Frage zur Storageanbindung

Jan 23, 2018
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Hallo,

ich habe eine kleine Verständnisfrage zum Storage, damit ich hier nichts Falsches mache.
Ich habe hier ein Proxmox Cluster, das über Fibrechannel an ein Storage angebunden ist.

Als erstes habe ich das Storage über LVM eingebunden, und es funktioniert auch alles (auch Live Migration etc.)
Nur gehen im LVM ja keine Snapshots, was ich schon gerne hätte.

Jetzt habe ich zum Testen das Storage nicht über LVM eingebunden.
Ich habe das Storage über cfdisk normal partitioniert, mit ext4 formatiert und im Proxmox gemountet.

Dann hab ich es im Proxmox als Storage -> Directory eingebunden.
Dadurch gehen jetzt auch Snapshots und die Migration von Server 1 zu Server 2 funktioneirt auch.

Gibt es irgendwelche Nachteile, durch das Einbinden des Storages über Directory anstelle über LVM?

Gruß
Frank
 

tom

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Aug 29, 2006
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Gibt es irgendwelche Nachteile

Man darf ext4 filesystem AUF KEINEN FALL auf zwei hosts gleichzeitig mounten. Da ist Datenverlust garantiert.
 
Jan 23, 2018
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ok Danke, dann ist das wohl keine gute Idee.
Dann verschieb ich die paar Testmaschinen erstmal wieder runter von dem Storage... hab wohl damit bisher zu wenig getestet, weil es noch keine Probleme gab.

Was wäre da die beste Möglichkeit das Storage zu formatieren, damit ich es in jedem Node problemlos mounten kann? xfs, btrfs?
 

bluesite

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bin dein Storage doch per nfs an deinen Cluster an dann sollte es kein Problem sein
 

mafe68

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Ich teste hier auch gerade einiges herum auf dem Gebiet. Mein Proxmox läuft auch auf LVM und habe eine zusätzlich HDD als ZFS laufen die ich in den Node2 weiterreiche. Wie gesagt ich teste das gerade wie weit das dann geht kann ich nicht genau sagen.
 

LnxBil

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Die einzige Möglichkeit ist ein dedicated shared storage filesystem wie z.B. gfs2 oder ocfs2 im Gegensatz zu distributed shared storage filesystem wie glusterfs, die die Daten selbst replizieren würden. gfs habe das vor Jahren mal in einem ähnlichen Setup (LVM, multipathed FC-Storage) ausprobiert und es war zu instabil. Vielleicht funktioniert es nun besser und vor allem stabiler, aber ich habe es nicht mehr probiert. OCFS2 hatte ich auch mal im Einsatz, das war aber noch zu XEN-Zeiten (laaaaang her).

Man muss sich immer die Frage stellen, warum man Snapshots bei einer Maschine gerne hätte, da dies ja nicht ständig der Fall ist. Ich habe für solche Fälle einen Knoten im Cluster der neben FC-Anbindung lokale noch 6 SSDs drin hat. Wenn ich dann mal auf einer VM "rumsnapshotten" möchte wird die VM live auf diesen Knoten migriert und dann das Storage live vom SAN auf das ZFS migriert und ich mache all' meine "snapshot-Geschichten". Nachdem ich fertig bin wird es wieder zurückmigriert und läuft dann weiter. Das ist natürlich suboptimal, aber die einzige mir bekannte Möglichkeit das im SAN-Umfeld so zu tun.
 

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