Albtraum Ransomware

TErxleben

Famous Member
Oct 20, 2008
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Moin,
ich prüfe auf Ransomware mittels dryrun von rsync den Inhalt von Dateiservern. Sobald eine definierte Schwelle überschritten wird, gibt es eine Mitteilung und sicherheitshalber keine Sicherung mehr. Funktioniert trotz manchen Fehlalarms recht gut. Bei entsprechender Meldung muss man eben gegenprüfen, woher der Alarm kam und vielleicht gewollt war. Welche Kiste Schuld war, ist aber leider nicht zu ermitteln.
Darum möchte ich dieses einfache Prinzip auch gerne in den Sicherungsvorgang der leidigen MS-VMs integrieren.
Am besten also eine Regelkette im Sicherungsvorgang, der einfach nur eine auffällige Änderungsrate erkennt und ungewöhnliche Veränderungen meldet. Es geht also nicht darum, mittels schwindeligem Snakeoil eine potentielle Infektion zu erkennen, sondern selbige bei erster Aktivität zu erkennen, um Problembär-VMs einfach zurückzusetzen.
Wie macht ihr das?
 
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Mehrere Punkte:

Disclaimer: Ich nutze weder aide noch Windows-Application-Whitelisting produktiv, da ich im Homelab bisher zu faul war und auf der Arbeit ich nicht dazu komme und die Verantwortlichen andere Ansätze (aka Antiviren/Endpoint-Protection/XDR-Enterprise-Schlangenöl) präferieren. Der Tag hat eben leider nur 24 Stunden :)

Auf einen Windows-Testsystem habe ich aber mal mit WDAC/Code integrity rumgespielt, das hat grundsätzlich wie erwartet funktioniert, da liefen aber keine produktiven Workloads drauf.
 
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Moin,
ich prüfe auf Ransomware mittels dryrun von rsync den Inhalt von Dateiservern. Sobald eine definierte Schwelle überschritten wird, gibt es eine Mitteilung und sicherheitshalber keine Sicherung mehr. Funktioniert trotz manchen Fehlalarms recht gut. Bei entsprechender Meldung muss man eben gegenprüfen, woher der Alarm kam und vielleicht gewollt war. Welche Kiste Schuld war, ist aber leider nicht zu ermitteln.
Darum möchte ich dieses einfache Prinzip auch gerne in den Sicherungsvorgang der leidigen MS-VMs integrieren.
Am besten also eine Regelkette im Sicherungsvorgang, der einfach nur eine auffällige Änderungsrate erkennt und ungewöhnliche Veränderungen meldet. Es geht also nicht darum, mittels schwindeligem Snakeoil eine potentielle Infektion zu erkennen, sondern selbige bei erster Aktivität zu erkennen, um Problembär-VMs einfach zurückzusetzen.
Wie macht ihr das?
Gar nicht, da der PBS alle neuen Blöcke auch als neue wegschreibt, bleiben die alten Backups ja heile.
Das Monitoring sollte aber schon anspringen wenn zu viele Dateien geändert werden.