Frage zum Freitag: Desktop Environment on top of PVE

Bob.Dig

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Sep 12, 2023
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addicted to GUI
Habe das dazu gefunden: https://pve.proxmox.com/wiki/Developer_Workstations_with_Proxmox_VE_and_X11

Ist dem etwas hinzufügen? Hintergrund ist, ich möchte meinen Homeserver von Windows mit Hyper-V auf Proxmox umstellen, aber gewisse Dinge möchte ich weiterhin per Maus schubsen, insbesondere was Dateien betrifft, denn auch der main Storage wird lokal auf dem PVE-Host sein (ZFS), ergänzt durch zfsnas. Eine eigene Storage-VM erscheint mir für meine Zwecke überflüssig und würde mir das Maus schubsen auch nicht einfacher machen.
Auch würde ich damit meine ersten Linux-Desktop-Erfahrungen sammeln können, denn als Client-OS werde ich weiterhin Windows verwenden. PVE nutze ich bisher als VM in Hyper-V, also Grundlagen zu PVE selbst sind vorhanden und darum soll es hier auch nicht gehen.

Hat jemand etwas ähnliches am Laufen und möchte aktuelle Erfahrungen dazu teilen? Ist mit Problemen durch z.B. xfce4 zu rechnen? Wie gesagt, PVE selbst kann und soll damit nicht gemanaget werden.
 
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Ich habe mal davon gehört, dass jemand ein xfce oder ähnliches auf ein PVE installiert hat, entweder war das hier im Forum, oder sonst wo. ABER: Ich würde das auf gar keinen Fall tun. Las einfach den Hypervisor einen Hypervisor sein. Du brauchst in PVE auch nicht mit Dateien zu hantieren. Das meiste - wirst du schon bemerkt haben - kann man einfach mit der PVE-Oberfläche oder mit dem PDM bewerkstelligen. Wenn du tatsächlich mal mit z. B. Samba experimentieren willst, dann neheme dafür eine VM z. B. Ubuntu Server. Noch etwas: Ohne Linux-Kenntnisse würde ich jedoch keinen PVE betreiben wollen. Ich habe mich erst nach ca. 30-40 Jahren UNIX/Linux-Erfahrung an so etwas wie PVE herangetraut. Ein Experte für Linux würde ich mich aber dennoch nicht bezeichnen wollen. (Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden).
 
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Moin,

zum Dateien schubsen reicht ggf. ein nachinstallierter Midnight Commander (mc) den du in einer ssh-Session aufrufst?
 
MC/WinSCP kenne und nutze ich aber das erfüllt nicht meinen Bedarf, denn wie gesagt wird mein gesamter, privater Storage direkt auf dem PVE sein, mit all den Urlaubsvideos et cetera pp., so wie es davor unter Windows der Fall war.
Eine Windows VM ist auch eingeplant für die bisherige DVB Lösung (TV), die wird so weiter betrieben.
 
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Wie gesagt, PVE ist ein Hypervisor und keine NAS. (Du könntest allerdings ein NAS-Betriebssystem unter PVE betreiben, ob das allerdings Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.)
 
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Wir fahren hier bei Proxmox als Entwickler ein Proxmox VE bare-metal und installieren uns die entsprechenden Pakete nach. Meistens mittlerweile wayland und nicht mehr X11.

In dem Zuge verhält es sich wie ein Debian. Es ist aber kein von uns supportetes Setup, also falls es doch mal Probleme gibt wenn man seinen PVE Host modifiziert, muss man sich da mitunter ein wenig rein knien um es gelöst zu bekommen.
 
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Als Einsteiger sollte man das Proxmox VE System nicht künstlich erweitern und modifizieren.
Wenn Du Sicherheit anstrebst, dann befasse Dich mit deiner Hardware, ZFS und den Anforderungen an ein Serversetup.
Netzteil und USV nicht vergessen.
Dann sollte Dir auch auffallen, nicht mehr jede SSD SATAII oder NVMe m.2 ist nutzbar, das alles kostet Geld, viel Geld.
Spielen kann man auch auf einem Laptop ohne WiFi Nutzung.
 
Und das dann mittels gnome? Da ich kaum Software nachinstallieren werde, ist mein Anwendungsfall hoffentlich weniger anfällig als ein Entwickler-Workspace.
Womit man am besten arbeiten kann. Gnome, KDE, Sway, Niri, ... Das ist dann doch eine sehr persönliche Sache womit man am produktivsten ist.
 
