheidung ist gefallen: es wird ein Hardware PBS mit integriertem Speicher - allerdings mit HDDs und einer SSD als special device.
Mindestens 2 SSDs als Special Device.
Wenn das Special Device weg ist, sind alle Daten futsch. Deshalb immer mindestens ein Mirror machen
 
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allerdings mit HDDs und einer SSD als special device.
Wie Frank schon sagte: immer spiegeln. Ich habe an einer Stelle auch einen dreifach-Mirror - weil vom "normalen" Spiegel mehrfach ein Device wegbrach und weil ich dort zu billige Dinger verbaut habe. (Homelab eben...)

Das SD darf relativ klein sein = 0.3 Prozent der Poolkapazität. Aber: wenn man es sich leisten kann und mehr Kapazität zur Verfügung stellt, kann man dort auch "small blocks" ablegen (lassen). Ich bilde mir ein, dass sich das lohnt.

Die Konfiguration ist etwas "tricky" --> erst verstehen, dann einschalten. (Wenn man über das machbare hinaus zielt, landen ALLE Daten im SD...)

--> https://openzfs.github.io/openzfs-docs/Basic Concepts/Pool Structure/Special vdev.html
 
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Und je nachdem wie der ZFS Pool "gebaut" ist, kein RaidZn, sind auch mehr als 2x SSD (SATA3) als ZFS VDEV Special Device sinnvoll.
Der Satz ist für mich missverständlich: warum "kein RaidZn"? Natürlich ist ein RaidZn auf keinen Fall empfehlenswert, für PBS. Aber in deinem Satz geht es ja um den Bezug von RaidZ zum Special Device.

Falls ich "aus Gründen" (und wider besseren Wissens) ein RaidZ2 einsetze, sollte das (dann erst recht sehr hilfreiche) SD mindestens ein dreifach-Mirror sein. Grundregel: jedes vdev sollte die gleiche Anzahl Devices als Redundanz zur Verfügung haben.

Ich weiß, dass du das weißt - aber deine Formulierung erschien mir "komisch"...
 
Danke @UdoB, da ist der Satzzusammenhang verloren gegangen.
Ich setze generell bei ZFS Pools mit HDDs ein ZFS VDEV Special Device mit SSD (SATA3) ein.
Bei manchen ZFS Pools nutze ich auch noch ein weiteren ZFS VDEV als ZIL/ SLOG mit dem selben SSDs (SATA3).
Wenn z.B. ein ZFS Dataset als simpler Datenspeicher verwendet werden soll.
 
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@S3v|\| hier ist ein Beispiel aus meinem HomeLab für einen Proxmox BS, auf Basis eines AMD Ryzen 5 3500X Setups mit: 32 GB DDR4, 2x SSD (SATA 3), 4x HDD (SATA 3), 3x NVME m.2 (von max. 5) PCIe 4.0 x4, sowie 1 GBit/s NIC (intern) Management und 2,5 GBit/s (PCIe 2.0 x1 Netzwerkkarte) Proxmox BS/ Backup.
Den zugehörigen Hardware Thread findet man hier im Forum.

Der Proxmox BS ist auf dem Proxmox VE Host virtualisiert und hat Zugriff auf ein ZFS Dataset dpool/pbs-backup, das Global - auf dpool - ein zfs quota hat.
Wichtig, man darf nie den gesamten ZFS Pool voll schreiben, es muss immer ca. 10 % - 20 % und je nach Anwendung, frei bleiben.

Hier mein Setup für den ZFS Pool:
Code:
$ zpool status dpool
  pool: dpool
config:
    NAME                                      STATE     READ WRITE CKSUM
    dpool                                     ONLINE       0     0     0
      mirror-0                                ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000NE001-2MA101_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000NE001-2MA101_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
      mirror-5                                ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000VN006-3CW104_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000VN006-3CW104_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
    special
      mirror-1                                ONLINE       0     0     0
        ata-CT1000MX500SSD1_xxxxxx-part4      ONLINE       0     0     0
        ata-CT1000MX500SSD1_xxxxxx-part4      ONLINE       0     0     0

Ich verwende eine etwas größere Recordsize 512k für das Dataset 'dpool/pbs-backup' des Proxmox BS:
Code:
$ zfs get recordsize dpool/pbs-backup
NAME              PROPERTY    VALUE    SOURCE
dpool/pbs-backup  recordsize  512K     local

