Import von Xen-Raws nach Proxmox

stefan.schumacher

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Oct 29, 2019
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Hallo,

ich habe mich heute nachmittag daran versucht Xen-Raws nach Proxmox zu importieren. Leider lief das ganze nicht so einfach wie ich es mir eigentlich vorgestellt habe. Was ich (nach viel Rumprobieren und Googeln) gemacht habe: 1. Auf dem Xenserver Raw mit tar und der Option "S" für sparse gepackt. 2. Das tar mit scp auf den Proxmox-Server geschoben. 3. Neue VM inklusive qcow2-Festplatte angelegt. 4. Raw mit qemu-img nach qcow2 umgewandelt. 5. Vorhandenes Image überschrieben und gebootet.

Fehlermeldung: Boot failed. Not a bootable Disk. Nach meiner Recherche liegt das wohl unter anderem daran, daß Xen kein Grub braucht, KVM aber schon. Die komplexeren Anleitungen, an die ich mich noch nicht herangetraut habe, haben das Image lokal gemountet, diverse Verzeichnisse erstellt und dann Grub installiert. (Das waren üblicherweise nicht alle Schritte). Es war auf jeden Fall komplex und zeitaufwendiger als ich gedacht habe.

Meine erste Frage wäre die, ob es Alternativen zu diesem Verfahren gibt. Mein Plan war eine größere zweistellige Anzahl von Images zu konvertieren und den Rest, auf denen alte Debian-Versionen liegen, neu anzulegen und mit Ansible zu provisionieren. Ganz so einfach geht das offensichtlich nicht, wobei sich hier auch die Kosten-Nutzen-Frage stellt: Ist es möglicherweise weniger zeitintensiv die VMs in Proxmox neu anzulegen und zu provisionieren als für eine größere Zahl von Images den Konversionsprozess durchzuführen? Ich bin sicherlich nicht der erste User mit diesem speziellen Problem. Haben andere Mitlesende auch von Xen nach Proxmox migriert und könnten über ihre Erfahrungen beim Import von VMs berichten?

Viele Grüße
Stefan
 

fireon

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Oct 25, 2010
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Haben wir schon unzählige male erfolgreich durch geführt. Du sprichst hier von LinuxVM's richtig? Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
Bei Xen haben wir da meistens gleich Rsync verwendet. Du machst am Ziel ne neue VM legst sie so groß an wie du möchtest. Wichtig: Für jede Partition ne eigene virtuelle HDD, dann ist es später mit dem Vergrößern einfach. LVM in ner VM macht daher genau keinen Sinn. Dann startest du alt und neu mit ner Livedisc und kopierst mit rsync von A nach B.
Dann auf der neuen VM rein in die Chroot, Grub + Kernel nachinstalliert. FSTAB angepasst. Booten fertig.
 

stefan.schumacher

New Member
Oct 29, 2019
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Hallo Fireon,

Ein paar Fragen:

1. Rsyncst du in eine leere Partition oder in eine, in die bereits ein vollständiges Betriebssystem - in unserem Fall Debian - installiert ist?
2. Welche Rsync-Parameter verwendest du?
3. Unsere mit Debootstrap erstellten Maschinen bestehen immer aus zwei Images: Eines für das Dateisystem und ein anderes für den Swap-Speicher. Unsere qcow2-Images unter Proxmox bestehen nur auf einem Image. Wie konfiguriere ich nach dem Kopieren den Auslagerungsspeicher?


Vielen Dank und viele Grüße
Stefan
 

fireon

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Oct 25, 2010
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Alles ganz easy:

Du erstellst ne Leere VM am Zielhost. Wir machen auch für jede Partition immer eine neue virtuelle Disk. Das ist in der Verwaltung das einfachste. Und ja SWAP ist dann auch eine eigenen Disk. Wie man Swap konfiguriert steht im Wiki.

Für das Rsync fahre ich beide VM's mit ner Livedisk hoch (z.B. ein Xubuntu oder ein Clonezilla. Alle nötigen Laufwerke mounten und dann kopieren. z.b.
Code:
rsync -aPve ssh /mnt/alte-vm-hdd-quellhost/* root@192.168.77.1:/mnt/neue-vm-hdd-zielhost/.
Dann Grub und Kernel nach installieren (chroot). FSTAB schreiben (mit UUID'S). Grub installieren (chroot). Rebooten und freuen.
 

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