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Die von dir verlinkte Anleitung ist, wie ja auch von aaron erklärt in erster Leute für Leute, die an ProxmoxVE mit entwickeln wollen. Als Anfänger würde ich davon die Finger lassen. Ich sehe folgende Möglichkeiten:

  • Linux-VM oder lxc zum Rumspielen mit Linux-Desktop aufsetzen (siehe https://github.com/boospy/Ubuntu-LXC-Terminalserver-Project ), damit kannst du aber natürlich nicht auf deine Dateien zugreifen. Außer diese Linux-VM wird auch gleich als Dateiserver eingerichtet, wovon ich aber eher abraten würde und eine VM/LXC mit Netzwerkfreigaben als NAS
  • Eine reguläre Linux-Distribution als Desktop installieren und dadrin dann mit virtualbox oder virt-viewer vms aufsetzen
Die Frage ist halt, ob du das System in erster Linie als Server oder als Desktop nutzen willst. Wenn du das in erster Linie als Server nutzen willst, aber keinen Bock auf Systemadministration hast, dann ist ProxmoxVE das falsche System, OpenMediaVault, UnRAID oder TrueNAS direkt installiert, wären dann naheliegender. Die haben aber alle bis auf ihr Webinterface auch keine graphische Oberfläche. Bei OMV (da darunter auch ein Debian läuft) kann man die zwar nachinstallieren, davon raten die OMV-Entwickler aus den gleichen Gründen wie den hier im Thread genannten ab.

Ein Serversystem ist eben kein Desktop und umgekehrt, auch bei Windows nutzt man ja Windows Server nicht als Desktop und Windows11 nicht als Domain-Controller :)
 
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bei Windows nutzt man ja Windows Server nicht als Desktop
Ich komme von WinServer mit Hyper-V und Dual-Use ist damit überhaupt kein Problem und eigentlich die perfekte Lösung für mich gewesen, wenn sich nicht herausgestellt hätte, dass ich aktuell keine VMs mit mehr als 2 GB RAM im nested PVE auf Hyper-V betreiben kann und weil Windows einfach immer unzuverlässiger wird. Die beiden Probleme gehören vermutlich zusammen und sind eigentlich eines.
 
Wie gesagt: Willst du einen Linux-Desktop haben, dann installiere dir eine Distribution deiner Wahl und darauf dann Virtualbox oder virt-viewer (virt-viewer nutzt intern mit qemu auch das gleiche wie ProxmoxVE). Wenn du dazu noch lxc-Container nutzen willst, könntest du dir auch Incus installieren, wobei aber auch Incus (wie ProxmoxVE) eigentlich für Serverbetrieb gedacht ist, anders als ProxmoxVE lässt sich das aber auch auf Nicht-Debian-Systemen installieren.

Und nur weil man auch WindowsServer als Desktop mißbrauchen kann, heißt das noch lange nicht, dass das so gedacht ist.
 
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dass das so gedacht ist.
Doch, denn den kann man auch ohne GUI installieren, aber ich hab den mit genommen. Auch scheinst Du meine Intention nicht ganz verstanden zu haben, ist im erstem Beitrag aber zumindest angerissen. Ich will den PVE Host auch als mein Storage-Server nutzen. Darin will ich wiederum, wie ich es von Windows gewöhnt bin, auch mal zwei oder mehr Ordner gleichzeitig geöffnet haben, um Dateien zu verschieben, per rechts-klick zu komprimieren usw. Möglicherweise kommt auch eine grafische Java-Anwendung dazu. Es ist nicht so, dass ich da dauernd davor sitzen will. Aber es wäre eben auch ne Möglichkeit, sich mal mit nem Desktop-Environment zu befassen.
Da davor wie gesagt Windows-Server mit GUI lief, ist der Verbrauch vielleicht ähnlich, wobei jetzt noch eine Windows-VM mit GUI dazu käme.

Das ist dann doch eine sehr persönliche Sache womit man am produktivsten ist.
Wobei ich nicht sonderlich produktiv damit sein muss. Wenn ich davor sitze, sollte es flüssig sein, auch mit einer RDP-Lösung, so wie halt mit Windows schon.
 
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Ich komme von WinServer mit Hyper-V und Dual-Use ist damit überhaupt kein Problem und eigentlich die perfekte Lösung für mich gewesen, wenn sich nicht herausgestellt hätte, dass ich aktuell keine VMs mit mehr als 2 GB RAM im nested PVE auf Hyper-V betreiben kann und weil Windows einfach immer unzuverlässiger wird. Die beiden Probleme gehören vermutlich zusammen und sind eigentlich eines.
Kannst du bitte einmal erklären, warum du Proxmox VE überhaupt unter Hyper‑V betreibst?
Wenn du in Hyper‑V ohnehin Profi bist, warum setzt du das Szenario nicht direkt als reine Hyper‑V‑Umgebung um?
Und was sagt der Microsoft‑Support zu deiner Konstellation? Wenn du einen Windows Server mit Hyper‑V einsetzt, könntest du dort ja eigentlich nachfragen, ob dieses Setup so überhaupt unterstützt wird.
 
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PVE ist Debian --> es geht praktisch alles, was mit Debian geht :-)

Ich hatte mal versucht, mir eine "bessere Workstation" zu bauen:
 
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