Und die beiden SSDs werden mehrfach verwendet, deshalb auch die unterschiedlichen Partitionen.
Code:
$ lsblk /dev/disk/by-id/ata-CT1000MX500SSD1
NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
sda      8:0    0 931,5G  0 disk
├─sda1   8:1    0  1007K  0 part # BIOS Boot
├─sda2   8:2    0     1G  0 part # EFI Boot
├─sda3   8:3    0 464,8G  0 part # ZFS rpool - rpool zfs mirror
├─sda4   8:4    0   250G  0 part # ZFS dpool - dpool zfs special device, zfs mirror
└─sda5   8:5    0    32G  0 part # spare ZFS ZIL/ SLOG

Und schluss endlich auch reale Daten einer Datensicherung eines Win11 Pro mit 100 GByte ZFS Partition nach ca. 7 Updates und Neustart der VM.
Die Datensicherung erfolgte über ein dediziertes 2,5 GBit/s Netzwerk, auf dem sonst nichts "los war".
Alle "Bremsen" des Proxmox VE Backups wurden gelösst und das Win11 Pro läuft rein auf einem ZFS Pool mit 4x SSDs (SATA3).
Es sind 4 Partitionen für die Win11 VM angelegt, weil:
a) auf dpool-zfs laufen alle 15 Minuten ZFS Snapshots und
b) auf dpool-swap läufen keine ZFS Snapshots, die Daten dort sind als "tempörär" an zu sehen.
Code:
Details
VMID     Name     Status     Time     Size     Filename
400     WIN11-64Bit     ok     2m 15s     104.004 GiB     vm/400/2026-07-21T09:30:20Z

Total running time: 2m 15s
Total size: 104.004 GiB
Logs

vzdump 400 --notes-template '{{guestname}}' --notification-mode notification-system --mode stop --storage pve2-pbs --node pve1 --remove 0

400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: Starting Backup of VM 400 (qemu)
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: status = stopped
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: backup mode: stop
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: ionice priority: 7
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: VM Name: WIN11-64Bit
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'virtio0' 'dpool-zfs:vm-400-disk-2' 100G
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'virtio1' 'dpool-swap:vm-400-disk-0' 4G
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'efidisk0' 'dpool-swap:vm-400-disk-1' 1M
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'tpmstate0' 'dpool-swap:vm-400-disk-2' 4M
400: 2026-07-21 11:30:21 INFO: creating Proxmox Backup Server archive 'vm/400/2026-07-21T09:30:20Z'
400: 2026-07-21 11:30:21 INFO: starting kvm to execute backup task
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: attaching TPM drive to QEMU for backup
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: starting backup via QMP command
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: started backup task '63c735d3-fbce-44ed-befe-f83a5e2f0828'
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: efidisk0: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: tpmstate0-backup: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: virtio0: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: virtio1: dirty-bitmap status: created new
..
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: backup is sparse: 43.58 GiB (41%) total zero data
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: backup was done incrementally, reused 60.55 GiB (58%)
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: transferred 104.00 GiB in 132 seconds (806.8 MiB/s)
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: stopping kvm after backup task
400: 2026-07-21 11:32:35 INFO: adding notes to backup
400: 2026-07-21 11:32:35 INFO: Finished Backup of VM 400 (00:02:15)
Ich bin mit dem Setup sehr zufrieden, da die eingesetze Hardware genau für den Zweck ausgesucht wurde.

Vielleich veröffentliche auch andere Proxmox BS Nutzer ihre "Zahlen"?
 
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@S3v|\| hier ist ein Beispiel aus meinem HomeLab für einen Proxmox BS, auf Basis eines AMD Ryzen 5 3500X Setups mit: 32 GB DDR4, 2x SSD (SATA 3), 4x HDD (SATA 3), 3x NVME m.2 (von max. 5) PCIe 4.0 x4, sowie 1 GBit/s NIC (intern) Management und 2,5 GBit/s (PCIe 2.0 x1 Netzwerkkarte) Proxmox BS/ Backup.
Den zugehörigen Hardware Thread findet man hier im Forum.

Der Proxmox BS ist auf dem Proxmox VE Host virtualisiert und hat Zugriff auf ein ZFS Dataset dpool/pbs-backup, das Global - auf dpool - ein zfs quota hat.
Wichtig, man darf nie den gesamten ZFS Pool voll schreiben, es muss immer ca. 10 % - 20 % und je nach Anwendung, frei bleiben.

Hier mein Setup für den ZFS Pool:
Code:
$ zpool status dpool
  pool: dpool
config:
    NAME                                      STATE     READ WRITE CKSUM
    dpool                                     ONLINE       0     0     0
      mirror-0                                ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000NE001-2MA101_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000NE001-2MA101_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
      mirror-5                                ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000VN006-3CW104_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
        ata-ST4000VN006-3CW104_xxxxxx         ONLINE       0     0     0
    special
      mirror-1                                ONLINE       0     0     0
        ata-CT1000MX500SSD1_xxxxxx-part4      ONLINE       0     0     0
        ata-CT1000MX500SSD1_xxxxxx-part4      ONLINE       0     0     0

Ich verwende eine etwas größere Recordsize 512k für das Dataset 'dpool/pbs-backup' des Proxmox BS:
Code:
$ zfs get recordsize dpool/pbs-backup
NAME              PROPERTY    VALUE    SOURCE
dpool/pbs-backup  recordsize  512K     local

Und die beiden SSDs werden mehrfach verwendet, deshalb auch die unterschiedlichen Partitionen.
Code:
$ lsblk /dev/disk/by-id/ata-CT1000MX500SSD1
NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
sda      8:0    0 931,5G  0 disk
├─sda1   8:1    0  1007K  0 part # BIOS Boot
├─sda2   8:2    0     1G  0 part # EFI Boot
├─sda3   8:3    0 464,8G  0 part # ZFS rpool - rpool zfs mirror
├─sda4   8:4    0   250G  0 part # ZFS dpool - dpool zfs special device, zfs mirror
└─sda5   8:5    0    32G  0 part # spare ZFS ZIL/ SLOG

Und schluss endlich auch reale Daten einer Datensicherung eines Win11 Pro mit 100 GByte ZFS Partition nach ca. 7 Updates und Neustart der VM.
Die Datensicherung erfolgte über ein dediziertes 2,5 GBit/s Netzwerk, auf dem sonst nichts "los war".
Alle "Bremsen" des Proxmox VE Backups wurden gelösst und das Win11 Pro läuft rein auf einem ZFS Pool mit 4x SSDs (SATA3).
Es sind 4 Partitionen für die Win11 VM angelegt, weil:
a) auf dpool-zfs laufen alle 15 Minuten ZFS Snapshots und
b) auf dpool-swap läufen keine ZFS Snapshots, die Daten dort sind als "tempörär" an zu sehen.
Code:
Details
VMID     Name     Status     Time     Size     Filename
400     WIN11-64Bit     ok     2m 15s     104.004 GiB     vm/400/2026-07-21T09:30:20Z

Total running time: 2m 15s
Total size: 104.004 GiB
Logs

vzdump 400 --notes-template '{{guestname}}' --notification-mode notification-system --mode stop --storage pve2-pbs --node pve1 --remove 0

400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: Starting Backup of VM 400 (qemu)
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: status = stopped
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: backup mode: stop
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: ionice priority: 7
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: VM Name: WIN11-64Bit
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'virtio0' 'dpool-zfs:vm-400-disk-2' 100G
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'virtio1' 'dpool-swap:vm-400-disk-0' 4G
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'efidisk0' 'dpool-swap:vm-400-disk-1' 1M
400: 2026-07-21 11:30:20 INFO: include disk 'tpmstate0' 'dpool-swap:vm-400-disk-2' 4M
400: 2026-07-21 11:30:21 INFO: creating Proxmox Backup Server archive 'vm/400/2026-07-21T09:30:20Z'
400: 2026-07-21 11:30:21 INFO: starting kvm to execute backup task
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: attaching TPM drive to QEMU for backup
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: starting backup via QMP command
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: started backup task '63c735d3-fbce-44ed-befe-f83a5e2f0828'
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: efidisk0: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: tpmstate0-backup: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: virtio0: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:22 INFO: virtio1: dirty-bitmap status: created new
400: 2026-07-21 11:30:25 INFO:   3% (4.1 GiB of 104.0 GiB) in 3s, read: 1.4 GiB/s, write: 174.7 MiB/s
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400: 2026-07-21 11:32:22 INFO:  88% (91.7 GiB of 104.0 GiB) in 2m, read: 1.8 GiB/s, write: 94.7 MiB/s
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400: 2026-07-21 11:32:28 INFO:  96% (99.9 GiB of 104.0 GiB) in 2m 6s, read: 1.8 GiB/s, write: 97.3 MiB/s
400: 2026-07-21 11:32:31 INFO:  99% (103.3 GiB of 104.0 GiB) in 2m 9s, read: 1.1 GiB/s, write: 205.3 MiB/s
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: 100% (104.0 GiB of 104.0 GiB) in 2m 12s, read: 254.8 MiB/s, write: 70.8 MiB/s
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: backup is sparse: 43.58 GiB (41%) total zero data
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: backup was done incrementally, reused 60.55 GiB (58%)
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: transferred 104.00 GiB in 132 seconds (806.8 MiB/s)
400: 2026-07-21 11:32:34 INFO: stopping kvm after backup task
400: 2026-07-21 11:32:35 INFO: adding notes to backup
400: 2026-07-21 11:32:35 INFO: Finished Backup of VM 400 (00:02:15)
Ich bin mit dem Setup sehr zufrieden, da die eingesetze Hardware genau für den Zweck ausgesucht wurde.

Vielleich veröffentliche auch andere Proxmox BS Nutzer ihre "Zahlen"?
Vom Hocker haut das nun nicht gerade.
Da kann ich z.B. folgendes eines vollständig virtualisierten PBS ohne Schnickschnack auf einer stinkenden 16GB-USBHDD gegensetzen:
Code:
INFO: backup is sparse: 221.34 GiB (84%) total zero data
INFO: backup was done incrementally, reused 332.05 GiB (93%)
INFO: transferred 261.09 GiB in 409 seconds (653.7 MiB/s)
INFO: adding notes to backup
INFO: Finished Backup of VM 500 (00:07:02)
INFO: Backup finished at 2026-07-21 23:09:01
INFO: Backup job finished successfully
TASK OK

Was soll also all das Rumgepimpe, außer ein Setup massiv zu verkomplizieren.
 
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Vom Hocker haut das nun nicht gerade.
Da kann ich z.B. folgendes eines virtualisierten PBS ohne Schnickschnack auf einer 16GB-USBHDD gegensetzen:
Code:
INFO: backup is sparse: 221.34 GiB (84%) total zero data
INFO: backup was done incrementally, reused 332.05 GiB (93%)
INFO: transferred 261.09 GiB in 409 seconds (653.7 MiB/s)
INFO: adding notes to backup
INFO: Finished Backup of VM 500 (00:07:02)
INFO: Backup finished at 2026-07-21 23:09:01
INFO: Backup job finished successfully
TASK OK

Was soll also all das Rumgepimpe, außer ein Setup massiv zu verkomplizieren.
Nun komm mal runter.
221.34 GiB (84%) total zero data, reused 332.05 GiB (93%)
Fein wenn es funktioniert, das ist nun mal dein Setup.
Und für mich geht es nicht um einen Wettbewerb.
Welche Hardware steht dahinter und welches Filesystem wird auf den USB HDD verwendet?
 
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Nun komm mal runter.
221.34 GiB (84%) total zero data, reused 332.05 GiB (93%)
Fein wenn es funktioniert, das ist nun mal dein Setup.
Und für mich geht es nicht um einen Wettbewerb.
Welche Hardware steht dahinter und welches Filesystem wird auf den USB HDD verwendet?
Das ist ein DATEV-Server, der von 12 Clients genutzt wird. Also reales Belastungsszenario.
Einen Wettbewerb wollte ich auch keinesfalls anstoßen.
ich wollte nur eine Relation deines recht komplexen Setups zu dem setzen, was ganz ohne interne Redundanzen bzgl. der Plattenperformance auskommt.
I.ü. hast du explizit danach gefragt.
 
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Vielleich veröffentliche auch andere Proxmox BS Nutzer ihre "Zahlen"?
Einerseits ist das durchaus interessant. Anderseits sind gerade "Homelabs" sehr unterschiedlich aufgebaut und lassen sich wohl nur schwierig vergleichen. Vielleicht kannst du einen generischen fio-Test vorschlagen. "Irgendein" Backup laufen zu lassen erscheint mir nicht wirklich hilfreich, das kann ich nur schlecht nachstellen.

Ich habe hier praktisch nur langsame PBS' mit Blech - darum baue ich immer ein Special Device ein, auch wenn das dann möglicherweise mit (zu) billigen Devices arbeiten muss. Das SD absorbiert schlicht einen Großteil der IO-Operationen. Vielleicht könnten wir "wer hat den langsamsten PBS?" spielen! Dann schalte ich meinen Rechner mit den shingled "WD EFAX" wieder ein - sachdienlich mit einem RaidZ2 ausgestattet :-)

Wichtig ist, ab und zu mal zu testen, ob Restore funktioniert...